Narren-Zeit

Blasewitzer Zeitung - Ausgabe 01/2018

Dresdner Stadtteilzeitung

Johannstadt. Drei Faschings Veranstaltungen hat die JohannStadthalle im Petto. Auftakt ist am 8. Februar. 19:30 Uhr wird gemeinsam mit dem Elferrat Gebau Dresden e.V. die närrische Zeit eingeläutet. Am 10 Februar steigt ab 19:30 Uhr die „Große Faschingsparty“. Motto: „Ob Thriller, Action, Comedy, im Kino waren wir noch nie!“ Zum Faschingszug werden am 13. Februar die Kinder in bunten Kostümen erwartet. Gern könnt Ihr kleines Musikinstrument mitbringen. Für musikalische Begleitung des Umzugs sorgt Gabriel Jagieniak. Treffpunkt ist 10 Uhr an der JoahnnStadthalle, Holbeinstraße 68.

Auf geht´s Jecken / Filmreifer Karneval

Sächsiche Zeitung - 09/02/2018

Kostüme, Schminke, Masken: Der Fasching kommt nach Dresden.

Das Einhorn darf nicht fehlen. Wohl möglich, dass Kostüm in Rosa, mit Schweif und Horn besonders angesagt sind bei den diesjährigen Faschingspartys. Dabei müssen die Dresdner nicht nach Köln oder Düsseldorf ausweichen. Ausgelassenheit in Kostümen, mit Schminke oder Maske ist auch in Dresden möglich.

Filmreifer Karneval
In der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, kommen Faschingsfans in diesem Jahr unter dem Motto „Ob Thriller, Action, Comedy - im Kino waren wir noch nie!“ zusammen. Los geht es an diesem Sonnabend, 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 14,20 Euro. Und keine Angst: Mitfeiern darf auch, wer schon mal im Kino gewesen oder absoluter Cineast ist.

Gospel Passengers singen in der JohannStadthalle

Dresdener Neuste Nachrichten - 02/02/2018

Die Gospel Passengers laden zu einem Konzert am Sonnabend, 19:30 Uhr in die johannstadthalle ein. Das seit 2013 von Markus Schurz geleite Ensemble aus 20 Amateurängern bringt ein Programm aus eigens für die Gospel Passengers fünfstimmig arrngierten Songs zu Gehör.

Musik hautnah für Kinder

DAWO! - 20./21. Januar 2018

Ü5 Party! Am Samstag, 27. Januar, um 15 Uhr nehmen Euch Clown Lulu und Black Mamba in der JohannStadthalle mit auf eine Reise in die Welt der Blasinstrumente und der Kinderlieder. Bei der komischen Instrumentenkunde seid auch ihr gefragt. Mit Fantasie und Clownerie entsteht ein neues Lied, doch wie? Es erwarten Euch bekannte Instrumente und fantastische Neukreationen vom Brass zum Anfassen – vom schwarzen Sousafon über Miniposaune bis hin zum Blasrohr. Musik fördert das Denkvermögen von Kinder, so heißt es. Umso wichtiger ist es, den lieben Kleinen den Umfang mit Instrumenten spielerisch beizubringen, ohne dass sie dabei die Lust verlieren. Mit Clown Lulu und Black Mamba haben wir die Lösung gefunden.

Neujahrestango mit Carambolage

Dresdner Neuste Nachrichten - 13./14. Januar 2018

Die Tangobegeisterten dieser Stadt sind heute zum Ballvergnügen beim „Neujahrestango“ in der JohannStadthalle eingeladen. Ob Anfänger, regelmäßiger Hobbytänzer oder Profi: Jeder ist willkommen, ab 20 Uhr zur argentinischen Nationalmusik das Tanzbein zu schwingen. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgt das Gran Orquesta de Tango Carambolage - mit Bandoneons, Violinen, Klavier, Kontrabass, Tuba, Gitarre und Gesang lässt sie erahnen, wie energievoll der Tango in seiner Blütezeit in Buenos Aires geklungen haben muss. Geistiger Vater und Leiter des Gran Orquesta de Tango Carambolage ist Jürgen Karthe, der 2011 die Idee hatte, mit originalen Instrumenten in der Besetzung des großen „Orquesta Típica“ den Klang argentinischer Orchester der 40er-Jahre wiederzubeleben. Auf der Setlist stehen bedeutende Tango-Werke dieser Goldenen Ära. Zusätzlich wird ab 19 Uhr ein tänzerischer Einführungskurs angeboten.

Weichnachtsblues mit „Congo Square“

DAWO! - 9./10. Dezember 2018

Es wird Blues gespielt. Und das am 15. Dezember 2017 in der JohannStadhalle Dresden. Da heißt es nämlich ab 19 Uhr: Bühne frei für die Bluesband „Congo Square“! Leader Frank Badan kommt mit seiner Bandfamilie, bestehend aus Uwe von Brühl-Sturm, Max Jäger und Hans Horn mit denen er im Jahre 2011 eine neue Bluesformation gegründet hat, in Sachsens Hauptstadt. Das Repertoire der Band umfasst eine breite Platte musikalischer Stile, die da reicht vom Chicago-Blues über Latin Rock bis hin zu Ost-Blues, oder anderes ausgedrückt: von Johnny Winter bis Hansi Biebl.

Advent in der Johannstadthalle

DRESDNER Kulturmagazin - 28/11/2017

28. Jahrgang 12/2017

Eine ganze Reihe von Konzerten, Lesungen oder Basteltagen wird die Johannstadthalle in der Adventszeit mit weihnachtlichem Flair versehen. Am 2. Dezember wird beispielweise das Singphonique Ensemble Dresden unter dem Titel >>Besingliche Weihnachten<< ein Konzert geben, der 17. Dezember wird im Zeichen der musikalischen Weihnachtslesung von Meister Frohsinn stehen.

Falkenberg im Konzert

DAWO! - 18./19.11.2017

Am 24. November um 19 Uhr können Sie den einzigartiken Liedermachern Falkenberg in der Johannstadthalle erleben. Falkenbergs Album "MENSCHEN AUF BRÜCKEN" ist ein ergreifendes Plädoyer für dieses einzige, "geliebte Leben". Der Liedermacher und Geschichtenerzähler präsentiert seine neuen Lider und seine Klassiker voller Spielfreude, Charme und Energie. Unaufdriglich kluge Texte, getragen von großen Melodien, warmherzige Interpretation und perfekt gesetztes Instrumentatium sind seine Gützezeichen. Begleitet wird Falknberg von Ilka Grießer am Callo und Afa Schwengbecher an der Violine. Eigens für diese Besetzung schuf Falkenberg ganz neue, fast klassisch anmutende Arrangements.

Spielenacht feiert Jubiläum

Dresdner Neuste Nachrichten - Online 06/11/2017

Am Wochenende des 11. und 12. November lädt der Verein JohannStadthalle e. V. junge und erwachsene Spielefans zum 15. Dresdner Spielefest ein. Anlässlich des 15. Jubiläums der Aktion „Dresden spielt!“ kann in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis 1 Uhr nachts gespielt werden.

Am Wochenende des 11. und 12. November lädt der Verein JohannStadthalle e. V. junge und erwachsene Spielefans zum 15. Dresdner Spielefest ein. Anlässlich des 15. Jubiläums der Aktion „Dresden spielt!“ kann in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis 1 Uhr nachts in der JohannStadthalle auf der Holbeinstr. 68 nach Herzenslust gespielt werden. An beiden Tagen stehen über 500 Spiele zur Ausleihe bereit – darunter auch die aktuell ausgezeichneten Spiele des Jahres. Darüber hinaus gibt es einen Spieleflohmarkt, eine Kleinkinderecke, BINGO und Bauaktionen mit Spielbausteinen. Eine Besonderheit in der Jubiläumsausgabe ist ein sogenannter, exklusiver „EXIT Room“ des TeamEscape: In der Gruppe müssen nach Anweisungen gemeinsam Rätsel gelöst werden, um sich aus einem spielerisch gestalteten Raum zu befreien. Die ein oder andere Spielpause kann bei einem Imbiss eingelegt werden. Am Samstag öffnet die Spielhalle von 13 bis 1 Uhr, am Sonntag hingegen von 10 bis 18 Uhr. Tickets erhalten Sie am Veranstaltungstag in der JohannStadthalle für fünf Euro für Kinder und zehn Euro für Erwachsene. Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße haben freien Eintritt.

Lange Nacht der Spiele

Sächsiche Zeitung - 10/11/2017

Lange Nacht der Spiele
Die Johann Stadthalle lädt alle kleinen und großen Spielefans an diesem Wochenende zum 15. Dresdner Spielefest ein. Anlässlich des Jubiläums kann am Sonnabend bis 1 Uhr nachts gespielt werden. An beiden Tagen stehen 500 Spiele zur Ausleihe bereit. Es gibt einen Spieleflohmarkt, eine Kleinkinderecke, Bingo, Bauaktionen u.v.m.

"Blended" geben ihr Bühnen-Debüt in Dresden

Dresdener Neuste Nachrichten - Online 26/10/2017

Egal, ob es sich um einen Coversong, ein Mash-Up oder einen eigens komponierten Song handelt – die Sänger von „Blended“ arrangieren ihre Titel selbst. Zum „Sing:x“ Festival in der JohannStadthalle sind sie am 28.Oktober live zu erleben.

Sie wollen blenden, gemeinsam gut funktionieren. So stellen sich die Mitglieder der Gruppe „Blended“ ihre Auftritte vor. Die fünf Musiker wählten bewusst einen Namen, der sie nicht gleich in eine musikalische Schublade stecken oder etwas über ihren Musikstil verraten kann. Sie brauchen keine Instrumente, sie singen a cappella. Und sie haben viel vor: Proben in Dresden, Bühnenarbeit in Dortmund und Choreografie-Erarbeitung in Berlin ergeben einen straffen Zeitplan für das noch sehr junge Ensemble.

Während ihres Jazzgesangsstudiums an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden lernten sich Jana Pöche und der gebürtige Chilene Victor Rodriguez kennen und stellten schnell ihre gemeinsame Lust auf eine A-cappella-Truppe fest. Zwei Jahre später stieß die Berlinerin Nina Emerson dazu, und gemeinsam suchten die drei Studenten nach zwei komplettierenden Sängern, die sie im Frühjahr 2017 in Felix Herrmann und Indra Tedjasukmana fanden. Zum Songschreiben treffen sie sich im Proberaum oder fahren in den Ferien raus aufs Landhaus nach Schweden.

Egal, ob es sich um einen Coversong, ein Mash-Up oder einen eigens komponierten Song handelt – die Sänger arrangieren ihre Titel selbst. Der Klang erinnert ein wenig an die Gruppe „Pentatonix“, die mit ihren Popsong-Adaptionen u.a. 2016 den Grammy gewannen. „Blended“ bewundern deren Art, möchten sie aber keinesfalls kopieren.

„Ohne unsere Technik sind wir aufgeschmissen“, meint Victor und erklärt dabei, dass diese Form des A-cappella-Gesangs von der technischen Untermalung lebt und auch gewissermaßen abhängt. Sie arbeiten mit speziellen Mikrofonen und Effekten, um den Klang vollends steuern zu können, ein akustisch geeigneter Raum ist daher unbedingt notwendig. Man könnte also von „e cappella“ sprechen, einem Stil des absoluten Gesanges, der ohne Technik nicht mehr auskommt und auf e(lektrische) Mittel angewiesen ist. „Natürlich können wir ohne Mikrofon singen“, betont Victor, „aber für unsere Songs wollen wir Effekte auf unsere Stimmen haben und eine ausgewogene BeatBox einmischen“, um ein optimales Klangerlebnis zu bieten.

Ihr Ziel steht, der Plan scheint strukturiert. Derzeit basteln sie an ihrem Bühnenprogramm. Anfang nächsten Jahres soll eine Single und ein dazugehöriges Album produziert werden, parallel dazu lehren Jana, Nina und Victor an der Dresdner „Music Academy“, während sich Felix als Student und Indra u.a. als Dozent an der Musikhochschule in Münster ihren Lebensunterhalt verdienen. Ihr Weg führte sie schon zum Landeschorwettbewerb Nordrhein-Westfalen nach Dortmund und auch nach Graz zum „Vokal.total“-Wettbewerb, wo sie den zweiten Platz gewannen und zusätzlich den „magenta Newcomer Award“ erhielten.

Am Wochenende geben sie ihr Bühnen-Debüt in Dresden, wo sie beim „Sing:x“-Festival auftreten und sich mit anderen Ensembles aus der A-cappella-Szene wie den Jazzchören Dresden und Freiburg oder dem französischen Ensemble „Ommm“ die Bühne teilen. „Blended“, sich eher als Vocal Band denn als A-cappella-Formation verstehend, steht also für neue Wege, besondere Klänge und musikalische Reife, auf die man gespannt sein darf.

Blended live zum „Sing:x“ Festival in der JohannStadthalle am 28.Oktober ab 19.30Uhr

Tickets auf reservix.de

Von Robert Pfretzschner

Musikalische Lesung mit Emmerlich

Dresdner Neuste Nachrichten - 13/10/2017

Gemeinsam mit dem Dresdner Swing Quartett tritt Gunther Emmerlich am 20. Oktober um 19 Uhr für eine musikalische Lesung in der Johannstadthalle auf. Mit seiner markanten Bassstimme wird Emmerlich den abend mit bekannten und beliebten Melodien sowie heiteren und interesaanten Geschichten gestalten. Vor einigen Jahren hatte sich der Opernsänger und Entertainer dem Schreiben zugewandt. Schon sein erstes Buch "Ich wollte mich mal ausreden lassen" war ein voller Erfolg. In seinem neusten Buch erzählt er gewohnt selbstironisch aus seinem abwechslungsreichen Leben über Erlbetes und Gedachtes, Freudiges und Heiteres, Trauriges und Wehmütiges, sowie Denk- und Erinnerungswürdiges. Tickets können für 18,60 Euro im Vorverkauf an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen sowie in der Johannstadthalle und für 20,80€ an der Abendkasse gekauft werden. Reservierungen sind telefonisch unter der Tickethotline 0151 65713026 möglich

Drachen vor der Haustür

AUGUSTO - 21./27. August 2017

Beim Johannstädter Drachenfest steigen Riesen-Plüschtiere in die Luft.

Als Vorbild dient meist ein Plüschtier: "Da schaue ich mir genau an, wie es zusammengenäht ist und übertrage die Stoffteile auf Papier", sagt Steffen Gaubatz. Vergrößert aus Ballonseide geschnitten, lernen die Vorlagen dann bald das Fliegen: "Meistens erst nach dm zweiten oder dritten Versuch."
Der kleine Maulwurf aber ist längst ein Selbstflieger. Der Größte aus Gaubatz' Sammlung misst fast zehn Meter und ist das Maskottchen des Drachenfestes, das regelmäßig im September den Herbst an den Elbwiesen beim Fährgarten Johannstadt begrüßt. Die Drachenkunde klassifiziert diese Art der Ballonähnlichen als "freifliegende Figurendrachen", und es bedarf einiger Kniffe, sie in der Luft zu halten: "Vorn sind Ventielöffnungen drin, die den Wind rein- aber nicht raus lassen", sagt Gaubatz und: " Mit dem richtigenWind kann eigentlich alles fliegen." Seine Tipps für alle Eltern, die auf dem Johannstädter Drachenfest endlich den Drachen steigen lassen wollen, den das Kind mal geschenkt bekommen hat: "Die meisten Supermarkt-Drachen brauchen nur eine Windstärke von zwei. So wenig Wind lässt gerade mal die Blätter an den Bäumen wedeln." Bei Windstärke drei, wie er sie für den Maulwurf braucht, bewegen sich dann auch die äste. Ebenfalls wichtig: " Gegen den Wind starten und der Schwanz soll sieben mal länger als der Drache sein." Das gilt besonders für Eddi, den Klassiker im Drachenviereck: "Dann fliegt er stabiler, dreht und ruckt nicht ständig." Und noch besser tut er das, wenn die Stäbe ein wenig biegsam und nicht fest verleimt sind.

Selber kaufen für Ungeduldige
Der Johannstadthalle e.V., der das Fest organisiert, wird auch eine Bastelstraße aufbauen, auf der Kinder genau diesen Eddi bauen können. Für schnell Frustrierte gibt's auch einen Stand mitKaufbaren Fluggeräten. Der Johannstädter Fährgarten hält Warmes für ordentlich Durchpustete bereit.

Herbstfest in der JohannStadthalle

Dresdener Neuste Nachrichten - 13/09/2017

Vom Freitag bis zum Sonntag veranstaltet der JohannStadthalle e.V. das Johannstädter Herbstfest mit einem buntgemischten Programm. Fernsehmoderator, Musiker und Entertainer Ross Antony und die Junx spielen zum Auftakt am Freitag an der Holbeinstraße 68 Schlager. Am Sonnabend geht es beim Oktoberfestabend dagegen zünftig zu: Neben den Schürzenjägern auf der Bühne sorgen die bayrischen Schmankerl und der Fassbieranstich für das passende Ambiente. Der Sonntag beginnt bei einem freudigen Frühschoppen mit der Jindrich Staidel Combo, nachmittags steht Stefanie Hertel. DJ und Moderator Mario Dalibor führt durch das Wochenende. Karten ab acht Euro sind in der JohannStadthalle und an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.reservix.de enthält. Reservierungen sind telefonisch unter der Nummer 0151/65713026 möglich.

Johannstädter Drachenfest

URBANITE - Monatsmagazin

Schon zum 12. Mal kommen Drachenfreunde und Frischluftenthusiasten im Fährgarten Johannstadt voll auf ihre Koten: jeder ist eingeladen, seine Drachen steigen zu lassen. Für Musik und Tanz ist ebenso gesorg wie für Großdrachen zum Staunen.
Eintritt ist frei

Jindrich Staidel Combo

URBANITE - Monatsmagazin

Die Jindrich Staidel Combo - das sind vier Musiker, die eine musikalisch-kuturelle Reise ins Hinterland der Fantasie zu den Quellen der Jazzpolka unternehmen. Währenddessen leitet Pro Haska, ein Tscheche gefangen im Körper eines Deutschen, durch das Programm. Am 17. September sind sie in der Johannstadthalle zu Gast.

Auf´m Limonadensee

Wochenkurier DD/RBL 23/08/2017

JOHANNSTADT. "Meister Frohsinn und der große Inselwettstreit" heißt ein Kindermitmachkonzert am 27. August um 15 Uhr in der JohannStadthalle. Meister Frohsinn und seine Freunde machen sich auf den Weg zur Glücksinsel und durchqueren den Limadenozean. Der ist rosarot, zuckersüß und mit einem Erdbeerboot befahrbar.

Auf Abenteuersuche auf dem Limonadenozean

DAWO! 19./20. August

Am 27. August um 15 Uhr machst du dich in der JohannStadthalle mit Meister Frohsinn und seinen Freunden auf den Weg zur Glücksinsel und durchquerst dabei den Limonadenozean. Er ist rosarot, schmeckt zuckersüß und sogar das Erdbeerboot kann darin schwimmen. Ja, du hast richtig gehört. Im großen Limonadenozean kannst du spannende Abenteuer erleben. Mach dich also auf den Weg zur Glücksinsel.  Mit "Knutschi", dem fliegenden Auto, gehst du auf Abenteuerreise und manchmal wird es auch ein wenig gefährlich. Aber keine Sorge, du hast gute Freunde an deiner Seite, die über besondere Fähigkeiten verfügen. Hauptmann Donnerknall erklärt dir gern, warum die Piraten "Sauerkrautpiraten" genannt werden und warum sie seit einiger Zeit mit Überschall durch den Limonadenozean sausen.  Also komm mit, träume einen süßen Erdbeertraum und los geht's auf große Fahrt!  Die Musiker Michael Junghannß, Bianca Aristia und Michael Heinemann laden dich zu einem kunterbunten Liederkonzert zum gespannten Lauschen und Mitmachen ein.

Johannstadt bekommt neuen Stadtteilverein

DNN 19./20. August

Das Quartiersmanagement "Nördliche Johannstadt" lädt zur Gründungsveranstaltung eines neuen Stadtteilvereins am 24. August in die JohannStadthalle. Bereits im Februar hatte es gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Kultur- und Sozialeinrichtungen, Wohungsunternehmen und Bewohnern die Gründung vorbereitet. Der erste Satzungsentwurf und die vorläufigen Mitgliedsbeiträge stehen, jetzt soll auch ein erster Vorstand gewählt werden.  Der Stadtteilverein soll vielfältige Aufgaben übernehmen, u.a. die Publikation stadtteilrelevanter Informationen, die Schaffung von Angeboten zur interkulturellen und generationsübergreifenden Begegnung oder die Förderung von Projekten und Initiativen durch Bürger. Man erhofft sich damit, die Lebensqualität im Viertel zu verbessern und das 2022 auslaufende Förderprogramm "Soziale Stadt" zu ersetzen sowie auf die gesamte Johannstadt auszuweiten.(...)

Benefizkonzert für das Kinderhospiz Dresden

DNN

Sechs Dresdner Liedermacher spielen am Freitag, dem 18. August, in der JohannStadthalle, Holbeinstr. 68, für einen guten Zweck. Die Musiker Anne Singer, Robert Graefe, Syncopicks, Farkas, Brettel und Toszi geben ab 20 Uhr ein Benefizkonzert zu Gunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Dresden. Das Kinderhospiz Dresden ist Anlaufstelle für Familien mit schwer erkrankten Kindern. Ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen und begleiten die Betroffenen und ihre Familie über Jahre, sind Ansprechpartner für alle wichtigen Themen. Eintrittskarten sind am Veranstaltungstag für zehn Euro an der Abendkasse erhältlich.

Breakdancer im Wettstreit

Sächsische Zeitung

Die JohannStadthalle wird am Sonnabend zum Hotspot der regionalen und nationalen Breakdance-Szene. Beim "Urban Breaks" wetteifern B-Boys und B-Girls mit akrobatischen Tricks auf dem Tanzparkett. Ab 16 Uhr steht ein Vorausscheid zum Wettbewerb "Vita Cola Kingz Of The Circle" auf dem Programm. Außerdem treten Teams zum Battle an. Der Nachwuchs ist bereits ab 13 Uhr dran.

La dolce Vita in Dresden

DAWO! 05./06. August 2017

Passend zur Urlaubszeit im italienischen Farbenkleid, lädt die Johannstadt Daheimgebliebene zu einem Ausflug in den Süden ein. La dolce Vita, das süße Leben, zelebrieren Film, Vortrag, italienische Snacks und Wein sowie natürlich Fubßball. Das italienisch-deutsche Trio Subjazz spielt ein Risotto aus Jazz, Rock und schickem Bossa Nova. Den pfeffrigen Sound des Saxofons unterstützen das edelsüße Klavier und das körnige Schlagzeug für vollen Hörgenuss und als Anlass zum Tanzen.

Messe für Alleinerziehende

DNN von Tomke Giedigkeit

34 Aussteller präsentieren Unterstützungs- und Beratungsangebote

Am Mittwoch findet in der JohannStadthalle die zweie Messe für Alleinerziehende statt. Zwischen 14 und 18 Uhr informieren 34 Aussteller in den Räumen an der Holbeinstraße 68 über Hilfsangebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Jobsuche, Erziehung, Kinderbetreuung und Finanzen.

Die Messe wird vom Alleinerziehenden Netzwerk Dresden (AND) und den Gleichstellungsdirektionen der Landeshauptstadt und Sachsen organisiert. Marion Kynast, Projektleiterin des Frauenförderwerks, nennt als häufigste Sorge der Alleinerziehenden die Abstimmung von Kinderbetreuung auf den Berufsalltag. „Gerade für Menschen in Berufen mit wenig geregelten Arbeitszeiten oder im Verkauf ist die Abendbetreuung der Kinder ein großes Problem.“ Bei der Messe, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand, gaben 37 Prozent der Besucher an, durch die Informationsangebote einen passgenauen Hinweis auf eine Arbeitsstelle gefunden zu haben.

„Mit der Messe wollen wir die verschiedenen Angebote bündeln“, sagt Willem Zank von WBS-Training, das auch gezielte Schulungen für alleinerziehende Elternteile anbietet. Ein großes Problem ist zudem die psychische Gesundheit der Mütter und Väter durch die ständige Belastung. „Wir wollen die Arbeitgeber dafür sensibilisieren“, sagt Kynast. Der Landesverband Sachsen von Selbsthilfegruppen für Alleinerziehende fordert eine 25 bis 30 Stunden Woche für alleinlebende Mütter und Väter.

Während der kostenlosen Messe wird es neben Ständen auch ein Vortragsprogramm geben. Themen sind unter anderem Kursangebot, Finanzen und das Kindeswohl während einer Scheidung. Für die Kleinen wird eine Kinderbetreuung mit Schminken angeboten.

2015 waren in Dresden nach Angaben der kommunalen Statistikstellen rund 2000 Alleinerziehende als arbeitslos gemeldet. Damit ist ihr Anteil an der Arbeitslosenzahl besonders hoch. Um ihnen die Berufstätigkeit zu erleichtern, unterstützt der AND das Projekt „Leih-Omis“. Senioren kümmern sich bis zu 20 Stunden in der Woche um die Kinder. Aktuell werden noch viele Omis und Opis in Dresden gesucht.

Weitere Informationen zum „Leih-Oma“ Projekt und zum Messeprogramm finden Interessierte unter www.alleinerziehende-dresden.de

Beruf mit Kind

Augusto, 25. - 31.05.2017

Als wichtigste Komponente zum Gelingen der Messe für (Allein-) Erziehende in der JohannStadthalle ist sicherlich die Kinderbetreuung vor Ort. Denn gerade die ungeklärte Frage, wer die Kinder versorgt, während sich der Erziehungsberechtigte um sein berufliches Fortkommen kümmert, verhindert in erster Linie ebendies Fortkommen. Während der Nachwuchs also beim Kinderschminken oder Basteln stillhält, können sich die Eltern beraten lassen: Zu Ausbildungsplätzen und beruflichem Wiedereinstieg, zu Erziehungsfragen, Familien- und Mutter- oder Vater-Kind-Kuren oder zur Gestaltung von Bewerbungsmappen. Partner vor Ort sind u.a. die IHK, HWK, das Jobcenter Dresden, die Arbeitsagentur, kommunale Beratungsstellen der Landeshauptstadt und Stellen wie die Schuldnerberatung und das Elterntelefon. Vorträge behandeln Themen wie „Scheidung und Trennung – was braucht das Kind“ oder: Wie stellt man eine monatliche Finanzplanung auf?

Abenteuer Stadt

SAX 06/2017

Sommer und Ferien sind in Sicht – da können Kinder was erleben

Im Juni beginnen die sommerlichen Schulferien in Sachsen diesmal ziemlich früh, und nur die wenigsten Eltern können mit den Kleinen die komplette Zeit im Urlaub verbringen. Was also anstellen mit den ohne Schule Unbeschäftigten, wenn man sie nicht den Glotzen und Konsolen überlassen möchte? Zudem kann man ja nicht jeden Tag ins Freibad und Kino gehen, wenn man etwas Abwechslung in den schulfreien Sommertagen haben möchte. Wir haben einige Tipps zusammengetragen, nicht nur für die Ferienzeit.

Ein zauberhafter Kindertag

Auch der Monat Juni beginnt mit einem Ersten, und das ist dann bekanntlicherweise immer der Kindertag. Die JohannStadthalle wird sich deshalb am Nachmittag in einen magischen Ort verwandeln, aber nicht im Sinne von Harry Potter, sondern eher klassisch mit Sprüchen wie „Hokus Pokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater“. Und was verbindet das Zauberhafte mit dem Lustigen besser als ein Zauberclown – und so wird Salami Bim mit der Zauberlehrerin Frau Prof. Strumpf die Kinder mit magischen Aktionen erstaunen und so im Wortsinne Be-Geisterung auslösen.

Wo geht die Reise hin?

DNN von Sebastian Burkhardt

Schüler starten mit „Komm auf Tour“ spielend in die Berufsorientierung

Bis zum Freitag können Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen den Grundstein für ihr zukünftiges Berufsleben legen. Im Rahmen der Aktionstage „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ ist in der JohannStadthalle ein Erlebnisparcours aufgebaut, in dem die Jugendlichen unter fachmännischer Betreuung ihre Vorlieben und Stärken herausfinden können.

„Die Talentfindung kann nicht früh genug beginnen. Die Förderung über Spiel und Spaß ist viel besser als trockene Wissensvermittlung“, sagte Thomas Wünsche, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Dresden. Bei dem knapp 50.000 Euro teuren Projekt, das nun bereits zum dritten Mal in Dresden stattfindet und von Stadt, Land und Arbeitsagentur getragen wird, sollen die Schüler aber noch nicht auf spezielle Fähigkeiten und Berufe getrimmt werden. „Hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung und darum, das Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten und Stärken zu finden“, erklärt Claudi Bühring vom Jugendamt Dresden.

So können die Jugendlichen an verschiedenen Stationen rund um ein Labyrinth, einen „Zukunftstunnel“ oder eine Theaterbühne ihre Vorlieben herausfinden. Für jede „entdeckte“ Stärke gibt es einen Button ans Hemd, der am Ende des Parcours zu einem Blick in einen Schrank berechtigt. Dort verbergen sich verschiedene Gegenstände vom Schreibblock bis zum Lötkolben, die eine Idee für die Zukunftsgestaltung liefern.

Ziel sei es laut Wünsche zudem, die Schüler für das wichtige Thema Berufseinstieg zu sensibilisieren, damit anschließend die Lust an weiteren Projekten wie beispielsweise dem Girls- und Boys-Day wächst. Gleichzeitig werden bei den Aktionstagen auch die Lehrer der rund 950 angemeldeten Schüler angeleitet, um das Thema in der Schule weiter zu intensivieren. Zudem werden die Kinder auch von Auszubildenden und Mitarbeitern des Arbeitsamtes betreut, um Erfahrungen auszutauschen.

Rund 24 Prozent aller angefangenen Ausbildungen in Dresden werden innerhalb der ersten drei Monate abgebrochen, gut 10 Prozent sind es noch auf die gesamte Lehrzeit gesehen. „Wir müssen die Treffsicherheit erhöhen, und diese Zahlen senken“, sagt Claus Lippmann, Leiter des Dresdner Jugendamts. So sei „Komm auf Tour“ der erste bedeutsame Eintrag im Berufsorientierungsheft eines jeden Ober- und Förderschülers. „Das ist der Grundstein, um weiter an unserem großen Netzwerk und unsere vielen Angebote anzuknüpfen“, so Lippmann.

 

Kasper, Krokodil und Co

DNN von Julia Krumm

Erstes Puppentheaterspektakel in der JohannStadthalle

Puppen- und Theaterfreunde können sich am Wochenende auf Vorstellungen der besonderen Art freuen. In der JohannStadthalle, der Holbeinstr. 68, findet ab heute bis zum Sonntag das erste Puppentheaterspektakel statt. Auf sechs Bühnen wollen acht regionale Puppenspieler und Künstler ein abwechslungsreiches Programm zum Zuschauen, Staunen und vor allem auch zum Mitmachen präsentieren. "Das Vorhaben eines Puppentheaters in der JohannStadthalle bestand schon seit längerer Zeit. Durch die tolle Zusammenarbeit mit dem bekannten Puppenspieler Jens Hellwig und die finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung und zahlreicher Firmen aus der Nachbarschaft konnten wir es glücklicherweise realisieren", erklärt Ulrike Cadot-Knorr, Geschäftsführerin der JohannStadthalle e.V. "Im Dresdner Stadtgebiet gibt es nur noch selten richtiges Puppentheater. Der Beruf des Puppenspielers sowie das aufwendige Anfertigen der Spielpuppen geraten schnell in den Hintergrund. Das wollen wir ändern", fügt Jens Hellwig, künstlerischer Leiter des Spektakels, hinzu.(...)  Auch zwischen den Vorstellungen wird es nicht langweilig. Für einen kleinen Materialpreis können Kinder und Eltern an einem Workshop teilnehmen. Unter der Anleitung von Studenten der Dresdner Kunsthochschule werden dabei Spielpuppen gebaut. (...)  Kinder jeden Alters sowie Eltern und Großeltern sind willkommen. Eine jährliche Fortsetzung des Puppentheaterspektakels ist bereits geplant.

Mit Kasper und Krokodil

Augusto von Siri Klose

In der Johannstadthalle geht es um Puppenspiel zum Zugucken und Selbermachen.

Das erste Johannstädter Puppentheaterspektakel "Kasper, Krokodil & Co." wendet sich nicht in erster Linie an ein hochverehrtes Publikum, sondern eher an angehende Puppenspieler - gern auch im Gerade-Laufen-gelernt-Alter: "Mitwirkung wird bei uns großgeschrieben", sagt Projektleiterin Yvonne Alheit vom Johannstadthalle e.V., die es organisiert hat. "Deshalb können die Besucher bei einigen Stücken mitmachen oder auf der Offenen Bühne eigene Geschichten erfinden."

Gemütliche Elfriede und wartende Pinguine

Jeweils mittags bieten die Puppenspielerinnen Pauline Späte und Karla Wintermann den Workshop "Figurenbau" an, in dem kleine und große Besucher die passenden Figuren herstellen können. Wer gleich losspielen will, kann sich im Fundus bedienen. Inspirationen liefern auch die begleitenden Ausstellungen "Puppenbau" und "Historische Puppen" - und natürlich die vielen Stücke der Puppenspieler aus Dresden und Umgebung. Von den großen Sorgen der kleinen Frau erzählt Karla Wintermann, Volkmar Funke vom Zwerg Nase und Frieda Friedemann vom Froschkönig. Die Landesbühnen sorgen zum einen für den ganztägigen Walkact "Elfriede". Die freundliche Kaffeetanten-Puppe in Lebensgröße wird von Kora Tscherning gestützt. Und auch das Stück "Siehst du schon die Wichtel flitzen" am Sonntag kommt aus Radebeul. Die DEFA-Puppentrickfilme Dornröschen, Gestiefelter Kater und Kaisers neue Kleider gehören ebenfalls zum Programm. Yvonne Alheit und der Johannstadthallen-Verein haben das Spektakel ins Leben gerufen, weil die bisherigen einzelnen Puppenspiel-Aufführungen auf großes Interesse stießen. Nur für Eltern ist übrigens die "feierliche Eröffnung mit Sekt und Häppchen" am Freitagabend gedacht: Dann erklären Volkmar Funke den Frackzwan der Pinguine in "Am Südpol, denkt man, ist es heiß" und Jens Hellwig den "Faust in kurz". 

Erstes Johannstädter Puppentheaterspektakel

DNN online von Gerrit Menk

Dresden.  Die Puppen sind los! Am Wochenende findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel „Kasper, Krokodil & Co.“ in der JohannstadtHalle statt. Vom Handpuppen- über Marionettentheater bis hin zur offenen Bühne erleben die Besucher ein breites Spektrum an Vorführungen und Mitmachaktionen. Am Freitag, 31. März, werden nach der Eröffnung um 20 Uhr zwei Puppentheaterstücke für Erwachsene von Volkmar Funke und Jens Hellwig aufgeführt, zum Ausklang gibt es Musik und Kulinarisches.

Am Sonnabend und Sonntag können ganztägig die Ausstellungen „Puppenbau“ und „Historische Puppen“ besichtigt werden, es gibt Musik von Frank Deutscher und von den Landesbühnen wird Walking-Act Elfriede vor Ort sein. Von 12 bis 14 Uhr findet jeweils ein Workshop „Figurenbau“ statt, für Teilnehmer fällt ein kleiner Materialkostenbeitrag an. Aufgeführt werden unter anderem der Froschkönig, Zwerg Nase und der Wolf und die sieben Geißlein. Das komplette Programm steht auf www.johannstadthalle.de. (...)

"Am Südpol denkt man ist es heiß"

DAWO

Vom 31. März bis zum 2. April findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel unter dem Titel „Kasper, Krokodil & Co.“ In der Johannstadthalle statt. Eröffnet wird das große Spektakel am Freitag um 20 Uhr feierlich mit Häppchen und Sekt. Dargeboten werden zwei Puppenthetaerstücke für Erwachsene. Zum einen wird Volkmar Funke dass Figurentheaterstück „Am Südpol denkt man ist es heiß“ nach dem gleichnamigen Buch von Elke Heidenreich präsentieren. Zum anderen werden die Besucher mit dem Stück „Faust in kurz“ präentiert von der Puppenbühne Jens Hellwig, eine etwas andere Interpretation von Goethes Faust kennenlernen. Einen weiteren Höhepunkt des Abends stellt der Besuch der Puppe Elfriede dar, die den Weg aus den Landesbühnen Sachsen von Radebeul in die Johannstadt auf sich nimt, um sich unter das Publikum zu mischen.

Ein Blick in die Seele der Frau

Dresdner Neuste Nachrichten

Olaf Böhme präsentiert seinen Film "Ich schaue dich an"

Der Kabarettist Olaf Böhme ist morgen zum Internationalen Frauentag zu Gast in der JohannStadthalle. Gemeinsam mit Stefan Martin präsentiert er "Ich schaue dich an", einen Film über die Schönheit der Frau und die Seele des Menschen. Siebenundzwanzig Frauen und Mädchen zwischen 14 und 73 Jahren finden sich nacheinander zwischen Kamera und weißer Rückwand ein, sind für zwei Stunden der Leere des Raumes und sich selbst überlassen. Erinnerungen und Empfindungen steigen auf und werden sichtbar. Diese Wandlungen, das Hervortreten der vergessenen, verborgenen und versteckten Seiten zeigt der Film, ohne ein einziges gesprochenes Wort, allein begleitet durch die Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Die Aufnahmen zu diesem Film entstanden im Herbst 2008 unter der Kameraführung von Stefan Martin. Im Frühjahr 2011 schuf Böhme die vorliegende Schnittfassung. Böhme wird in den Film führen und anschließend für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Bereits zum Frauentag 2010 war Böhme zu Gast in der Dresdner JohannStadthalle um die Rohfassung von "Ich schaue dich an" vorzuführen, nun ist der Film fertig. Um den Künstler war es in den vergangenen Jahren eher ruhig geworden. 2008 erhielt Böhme, vor allem bekannt geworden durch seine Rolle des "betrunkenen Sachsen", die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Eine Stammzellenspende vier Jahre später rettete ihm das Leben. Im gleichen Jahr kündigte er seinen Rückzug von der Bühne an.

Kasper, Krokodil & Co

In Dresden-Johannstadt sind die Puppen los! Vom 31. März bis 2. April findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel unter dem Namen Kasper, Krokodil & Co. in der JohannStadthalle statt. Nach der Eröffnung am 31. März können an den beiden folgenden Tagen ab 10 Uhr die großen Kleinen und die kleinen Großen spannenden Puppengeschichten lauschen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und typische Puppentheaterfilme genießen. Von Handpuppentheater über Marionettentheater bis hin zu einer offenen Bühne gibt es ein breites Spektrum an Vorführungen und Mitmachmöglichkeiten, so auch Workshops, in denen Handpuppen gebastelt werden können.

Zukunftswerkstatt Wohnen

Dresdner Stadtteilzeitung, Ausgabe 3/2017, von C. Pohl

"Was ist euer Wohnding?" fragt Museumspädagogin Claudia die Hortkinder der 16. Grundschule. Und fordert sie auf, selbst zu entwerfen, was sie sich in einer Wohnung der Zukunft vorstellen können. Und dann geht es los, mit Schere, Folie, Papier, Knete... Die Kinder sind mittendrin in der "Zukunftswerkstatt Wohnen". Das ist ein neues Projekt in der JohannStadthalle, in Ergänzung zur Dauerausstellung "Wohnkultur", die hier 2012 eröffnet wurde. Anhand der eigenen Wohngeschichte soll über die Zukunft des Wohnens nachgedacht werden. Die Ideen werden dann in einem konkreten Modell umgesetzt. "Wohnen ist ein Grundbedürfnis, egal wie und wo man wohnt", erklärt Ulrike Cadot-Knorr, die Geschäftsführerin des Vereins JohannStadthalle. Wenn man für die Zukunft bauen möchte, müsse man junge Leute befragen. Dem pflichtet Thomas Dittrich, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt, bei: "Wir bauen gegenwärtig so, wie wir es uns heute vorstellen. Die neuen Häuse werden mindestens 50 bis 80 Jahre Bestand habem. Deshalb müssen wir zukunftstähig bauen." Das wirft viele Fragen auf: Wie viel Platz wird zum Wohnen gebraucht? Wie passt sich eine Wohnung wechselnden Ansprüchen an? Wie nachhaltig sind die eingesetzten Materialien? Welche Rolle spielen Internet und digitale Vernetzung? Mit dem Projekt sollen Schüler ab der Grundstufe bis zum Gymnasium angesprochen werden. Die Mädchen und Jungen der 16. Grundschule sind die ersten, die sich während der Februarferien in der Zukunftswerkstatt ausprobieren. Drei Tage lang, etwa jeweils drei Stunden, beschäftigen sie ich mit dem, was sie umgibt. Sie schauen sich z.B. in der Dauerausstellung Wohnkultur an, wie man früher lebte, sind in der Johannstadt unterwegs, um die gebaute Umgebung genauer unter die Lupe zu nehmen. Zum Schluss bauen sie ein Modell von einem Gebäude oder einem Stadtviertel. Dafür können sie verschiedene Materialien kreativ einsetzen. Diese befinden sich in drei mobilen Möbeln mit vielen Schubkästen, extra angefertigt von einer Tischlerei. Ermöglicht wurde das Vorhaben Zukunftswerkstatt durch die finanzielle Förderung der IKEA Stiftung und der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt. Das Projekt steht allen Schulen offen, sie können sich für die Projekttage bewerben.

Abgründig schön

Augusto 2.-8. März 2017

Wer H.C. Schmidt einmal erlebte, wie er die amerikanische Sänger- und Schauspieler-Ikone Tom Waits imitiert, wird das nicht vergessen. Imitieren ist hierbar stark untertrieben. Der Mann wird mit dem ersten Ton buchstäblich zu Tom Waits und sogar noch mehr - man spürt, dass die eigene Tragik, der Alkohol, Freud und Leid auf berührende Weise in der Musik eines anderen zusammenfließen. Am 3.3. ist es um 19 Uhr in der Dresdner JohannStadthalle soweit.

Tom Waits ist ein Dresdner

DAWO! 25./26. Februar

 

Auch ein Dresdner Musik-Urgestein fängt mal an. Als H.C. Schmidt mit 12 oder 13 Jahren in der Dresdner Anton-Graff-Straße zum ersten Mal anfing Musik zu machen, wusste er noch nichts von den vielen Projekten, mit denen er mal seinen Lebensunterhalt bestreiten würde. Als Erwachsener heuerte er u.a. bei der Artrockband Electra an - nur eine von vielen Bands, in denen er reifte.

Abgründig schön

Wer H.C. Schmidt einmal erlebte, wie er die amerikanische Sänger- und Schauspieler-Ikone Tom Waits imitiert, wird das nicht vergessen. Imitieren ist hierbei stark untertrieben. Der Mann wird mit dem ersten Gesangston buchstäblich zu Tom Waits und sogar noch mehr - man kann spüren, dass die eigene Tragik, der Alkohol, Freud und Leid auf berührende Weise in der Musik eines anderen zusammenfließen. Dabei wollte H.C. Schmidt eigentlich abschließen mit dem Projekt. "Ich habe mich eine ganze Weile gesperrt", sagte er mal. "Aber wegen großer Nachfrage habe ich mich dazu entschlossen, damit wieder auf die Bühne zu gehen." Gut so, denn selbst Tom Waits wäre entzückt darüber, mit welcher Hingabe dieser Mann allzumenschliche Abgründe zu besingen vermag. Es sind Lieder "über Autos, Kiffer und Schrotflinten, jenen gewidmet, denen kein Mond, keine Sterne, kein Obdach winken, denen selbst der eigene Schatten verloren gegangen zu sein scheint." (tv)

H.C. Schmidt singt Tom Waits, 3.3., 19 Uhr; JohannStadthalle

Kinder planen das Wohnen der Zukunft

Sachsen Fernsehen

Die Johannstadt wurde in Folge der Bombardierung im Februar 1945 fast vollständig zerstört. Die Ausstellung WohnKultur in der JohannStadthalle erzählt die Geschichte des Wohnungsbaus in dem Dresdner Stadtteil nach dem zweiten Weltkrieg. Zukunft musste hier gestaltet werden und erstmals sollen dieser Tage hier auch Johanntädter Kinder Zukunft gestalten.

Kreative Ideen und Visionen für künftiges Wohnen - Im Rahmen der Ausstellung Wohnkultur in der Dresdner Johannstadthalle beginnt aktuell das Projekt "ZukunftsWerkstatt - Wohnen".

Ziel des Projekts ist es, Fragen nach dem Wohnen in der Zukunft zu stellen und erste Ideen an konkreten Modellen zu realisieren. So bannten am Dienstagvormittag rund ein dutzend Kinder ihre Ideen auf Papier und ließen erste Knetmodelle mit ihren Wohnvorstellungen der Zukunft entstehen. Im Rahmen des Projekts soll auch die Darstellung sozialer, ökonomischer und nachhaltiger Perspektiven eine zentrale Rolle spielen.

So sieht auch die Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt Potenzial im Projekt.

Aber nicht nur Zukunftsvisionen sind in der JohannStadthalle Thema. Als Begegnungsstätte des Stadtviertels verstehen sie sich vielmehr als Ort kulturellen Lebens. Mit zahlreichen Angeboten können Besucher hier ihre Freizeit vielseitig gestalten.

Im Rampenlicht

DAWO 18./19. Februar 2017 von Tom Vörös

Lieber Jindrich Staidel,

hach, nun ist es endlich an der Zeit für den "Masopust", den Fasching auf Tschechisch. Dabei wurde ich bis jetzt den Eindruck nicht los, dass Sie, lieber Jindrich Staidel, mit Ihrer Band das ganze Jahr über Fasching feiern. Allen voran Ihr Mann am Saxo- und Mikrofon, Pro Haska, der mit seinen Ansagen einen wahren Konfettirausch an bunten Wortfremdeleien in den deutsch-tschechischen Spracchabfluss einspeist. Viel hinzufügen kann man da nicht, weder als Deutscher noch als Tscheche. Man hat den Eindruck, Pro Haska würde sich permanent auf dem breitgefächerten Grenzfluss der Sprachschöpfung bewegen. Allerdings so charmant-galant, dass man ihm jedes Wort verzeiht So ein wohlgeformtes "Dechisch" hat meine sprachlich bescheidene Wenigkeit vorher jedenfalls noch nie vernommen. Da ist es vielleicht sogar für den gemeinen Faschingsmuffel an der Zeit, sich mal unter die Narren zu begeben und zu erleben, wie ausufernd mit dem Mund gefeiert werden kann.

Sie, lieber Jindrich Staidel, machen es genau richtig. Sie tröten lieber kraftvoll in die Posaune - also heiße, aber unterhaltsame Luft.

24.2., 19 Uhr, JohannStadthalle

Faschingsumzug

Dresdner Stadtteilzeitung, Blasewitzer Zeitung, Ausgabe 2/2017

Zu einem närrischen Umzug sind alle Kinder am 28. Februar ab 10 Uhr eingeladen: Schlüpft in eure Kostüme und kommt als Cowboy, Ritter, Prinzessin, Katz oder Maus... Gern können kleine Musikinstrumente zum Stimmungmachen mitgebracht werden.

Start ist an der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68

Schwungvoll ins Neue

Augusto 05.-11.01.2017

Das Swing-Fieber ebbt offenbar niemals ab. Und wer hat schon ernsthaft etwas dagegen, sich möglichst lässig ins neue Jahr hinüberzuschwingen. Das hiesige New Town Swing Orchestra, 1997 von Dresdner Musikern gegründet, bietet zum Start ins neue Musikjahr ein Rundum-Sorglos-Paket für Freunde transatlantischer Klangwelten. Höchstwahrscheinlich besonders motiviert im nunmehr 20-jährigen Jubiläumsjahr, werden die Musiker natürlich wieder Klassiker servieren, u.a. von Ikonen der Musikgeschichte wie Count Basie, Duke Ellington, Benny Goodmann und Glen Miller. Aber auch zeitgemße Arrangements aus den Bereichen Bebop, Latin, Rock und Funk gehören zum langjährig verfeinerten und ständig wachsenden Repertoire des beschwingten Ensembles. Einige der Bandmitglieder, die heute Trompete, Posaune, Saxofon, Schlagwerk spielen oder auch singen, spielten vor der Gründung ihrer eigenen Big Band bereits gemeinsam in der Big Band des Dresdner Heinrich-Schütz-Konservatoriums.

Lichterfeste in Pieschen und der Johannstadt

Sächsische Zeitung

(...) Ebenfalls am Mittwochnachmittag wird in der Johannstadt gefeiert. Die Begegnungsstätten des Viertels laden von 16 bis 17 Uhr in den Innenhof zwischen Florian-Geyer- und Elsässer Straße ein. Dort wird der Chor Silberglanz auftreten. Feuerschalen, Kerzenschein und heißer Glühwein sorgen für eine besinnliche und warme Stimmung. Eintritt muss weder in Pieschen noch in der Johannstadt bezahlt werden. In beiden Fällen sind Spenden allerdings erwünscht. Die werden dann in die Projekte der Veranstalterorganisationen gesteckt.

Tango in der Johannstadthalle

DNN

Am Sonnabend feierte Europas größtes Tango Tanzorchester "Gran Orchestra de Tango Carambolage" in der Johannstadthalle sein fünfjähriges Bestehen. Das Orchester wurde 2011 von Jürgen Karthe gegründet, um die Kultur alter argentinischer Tanzorchester nach Dresden zu holen. Rund 250 Tänzer und Tänzerinnen waren gekommen, um zu originalen Tangos der Vierziger- und Fünfziger Jahre aus Buenos Aires das Tanzbein zu schwingen. 21 Musiker spielten auf der Bühne. Mit dabei waren auch viele Bandoneonspieler - das Instrument ist seit jeher eines der Herzstücke des Tangos und - man glaubt es kaum - auch ein ursächsisches Instrument. 1840 wurde es in Chemnitz erstmals von Carlf Friedrich Uhlig gebaut.

Oans, zwoa, g'suffa

DNN von Lisa-Marie Leuteritz

Es ist Oktoberfestzeit. Dazu muss man nicht nach München düsen, denn auch in Dresden rinnt der Gerstensaft nicht minder reichlich und es ann nach bayerischem Vorbild ausgelassen gefeiert werden: im Brauhaus am Waldschlösschen, im Pichmännelzelt von Feldschlösschen im Ostragehege und beim Oktoberfest in der Johannstadthalle. (...)

Die Organisatoren rund um den JohannStadthalle e.V. holen dafür den legendären "Nick-Nack-Man" Frank Zander, Antonia aus Tirol, DDR-Legende ADI, Ostdeutschland beliebtestes Roland-Kaiser-Double Steffen Heidrich und Deutschlands erfolgreichstes Andrea-Berg-Double Sibylle Witthun nach Dresden. Es wird unter einem weiß-grünen Bänderhimmel gefeiert, die Oktoberfestkapelle Koitaboch Musi aus Oberayern und die Oktoberfestkapelle Charlies Mannen aus Sachsen sorgen für Musik. Robert Drechsler von Radio Dresden moderiert den Fassbieranstich am Mittwoch ab 18 Uhr. Die weiteren Tage moderieren Lars Schaarschidt, Christian Bieselt und Mario Dalibor von Radio Dresden. Die Veranstalter freuen sich über ein Erscheinen in Dirndl und Lederhose.

"Architekturpreis 13" wird verliehen

DNN

Der "Architekturpreis 13" der Technischen Universität Dresden wird in diesem Jahr zum 13. Mal für herausragende Studienarbeiten der letzten beiden Semester aus Architektur sowie Landschaftsarchitektur vergeben. Eine unabhängige Jury hat im Mai zwei Preise und vier Anerkennungen aus insgesamt 74 eingereichten Arbeiten ausgewählt. Die diesjährigen Preisträger werden am 12. August in der JohannStadthalle bekannt gegeben und prämiert. Alle 74 Projekte au der Juryrunde werden danach bis zum 21. August in der JohannStadthalle gezeigt. Neben Studienarbiten zu lokalen Themen, wie Vorschlägen für den "Gleispark Pieschen", werden auch internationale Projekte ausgestellt, wie ein Entwurf für ein Museum der Moderne in Berlin.

Gib dem Ähm keine Chance!

SZ von Nadia Laske

Im Rhetorikklub Dresden übt ein kleiner Kreis das gekonnte Reden. (...) Alle zwei Wochen trifft sich rund ein Dutzend Frauen und Männer im Rhetorikklub Dresden. Vor knapp einem Jahr hat er sich gegründet - zur "Förderung der freien Rede". So stellen sich die Rhetoriker im Internet vor. Etliche Mitglieder nutzen das gute Reden für ihren Beruf. Einige brauchen es fürs Selbstbewusstsein. Außerdem: Reden verbindet. Die Klubabende verlaufen ausgesprocen lebendig. Erst recht, wenn ein besonderer Anlass für Abwechslung sorgt. In diesem Fall ein Worksop zum Thema "Bewertungsrede": Wie gebe ich einem anderen Menschen Feedback? (...) im Klub geht es nicht um Masse, sondern um Klasse. Kürze reimt sich auf Würze. Eine festgelegte Minutenzahl Redezeit steht jedem zum der an die Stirnseite der Tafel im Johannstädter Bundschuhtreff tritt, um auf dem Weg zum guten Redner eine weitere Lektion zu absolvieren. Das Reden bessert sich nur beim Reden, lautet die Formel, nach der die Klubmimtglieder Rhetorik lernen.

Aus des Vogels Sicht

DNN von Catrin Steinbach

Angst scheint Jürgen- Michael Schulter nicht zu kennen. Denn wenn er sich an der Seite eines Piloten im Ultraleichtflugzeug in die Lüfte erhebt, dann wird vorher die Tür demontiert. "Na sonst spiegelt doch das Glas der Fensterscheibe", meint er lässig und amüsiert sich, wenn sein Gegenüber große Augen macht. Jürgen- Michael Schulter ist Luftbildfotograf. Seit über zehn Jahren dokumentiert der heute 75-Jährige die baulichenVeränderungen in und um Dresden. (...)

Am Montag, dem 23. Mai, präsentiert er ab 19 Uhr in der Johannstadthalle in Dresden eine Auswahl seiner Aufnahmen, die die Entwicklung Dresdens in den vergangenen Jahren dokumentieren. "Sie zeigen Perspektiven und bauliche Zusammenhänge, die man sonst so nicht sehen kann", kündigt er an. Mit dem Vortrag wird zudem eine kleine Fotoschau in der Johannstadthalle eröffnet.

Abenteuer Berufswahl

Dresdner Amtsblatt

Noch bis zum 29. April können Jugendliche in einem Erlebnisparcours in der Johannstadthalle ihre Stärken und dazu passende Berufsfelder entdecken. Rund 700 Schülerinnen und Schüler der 7. Und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen sind eingeladen, das Angebot zur Berufsorientierung „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ auszuprobieren.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert und der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Thomas Wünsche, übernahmen die Schirmherrschaft über das Projekt, das zum zweiten Mal in Dresden stattfindet. „Ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und auf die eigenen Stärken zu vertrauen, ist wichtig: im Alltag, in Beziehungen und vor allem, wenn die Berufswahl ansteht. Dieser in Dresden einmalige innovative Erlebnisparcours unterstützt die jungen Menschen auf spielerische Weise, eigene Intentionen für den späteren Beruf zu entwickeln“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

 

JohannStadthalle wird großer Indoor-Spielplatz

Dresdner Neueste Nachrichten, Sebastian Burckhart

Der Winter hat sich bis jetzt nicht von seiner schönsten Seite gezeigt. Und gerade zum Ferienstart kommt das Wetter mit Wind und grauem Himmel eher herbstlich daher. Was also tun, als Kind in den Winterferien, ohne Schnee und schönes Wetter? Eine spannende Alternative bietet diese und nächste Woche der JohannStadthalle e.V. an. Dort werden derzeit die Internationalen Bewegungswochen zelebriert. Kinder aller Altersstufen können sich rund um das Thema Jonglieren und Balancieren austoben ...

... am Ende jeder Woche können die Kinder dann die erlernten Künste ihren Eltern und Großeltern präsentieren. „An den Freitagen findet zum Wochenabschluss jeweils eine Aufführung mit Tanz und Spiel statt“, erklärt Zirkuspädagogin Keuch. Die Winterferienspiele finden an den Wochentagen zwischen 15 und 17 Uhr in der JohannStadthalle auf der Holbeinstraße 68 statt.

Straßenfasching und Wintertreiben

Sächsische Zeitung

An diesem Dienstag geht es bunt zu auf Dresdens Straßen: Bereits 10 Uhr morgens startet vor der JohannStadthalle in der Holbeinstraße 68 ein Faschingsumzug, bei dem die Kleinen mit Kostüm und Musikinstrumenten durch das Wohngebiet ziehen.

Wie aus Fremden Nachbarn werden können...

Dresdner Neueste Nachrichten, Paul Felix Michaels

‘‘Die Sachsen heißen Ausländer bisher wenig willkommmen. Sie müssen sich entscheiden, ob sie Migranten und ihr Know-how im Land haben wollen oder nicht.‘‘ Der Direktor des Max-Planck-Instituts, Timothy Hyman, findet deutliche Worte, um das gesellschaftliche Klima in der Landeshauptstadt zu beschreiben.
Gemeinsam mit Kristina Winkler, der Dresdner Ausländer- und Integrationsbeauftragten, hat Hyman am Mittwoch in der JohannStadthalle das Integrationskonzept der Landeshauptstadt diskutiert. Die Zuhörerschaft belegte dabei fast jeden der 80 Sitze im Kinosaal der Einrichtung an der Holbeinstraße ...

... nur eine Besucherin kritisierte die Aufnahme von Flüchtlingen. Alle anderen Gäste des Abends wollten unter anderem wissen, wie sie Flüchtlingen helfen können und welche Unterstützung sie dabei von der Stadt bekommen.

Den Job fürs Leben finden

Sächsische Zeitung von Simone Burig

Die beiden jungen Kinderkrankenpfleger Paula Rosemann und Dennis Größel sind noch in der Ausbildung. Sie haben ihren Traumjob bereits gefunden, erzählen sie. Damit das auch anderen Jugendlichen gelingt, findet am Sonnabend bereits zum fünften Mal die Johannstädter Praktikums- und Lehrstellenbörse statt. In der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 präsentieren sich von 10 bis 15 Uhr 46 Unternehmen, die auf der Suche nach engagierten Auszubildenden sind.

Flankiert wird die Börse von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Es gibt zahlreiche Vorträge uner anderem zu Trend- und Nischenberufen, Berufen in Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft oder zum Thema Versicherungen bei Ausbildungsbeginn. Vertreter der Freiwilligendienste, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Dresden und der Polizei stellen sich ebenso vor wie Firmen, die in der Altenpflege tätig sind. Außerdem vertreten sein werden kleine Handwerksbetriebe und das Uniklinikum.

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Jazzige Klänge in der JohannStadthalle

Sächsische Zeitung, Simone Burig

Die Johannstädter mögen Jazz. Das zumindest hat Ulrike Cadot-Knorr festgestellt. Die Geschäftsführerin der JohannStadthalle hatte deshalb eine passende Idee: ,"Wir führen eine Jazz-Reihe ein und bieten damit den Menschen genau das Programm, das sie sich von uns wünschen."

Ulrike Cadot-Knorr ist jetzt schon gespannt, wie die Johannstädter die neue Jazz-Reihe annehmen werden. Aber sie betont auch: "Kommen können auch alle anderen, die Jazz mögen."Und: "Wir wünschen uns, dass die Jazz-Konzerte eine feste Instanz bei uns in der JohannStadthalle werden."

Wie wollen wir 2030 wohnen?

SZ von Kay Haufe

Dresden plant weit voraus. Schon heute sollen Ideen gesucht werden, wie sich die Stadt nach 2030 entwickeln soll. Sind dort auch noch große Eigentumswohnungen gewünscht? Und haben wir noch genügend Raum für Grünflächen und Parks? All das soll in einer Diskussion zum Wohnen herausgefunden werden. Der Workshop dazu findet am kommenden Donnerstag in der Johannstadthalle statt. Just dort, wo eine Ausstellung zur Wohnkultur auf die vergangenen Jahrzente in der Johannstadt hinweist, die in der DDR-Zeit lagen. (...)

Dresden ist eine von 50 deutschen Städten, die am Wettbewerb Zukunftsstadt 2030 teilnehmen. Die Johannstadthalle is wiederum eine von 20 Verantaltungsplätzen, an denen über Visionen für Dresden gesprochen wird.

Trachten, Tanz und Tradition

DNN von Juliane Just

Lederhosen und Dirndl sind in München schon wieder abgelegt, da geht es in der Johannstadthalle erst los. Das 1. Johannstädter Oktoberfest in der Johannstadthalle öffnet heute seine Türen für die bayrische Hüttengaudi. Kulinarische Schmankerl, Festbier im Maßkrug und Schlagermusik erwarten die Gäste der dreitägigen Sause. (...)

"Wir haben ein Oktoberfest im Herzen der Johannstadt kreiert, das den Fokus vor allem auf das Gemeinschaftserlebnis legt", so Franziska Strobach, Pressesprecherin des Vereins. Das neue Kulturereignis solle in dem Stadtteil für neuen bayrisch angehauchten Wind sorgen und ein neues Volksmusik- und Kulturereignis in dem Stadtteil etablieren.

Observation in der Johannstadt

DNN

Die Ausstellung "Neues aus Dresdner Ateliers", bestritten von Künstler des Dresdner Künstlerbundes, ist noch bis zum 2. Oktober in der JohannStadthalle zu sehen. Sie ist eine von zwei Expositionen zum 25. Geburtstag des Künstlerbundes, die andere wurde am Dienstag in der Villa Eschebach eröffnet. In der JohannStadthalle widmen sich die Organisatoren Skulpturen, Objekte, Installationen und der Fotografie. In der Villa Eschebach liegt der Fokus auf Grafik, Zeichnung und Malerei. Im Zentrum der Ausstellung in der Johannstadt steht dabei die Installation "observation", die fünf Künstler zusammen mit der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH und der Hochschule für Techni und Wirtschaft Dresden erarbeiteten. (...)

 

Drachen im Wind

SZ

Es wird wieder farbenfroh in der Johannstadt. Am Sonntag fliegen auf den Elbwiesen des Stadtteils viele selbst gebastelte Drachen. Rund um den Fährgarten auf den Wiesen veranstaltet der Verein Johannstadthalle zum zehnten Mal sein legendäres Drachenfest. (...)

Die etwa 1000 bis 2000 Besucher erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Programm das zum Mitmachen einlädt. Dieses Jahr bereichern indische Klänge und Kostüme das Fest. Gaukleratmosphäre entführt mit Musik, Tanz und Gesang in andere Drachenkulturen. Flugobjekte können mit Unterstützung selber gebaut und ausprobiert werden.

Jugendliche gestalten ihre Stadt

SZ

Jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren bietet sich am Sonnabend um 16 Uhr bei der Veranstaltung "Domino - Jugend gestaltet" die Möglichkeit, ihre Projektideen einer Jury vorzustellen und einen Preis zu gewinnen. In der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 kommt es dabei zum insgesamt 15. Mal darauf an, zu zeigen, wie man als junger Mensch aktiv an der Gestaltung seiner Stadt teilhaben kann.

Ausstellung zur Waldschlößchenbrücke

Amtsblatt

Ab 10. April stellt der Dresdner Fotograf Franz Zadnicek seine Panoramafotos von der "Waldschlößchenbrücke" in der JohannStadthalle aus. In Anwesenheit von Franz Zadnicek eröffnen Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Dresdner Umweltamtes, und Prof. Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, die Ausstellung am 10. April um 19 Uhr mit einer kurzen Ansprache. Neben den Fotografien des Künstlers ist auch ein kurzer Film über das Einschwimmen der Brückenträger zu sehen. (...)

Im Auftrag des für den Schutz der Landschaft zuständigen Umweltamtes hat der Fotograf von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung dokumentiert, wie sich das Landschaftsbild durch die Baustelle und die Brücke selbst verändert hat. Auch die im Zuge des Brückenbas modellierte Elblache in Dresden Zschieren wird gezeigt.

Teilen macht Spaß

Dresdner Neueste Nachrichten, Juliane Just

In der Johannstadt gibt es eine Veranstaltung der etwas anderen Art
In der Johannstadthalle soll am 25. Januar das Teilen im Vordergrund stehen. Dabei reiht sich sich die Veranstaltung in das Jahresmotto der Stadthalle "StadtTEILEN - Gemeinsam ins MEHR" ein. Neben Diskussionen, einem Dokumentarfilm, aber auch Lachyoga gibt es für die Besucher ebenso die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein großer Gratismarkt, bei dem Groß und Klein eingeladen sind, zu tauschen, zu verschenken oder zu teilen. "Es geht aber nicht nur um materielle Dinge", sagt Tilo Rother, Sprecher der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Johann-Stadthalle. ...

 

Barth baut Bilder - "Figur auf Papier" in der Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten, Jürgen Schieferdecker

Sieht man kulturgeschichtlich durch die Jahrhunderte, so ist bei Architekten bildnerisches Tun früher im Allgemeinen eher keine Seltenheit mehr. Zumindest die freie Zeichnung gehörte quasi zum Handwerk, sei es in der Phase der Ideenfindung oder - lebenswichtig - um potenzielle Interessenten mit Entwurfsskizzen als Bauherren zu gewinnen. Es genügen hier die Namen von Michelangelo Buonarotti, der gleichermaßen als Maler, Plastiker und Dichter tätig und wohl der größte von allen war, von Karl Friedrich Schinkel, auch als Maler von außerordentlicher Bedeutung, oder Le Courbusier, neben dessen baukünstlerischen Taten ein opulentes Malwerk steht, der aber u.a. auch mit seinem "Monument der offenen Hand" in Chandigard als Skulpteur nicht zu übersehen ist.
Hier soll nun kein Lamento folgen, wie der Computer heute fast überall den Archtitektureleven die Mühsal (oder Lust?) des Zeichnens erspart mit Konsequenzen für Maßstabsgefühl, Gestaltungsempfinden und Urbanität. Das sind allerdings Voraussetzungen für Entstehung von Heimat im Blochschen Sinne als "Ort wo gut sein ist". Es soll also stattdessen vielmehr gewürdigt werden, dass an der Architekturfakultät der hiesigen Technischen Universität (TU) noch fast singulär vom Freihand- über Aktzeichnen bis zur Bauplastik dafür gute Grundlagen geschaffen werden...

Drachenfest und Traktorwettziehen

Dresdner Neueste Nachrichten, jw

Sommerliche Temperaturen lockten Dresdner über das verlängerte Wochenendevor die Tür

...Der Oktober zeigte sich am Wochenende von seiner schönsten Seite. Noch so manchen Festtagsmuffel lockten die Sommerlichen Temperaturen am Wochenende vor die Tür.
Das perfekte Herbstwetter erwischten die Drachenfreunde beim 9. Johannstädter Drachenfest. Am Sonntag tummelten sich Hunderte von bunten Drachen, ob brasilianisch, chinesisch oder aus Tüten gebastelt, über den Elbwiesen am Johannstädter Fährgarten. Kinder konnten dort aus mitgebrachten alten Plastik-Tüten an den Bastelständen ihre eigenen Drachen bauen, Drachenbrot backen und im "Kleinsten Kino der Welt" Geschichten über Drachen lauschen.

Vom Pinselmacher zum Humorberater

Dresdner Neueste Nachrichten, Heinz Weißflog

Wanderausstellung über das Kunstprojekt "12 mal anders" in der Johannstadthalle

Zwölf ausgefallene Berufe vom Pinselmacher bis zum Humorberater sind Gegenstand eines deutschlandweiten Kunstprojektes, das in der JohannStadthalle Dresden zu sehen ist. Die als Wanderausstellung gedachte Präsentation gehört zum Begleitprogramm der 4. Johannstädter Praktikums-und Lehrstellenbörse und richtet sich vor allem an ein junges Publikum. Sie umfasst Fotografie von Manfred Ehrenlechner (geb. 1966) und Seidenmalerei von Eva Leopoldi (geb. 1962 in Ulm).
Beide haben ein Konzept zur künstlerischen Umsetzung und Darstellung von außergewöhnlichen Berufsgruppen entwickelt. Den künstlerischen Arbeiten sind in der Ausstellung zwölf Tafeln mit persönlichen Beschreibungen von Eva Leopoldi zu jedem Beruf beigefügt und geben Einblicke in die Arbeit. Porträthaft stellt sie die "Berufsinhaber" vor. Zwölf imaginäre, farbintensive Gemälde auf Seide, mehr als 50 inszenierte Kunstfotografien und
zwölf literarische Kurztexte zu jedem Beruf (sie können als Audi-Installationen per Handy abgerufen werden) wurden von beiden Künstlern zu einem "Gesamtkunstwerk" vereint.
Die Malerin Eva Leopoldi, Initiatorin und Leiterin der Ausstellung, bezeichnet ihre Arbeit als mixed art, um auf die Vielfältigkeit ihrer Kunst aufmerksam zu machen. Sie recherchierte zum Thema, sammelte Material, erfand Konzepte und bereitete schließlich ihre Seidenmalerei durch 1:1-Entwürfe als Zeichnungen vor.
In der Malerei hat sie über Jahre eine eigenständige Technik entwickelt, die sich durch große Farbwirkung und elegante Schlichtheit auszeichnet. Seit einigen Jahren hat sie ihr Kunstspektrum erweitert. Sie verbindet Bild (Malerei), Fotografie, Text und Video zu einem künstlerischen Ganzen und kooperiert im Projekt "12 mal anders" mit anderen Künstlern, einem Fotografen, Autoren, einem Filmemacher und einer Cartoonistin...

 

Den Drachen gemeinsam steigen lassen

Sächsische Zeitung, Linda Barthel

Bei den Interkulturellen Tagen wird Gleiches gesucht und Unterschiedliches gefeiert
In der Johannstadt wird´s bunt. Bald zieren farbenfrohe Flugobjekte den Himmel über den Elbwiesen. Denn rund um den Fährgarten veranstaltet der Verein der JohannStadthalle zum neunten Mal sein Drachenfest. Dieses ist zugleich der Abschluss der 24. Interkulturellen Tage. Unter dem Motto "Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern" werden diese ab Sonntag zwei Wochen lang in Dresden gefeiert. Die über 60 Veranstaltungen der hier lebenden Zuwanderer bieten die Möglichkeit, viel Neuem zu begegnen und zu erkennen, was die verschiedenen Kulturen miteinander verbindet.
Auch beim Drachenfest am 5. Oktober soll gemeinsam gefeiert werden. Es bietet neben Gauckleratmosphäre auch das kleinste Kino der Welt, Bastelstationen, Kinderschminken und spannende Erzählungen aus der Welt der Feuerspeier. Außerdem können die Besucher Drachenbrot backen und lokalen Musikgruppen lauschen. Ebenfalls wieder beim Fest dabei ist der Verein der Drachenfreunde Dresden. Diese kommen mit besonders großen und originellen Flugobjekten an die Elbe...

Die Gemeinsamkeiten von Butler, Hure und Pinselmacher

Wochenkurier, Carola Pönisch

Die neue Ausstellung "12 x anders" in der JohannStadthalle befasst sich mit "Gemeinsamkeiten" von zwölf sehr unterschiedlichen Berufen. Was haben eine Prostituierte, eine Puppendoktorin, ein Schatzsucher und ein Humorberater gemeinsam?
Diese vier wirklich außergewöhnlichen Berufe sind Elemente der kunst- und künstlerübergreifenden Ausstellung "12 mal anders". Provozierend und liebevoll wurde das Projekt "12 mal anders" von der Künstlerin Eva Leopoldi und dem Fotografen Manfred Ehrenlechner zusammengestellt und erarbeitet.
"12 mal anders" präsentieren sich 12 Berufe, die nicht im klassischen Sinne Standard sind, dem Besucher der Ausstellung auf sinnliche und künstlerische Weise. Mit Hilfe von Fotografie, Malerei, Literatur und anderen Kunstformen werden intensive Einblicke hinter die Kulissen und in das Leben von zwölf Menschen gewährt, die einen unkonventionellen Lebensweg und Berufe außerhalb der Norm gewählt haben. Neben den oben genannten gehören dazu Butler, Falkner, Sounddesigner, Tänzer, Parfumeur, Occularist, Pinselmacher und Artist.
Nach dem erfolgreichen Opening in Nürnberg macht das Projekt nun in Dresden Station. Von 12. September bis 11. Oktober kann man sich in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, inspirieren lassen, informieren und einfach gute Kunst genießen.
Die Vernissage am 12. September um 19 Uhr wird musikalisch untermalt von Johanna Zeil. Einfühlsam führt die junge Sängerin mit ihrer unverwechselbaren warmen Stimme durch eine facettenreiche Musikwelt. Am diesem Abend musiziert sie mit eigener Begleitung am Piano eine Auswahl an Jazzballaden.
Das vollständige Programm und weitere Inhalte von "12 mal anders" gibt es unter  www.12malanders.com.

Vorträge und Filme in der JohannStadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

Anlässlich des zweiten Geburtstages der Ausstellung WohnKultur werden am 14. September in der JohannStadthalle in der Holbeinstraße 68 die Arbeitsschwerpunkte des letzten Jahres vorgestellt. Das Zeitzeugenarchiv widmet sich insbesondere der Generation, die die Aufbauleistung nach dem Krieg geleistet hat. Eine Installation zum Henriettenstift fragt nach Schicksalen Dresdner Juden. Und auch ein Blick auf die Waldschlösschenbrücke wird geworfen: Ein Vortrag beleuchtet den technischen Aspekt. Wie die Menschen die Brücke erleben, zeigen fotografische Portraits.
15 Uhr Vortrag: Die Waldschlösschenbrücke – ein ingenieurtechnischer Einblick in den Bau und die Konstruktion der Brücke.
16 Uhr Das Zeitzeugenarchiv in der WohnKultur - im Kino werden einige der bisher fertig gestellten Zeitzeugeninterviews zur Zerstörung und dem Wiederaufbau der Johannstadt vorgestellt.
17 Uhr Das Henriettenstift - bis 1945 stand auf der damaligen Eliasstraße 24, dem heutigen Standort des Studentenwohnheimes auf der Güntzstraße, das jüdische Henriettenstift. Informiert wird über die Recherchearbeit zu diesem Haus.
17.30 Uhr Gezeigt wird der durch Zeitzeugeninterviews ergänzte Dokumentarfilm "Die Juden sind weg. Das Lager Dresden-Hellerberge", den der Dresdner Filmemacher Ernst Hirsch und der Berliner Dokumentarist Ulrich Teschner erstellten...

 

"Radschlag" für Frauen

Sächsischer Bote am Wochenende, th

Vereinsarbeit Selbsthilfekurse jede Woche Mittwoch

Dresden-Johannstadt. Ein Fahrradschraubkurs für Frauen ist vor kurzem in der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt "Radschlag" im Vereinshaus Aktives Leben, Dürerstraße 89, gestartet. Hinter dem Projekt steht der Verein "Zweiradselbsthilfewerkstatt Dresden", der bereits seit mehr als 23 Jahren allen Fahrradfahrern und -fahrerinnen die Scheu nehmen möchte, bei einer Fahrrad-Panne selbst das entsprechende Werkzeug in die Hand zu nehmen.
Während solch eines Selbsthilfekurses werden die häufigsten Reparaturen an eigenen Rädern demonstriert und können von den Teilnehmern eigenhändig behoben werden, um am Ende einen guten Überblick über Reparaturmöglichkeiten zu erlangen. Darüber hinaus wird das Fahrrad rundum erklärt. Der aktuelle Kurs soll vor allem den Frauen den technischen Zugang zu ihrem Zweirad ermöglichen.
Neben erfahrenen Vereinsmitgliedern, die alles erklären, steht außerdem eine große Auswahl an Werkzeugen sowie Ersatzteilen, die man kaufen kann, zur Verfügung. Ob mit oder ohne Fahrrad: Jede Frau und auch jeder Mann ist beim Verein willkommen. Der Zugang zur Werkzeug erfolgt über die Maria-Cebotari-Straße (Garagenhof).
Die nächsten Kurstermine im Juni: 18./25. Juni, 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Anmeldung: Tel. 0351 50193160.
www.radskeller-dresden.de

Zeitzeugen zum Henriettenstift gesucht!

Dresdner Neueste Nachrichten

Bis 1945 stand auf der damaligen Eliasstraße 24, dem heutigen Standort des Studentenwohnheimes auf der Güntzstraße, das Henriettenstift. Diese Einrichtung wurde 1852 von dem jüdischen Bankier und Gemeindevorsteher Wilhelm Schie gegründet und war seinerzeit eine der größten sozialen Stiftungen Dresdens. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Bau erweitert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Henriettenstift zum Altenheim, vorwiegend für ältere Damen. Im Volksmund wurde es "Alter Damenstift" genannt. Durch Umbau und Modernisierung in den Jahren 1903 und 1904 entstanden nach Plänen des Architekten Paul Markus 16 Wohnungen.
1940 wurde das Haus zum sogenannten Judenhaus deklariert. Mit dem Transport V/2 vom 14. Juli 1942 wurden alle Bewohner des Henriettenstifts, 44 Frauen und drei Männer, nach Theresienstadt deportiert. Das Haus wurde noch einmal belegt mit "arbeitsfähigen Personen", die am 23. November 1942 in das neu errichtete Judenlager Hellerberge verlegt wurden. Am 28. September 1942 ging das Haus in das Eigentum der NSDAP über.
Heute erinnert noch eine Gedenktafel am ehemaligen Eingang des Studentenwohnheimes Güntzstraße an diese Geschichte.
Die Ausstellung WohnKultur sucht Zeitzeugen, die sich noch an dieses Gebäude erinnern können. Dies betrifft besonders die letzten Jahre vor der Zerstörung. Alle Hinweise sind willkomen!

Kontakt: Johannstadthalle, Ausstellung WohnKultur, Holbeinstraße 68, 01307 Dresden, Tel. 50 19 31 81

Siegerbilder des Fotomarathons ausgestellt

Sächsische Zeitung, (SZ)

Johannstadt-Süd. Zehn Themen in fünf Stunden über eine Stadt: Das ist die Aufgabe des Fotomarathons, den der Verein Johannstadthalle gestartet hat. Die Siegerarbeiten sind ab heute bis zum Sonnabend in der Halle auf der Holbeinstraße 68 zu sehen. Jeder Teilnehmer hat das Thema erst mit dem Öffnen des Umschlags erfahren und dann fotografisch umgesetzt. Die Ausstellung hat wochentags von 10 bis 19 Uhr und am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Wer kennt den Henriettenstift?

Sächsische Zeitung, (SZ)

Die Ausstellung WohnKultur sucht Zeitzeugen, die sich an das zerstörte Gebäude erinnern.
Pirnaische Vorstadt. Bis 1945 stand auf der damaligen Eliasstraße 24, dem heutigen Standort des Studentenwohnheimes auf der Güntzstraße, das Henriettenstift. Diese Einrichtung wurde 1852 von dem jüdischen Bankier und Gemeindevorsteher Wilhelm Schie gegründet. Sie war eine der größten sozialen Stiftungen Dresdens in der damaligen Zeit und sollte bedürftigen jüdischen Familien ein Asylhaus bieten. 1903 und 1904 wurde der Bau erweitert. 1940 wurde das Haus zum sogenannten Judenhaus deklariert. Mit dem Transport am 14. Juli 1942 wurden alle Bewohner des Henriettenstifts, 44 Frauen und drei Männer, nach Theresienstadt deportiert. Das Haus wurde noch einmal belegt mit "arbeitsfähigen Personen", die am 23. November 1942 in das neu errichtete Judenlager Hellerberge verlegt wurden. Im September 1942 übernahm die NSDAP das Gebäude.
Heute erinnert noch eine Gedenktafel am Studentenwohnheimes an diese Geschichte. Die Ausstellung WohnKultur sucht Zeitzeugen, die sich noch an dieses Gebäude erinnern können. Dies betrifft besonders die letzten Jahre vor der Zerstörung.

Kontakt: Johannstadthalle, Tel. 50193181, www.johannstadthalle.de

Samuel Koch kommt zur ersten Dresdner Pflegewoche

Sächsische Zeitung, Jana Mundus

Sein Unfall lief live im Fernsehen. Jetzt zeigt er, dass Pflege nicht nur Ältere betrifft.

Millionen waren Zeugen des Moments, als für Samuel Koch ein Leben zu Ende ging. Im Dezember 2010 versuchte er in der ZDF-Sendung "Wetten dass...?" mit speziell gefederten Siefeln über ein Auto zu springen. Ein paar Mal ging es gut, doch beim vierten Versuch passierte der Unfall. Samuel Koch stürzte, wurde schwer verletzt. Heute sitzt er querschnittsgelähmt im Rollstuhl. Über sein neues, sein zweites Leben erzählt er in der nächsten Woche in Dresden. Anlässlich der ersten Pflegewoche liest er am kommenden Dienstag aus seiner Autobiografie "Zwei leben".
"Wir freuen uns natürlich, dass Samuel Koch bei unserer Aktionswoche dabei ist", sagt Ulrike Peter, Pressesprecherin des Kreisverbands Dresden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dieses organisiert die Woche unter dem Motto "PflegeLeicht". Der 26-jährige wäre ein Beispiel dafür, dass Pflegebedürftigkeit nicht nur alte Menschen betreffen kann. Das zu zeigen, sei eine Idee hinter der Veranstaltung. Mitorganisator Mathias Förster, Leiter der DRK Sozialstation, nennt noch einen anderen Grund: "Das Thema Pflege wird immer mit Negativem in Verbindung gebracht. Wir wollen Positives zeigen."
Bei Filmabenden, Lesungen oder auch Fachvorträgen in der Johannstadthalle wollen die Experten das Thema näher beleuchten. Für Sonnabend, den 17. Mai, wird ein großer Aktionstag vorbereitet. Dort können Besucher neben einem Rollstuhlparcours auch einen speziellen Anzug ausprobieren, der das Ältersein simuliert. Wer ihn trägt, kann plötzlich schlechter sehen, hören und sich bewegen. Auch die verschiedenen Möglichkeiten der Pflege sollen gezeigt weden. "Viele Menschen wissen gar nicht, welche Hilfen ihnen auch rechtlich in solchen Situationen zur Verfügung stehen", weiß Förster aus Erfahrung.
Die erste Pflegewoche organisiert das DRK noch allein. Sollten nach der Premiere weiter Hilfsorganisationen oder Pflegedienste vom Sinn solch einer Veranstaltung überzeugt sein, wären in Zukunft auch Kooperationen denkbar. "Erst einmal sind wir aber auf die Resonanz gespannt", so DRK-Sprecherin Ulrike Peter.
Programm der Aktionswoche "PflegeLeicht"
Alle Veranstaltungen der Aktionswoche finden in der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 statt:
Montag, 12. Mai, 16.30 Uhr/20 Uhr: Theater im Kino mit "Das Blutbad" des Galli Theaters*
Dienstag, 13. Mai, 17 Uhr: Buchlesung "Zwei Leben" mit Samuel Koch*
Mittwoch, 14. Mai: um 16.30 Uhr Fachvortrag "Pflegebedürftigkeit - Was steht mir zu?" und um 18 Uhr Vortrag zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Donnerstag, 15. Mai, 16.30/20 Uhr: Kinotag mit dem Film "Ziemlich beste Freunde"*
Sonnabend, 17. Mai, 10 bis 18 Uhr: Großer Aktionstag zu Pflege
Für die mit * gekennzeichneten Veranstaltungen werden fünf Euro Eintritt bzw. ermäßigt 2,50 Euro (Schüler, Studenten, Dresden-Pass) fällig

Band sucht Mitspieler

Sächsischer Bote am Wochenende, th

Jazz & Swing "Big Joe" vereint alle Generationen

Dresden-Johannstadt. Wer zwischen 8 und 99 Jahre alt ist und seine musikalische Leidenschaft mit anderen teilen möchte, ist eingeladen, in der generationsübergreifenden Big Band "Big Joe" mitzuspielen. Unter Leitung von Carsten Nachtigall steht der Spaß am Jazz, Blues & Swing im Vordergrund. "Es kommt nicht darauf an, sein Instrument perfekt zu beherrschen. Wichtig ist die Hingabe beim Spielen. Dann ergibt sich ein gemeinsamer Rhythmus, und das Thema Noten tritt in den Hintergrund", weiß der 23-Jährige.
Carsten Nachtigall spielt auch im Jugendjazzorchester Sachsen und mit einer eigenen Band. "Big Joe" trifft sich freitags, 16-17.30 Uhr im Vereinshaus, Dürerstraße 89 in Dresden. Tel. 50193160, E-Mail verein@johannstadthalle.de.

www.johannstadthalle.de

Wohnung ist Atelier

Sächsischer Bote am Wochenende, th

JohannStadthalle Hobby-Ausstellung am Wochenende

Dresden-Johannstadt. Rund 50 Hobbyisten stellen auf der mittlerweile 4. Hobby-Ausstellung in der JohannStadthalle vom 11. bis 13. April die in ihrer Freizeit geschaffenen oder gesammelten Werke aus. Das ist nochmal ein kleiner Teilnehmerzuwachs im Vergleich zum vergangenen Jahr. Doch anders als bisher kommen die Aussteller diesmal nicht allein aus der Johannstadt, sondern auch aus anderen Stadtteilen. Ob mit (s)einer besonderen Sammelleidenschaft, ob mit Fotos, mit Handwerklichem oder mit der Zeichenkunst, jeder der hier vertretenen Aussteller hat etwas ganz Individuelles zu präsentieren.
Wieder mit dabei ist Silvia Harz. Mit ihren sehr kunstvoll geschaffenen Malereien und Keramikfiguren fand die 71-jährige bei den bisherigen Ausstellungen stets große Aufmerksamkeit. Als Künstlerin möchte sie aber dennoch nicht bezeichnet werden. Ihre Werke entstanden allein aus Spaß an der FReude, so betont sie. Und sie fügt hinzu, das es nie ihr Anspruch war, von der Kunst einmal leben zu wollen.
Nicht mehr so oft wie früher, jedoch hin und wieder, wird aus einem Arbeitszimmer ihrer kleinen Wohnung in einem Johannstädter Hochhaus ein Atelier. Dann bringt sie ihre Ideen mit Acrylfarben auf Leinwand oder fertigt Figuren aus Ton, ihrer zweiten kreativen Leidenschaft.
Seit ihrem 14. Lebensjahr lebt die geborene Quedlinburgerin und gelernte Krankenschwester in Dresden, der Stadt ihres Herzens. Ih kreatives Talent begann sie in ihrer Jugend auszuleben, als sie zu Pinsel und Farbe griff.
Nun hofft sie, auf der Hobbyausstellung vielleicht eine ihrer Malereien oder Figuren verkaufen zu können. Nicht des Geldes wegen, sondern um andere Menschen an ihrem Hobby teilhaben zu lassen und auch ein Freude damit zu machen.
Die Hobbyausstellung in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, ist Fr von 16 bis 19 Uhr, am Sa 10 bis 18 Uhr und am So, 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt einen Euro. Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Filmvorführungen und Vorträgen angeboten. Mehr Informationen dazu finden Sie im Internet unter http://www.johjannstadthalle.de.

Hobbys verbinden

Sächsische Zeitung, Ausgehmagazin Augusto

Häkeln, Stricken und Schmuck gestalten - solcherlei Hobbys haben viele. Aber was ist mit Fingerskateboard-Fahren? In der JohannStadthalle wird zu diesem Zweck gleich ein ganzer Parcours aufgebaut - bei 50 Ausstellern zum Thema "Hobby" kommen schließlich nicht nur die gängigsten Freizeitbeschäftigungen zusammen. Nein, da steht auch eine sogenannte Greenbox vom Video- und Filmverband Sachsen e.V., in der man sich filmen lassen kann - der gewünschte Hintergrund von Dschungel bis Häuserschlucht wird später digital dazugemogelt. Die Fahrradselbsthilfewerkstatt vom Vereinshaus Aktives Leben zeigt, wie nützlich so ein spezielles Hobby sein kann, und noch viel nützlicher können die Lachyoga-Kurse sein, die am Sonntag um 11 und um 14 Uhr angeboten werden. Und auch Traditionalisten kommen keineswegs zu kurz: Eine klassische Bastelstraße für alle gibt es natürlich auch!
"Echt Johannstadt!" - 4. Hobbyausstellung, 11. - 13. April, JohannStadthalle Dresden, Eintritt 1 Euro; www.johannstadthalle.de

Dresdner stellen ihre Hobbys vor

Wochenkurier

Johannstadt. Rund 50 Hobbyisten präsentieren vom 11. bis 13 April in der JohannStadthalle ihre Leidenschaft auf der 4. Hobbyausstellung. Der Eintritt beträgt einen Euro und ist gleichzeitig ein Los für die Verlosung am 13. April, 15 Uhr. Mit dabei ist eine Fahrradselbsthilfewerkstatt, die Kreativmeile, die GreenBox sowie ein Fingerskateboardparcours.
Los gehts am Freitag, 16 Uhr mit Musik (Rainer Herbert Herzog) und einer Filmvorführung: "Dresden ist dein Name" (17 bis 18.20 Uhr). Am Samstag öffnet die Schau 10 bis 18 Uhr. Umrahmt wird diese von einer Märchenlesung (10.30 Uhr), Märchentrickfilme mit "Hylas-Trickfilm" (14 bis 15.30 Uhr), einem Vortrag zum Thema "Verkehrsknotenpunkt Körnerplatz" (14 Uhr), Kindertanz (15 Uhr) sowie einem Vortrag "Weltreise bis auf die Philippinen" (16 bis 18 Uhr).
Am Sonntag öffnet die Schau von 10 bis 16 Uhr. 10.15 ist der Film "Kurzfilme des Video- und Kurzfilmverbandes Sachsen e. V." zu sehen, 11 und 14 Uhr gibt es einen Lachyoga-Workshop, 14 Uhr die Lesung "Kurzgeschichten aus Johannstadt und anderswo". Zum Abschluss werden 15 Uhr Ausstellungsstücke verlost.
www.johannstadthalle.de

Hexenfilm in der Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

In der Johannstadthalle an der Holbeinstraße 68 wird am Sonntag um 10 Uhr ein Familienkinofilm gezeigt. "Saxana - das Mädchen auf dem Besenstiel" heißt der tschechische Märchenklassiker aus dem Jahr 1972. Die junge Hexe Saxana bekommt 300 Jahre Nachsitzen aufgebrummt, weil sie in der Zauberschule nicht aufmerksam war und die richten Zaubersprüche immer wieder vergaß. Der Schuldiener, der auf Saxana aufpasst, kennt sich als pensionierter Vampir in der Welt der Menschen aus. Während er Saxana un sich das Nachsitzen mit seinen irdischen Erinnerungen verkürzt, zeigt er ihr, wie man, als Tier verwandelt, die Menschenwelt betreten kann. Als Saxana die Tricks des Schuldieners anwendet, stiftet sie unter den Menschenn eine ganze Menge Verwirrung. Der Eintritt zum Kinovormittag ist frei. Allerdings wird eine Spende erbeten.

Tangonacht in der Johannstadt

Dresdner Neueste Nachrichten

Am Freitag, dem 21. März, entführt das Orchester "Tango Carambolage" alle Interessierten in die Welt des argentinischen Tangos. Zur "großen Tango-Nacht" in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, können die Zuschauer zehn Bandoneons, zehn Violinen sowie Klavier, Kontrabass, Tuba, Gitarre und Gesang erleben. Die Gründung des Orchesters geht auf den Bandoneon-Spieler Jürgen Karthe zurück, der durch die Vielzahl der Instrumente, den Klang auf den Straßen des Buenos Aires der 1940er Jahre auf deutsche Bühnen holen will. Los gehts um 19 Uhr.
Karten zum Vorverkaufspreis von 10 Euro können heute unter Ruf: 50193180 zwischen 10 und 14 Uhr bestellt werden. An der Abendkasse kosten sie 12 Euro.

Big Joe sucht Mitstreiter

Dresdner Neueste Nachrichten

Big Joe, die generationsübergreifende Big Band aus Dresden-Johannstadt, sucht neue Mitspieler. Mitmachen können jeder Hobbymusiker zwischen acht und 99 Jahren, der Freude am gemeinsamen Musizieren hat, wie die Big Band mitteilt. Die künstlerische Leitung liegt bei Carsten Nachtigall, einem jungen Lebensmittelchemiker und Pianisten, der auch eigene Kompositionen schreibt. Bei der gemeinsamen Arbeit solle in der Band "der Spaß am Jazzen, Bluesen und Swingen" im Vordergrund stehen, beschreibt die Band ihr Repertoire. Interessierte werden zu einem ersten Schnuppertreff eingeladen. Dieser ist für den 4. April zwischen 16 Uhr und 17.30 Uhr im Vereinshaus "Aktives Leben", Dürerstraße 89 geplant. Anmeldungen dafür sind unter der Rufnummer 0351/50193160 oder der E-Mail-Adresse verein@johannstadthalle.de möglich.

Studenten zeigen Ideen für Plattenwerk-Brache in der Johannstadt

Dresdner Neueste Nachrichten, Catrin Steinbach

Auf das Gelände des einstigen Betonwerkes in der Johannstadt zwischen Gerok-, Arnold- und Pfeifferhannsstraße - 2001 abgerissen und seit mehr als 20 Jahren eine Brache - werden viele Wünsche projiziert. 2006 beschloss der Stadtrat sogar einen Bebauungsplan für das gesamte Gelände des ehemaligen Betonwerks. Aber gebaut wird dort in absehbarer Zeit nicht. "Nein, ich bin mit der Stadt nicht im Gespräch. Es ist auf dem Gelände zur Zeit nichts geplant. Ich halte das Grundstück für meine Kinder", gibt die Besitzerin Lea Rosenthal von der Berliner Idealwert GmbH gegenüber DNN Auskunft. Aber es schadet ja nicht, sich dennoch einmal Gedanken machen, was auf dem Gelände theoretisch entstehen könnte.
Das sagte man sich am Institut für Städtebau der Fakultät Architektur der TU und schickte die Studenten - die Stadtplaner von morgen - in die Spur. Aufgabe war, stimmige Konzepte zu entwickeln, wie aus Baugruppen- bzw. Genossenschaftsprojekten mit vielfältigen Ansprüchen an individuelle Wohnformen, Freiräumen und gemeinschaftlichen Nutzungen ein Stück Stadt wachsen kann. Entstanden sind etwa 40 studentische Entwürfe - anschaulich umgesetzt in dreidimensionale Modellen. Diese sind heute und morgen in der JohannStadthalle an der Holbeinstraße zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von einem Veranstaltungsprogramm. Gestern Abend widmeten sich Vorträge und eine Diskussionsrunde der Geschichte des Plattenwerk-Geländes, den Möglichkeiten der kommunalen Stadtplanung und den Grundlagen des städtebaulichen Entwerfens.
Heute und morgen kann man an öffentlichen Führungen durch die Ausstellung teilnehmen (Sa. 15-16.30 Uhr/So. 13-14.30 Uhr). Am Sonntag gibt es 10 bis 12 Uhr einen städtebaulichen Rundgang durch die Johannstadt mit Boris Harbaum von der TU Dresden. Er hat sich im Rahmen eines Forschungsprojektes "Übergänge und Brüche in urbanen öffentlichen Räumen" intensiv mit den städtebaulichen Besonderheiten dieses Stadtteils beschäftigt. Sonntagnachmittag treffen sich dann von 15 bis 16.30 Uhr Zeitzeugen, die das ehemalige Plattenwerk kennen, zu einem Gespräch mit allen, die das Thema interessiert. Ort ist das Museum WohnKultur in der JohannStadthalle.

Winterspielplatz unterm Dach

Sächsischer Bote am Wochenende, th

Dresden-Johannstadt. Zirkuspädagogin Marleen Maya Koch hilft der kleinen Leonie über das Drahtseil. Noch bis zum 28. Februar können sich die Kinder in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, auf dem Winterspielplatz tummeln. Das diesjährige Motto lautet: "Spiele für viele & Akroatik". Immer montags bis freitags, jeweils 15 bis 17 Uhr, bringt der Winterspielplatz Kinder und Eltern in Balance auf dem Drahtseil und der Kugel. Unter fachkundiger Anleitung der Zirkuspädagoginnen Maya Koch und Christin Kuchra werden kleinen Kunststücke einstudiert, die am Ende des Tages interessierten Gästen gezeigt werden. Die Tageskarte zum Spielplatz kostet 2,50 Euro, die Wochenkarte fünf Euro.

Schlange stehen für Prohliser Platten

Sächsische Zeitung, (hoe)

Prohlis/Johannstadt-Nord. Die Entstehung der Prohliser Plattenbauten stößt unter den Dresdnern auf großes Interesse. Eine Ausstellung in der Johannstadthalle, die sich dem Thema widmet, wird rege besucht: "Es bilden sich schon Besucherschlangen, ehe die Ausstellung öffnet", freut sich Museumspädagoge Valentin Steinhäuser. 2012 war die Dokumentation, wie in den 60er-Jahren die Prohliser Platten in den Himmel wuchsen, zunächst im Quartiersmanagement Prohlis zu sehen. Seit Mitte Januar informiert die Ausstellung Besucher in der Johannstadt. Vor allem bei Älteren sei das Interesse groß, so Steinhäuser. "Es sind Zeitzeugen, die hier einen Teil ihrer eigenen Geschichte präsentiert bekommen." Auch die zugehörige Broschüre verkauft sich gut. "Die erste Auflage wird sicher bald vergriffen sein."
Die Ausstellung ist bis 27. Februar Dienstag und Donnerstag 14 bis 19 Uhr auf der Holbeinstraße 68 zu sehen.

Seniorenradio erinnert an die 1970er Jahre

Blasewitzer Zeitung, (E.Simmert)

Johannstadt. Für die Ausstellung "WohnKultur" in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, hat das Seniorenradio des SAEK Dresden eine eigene Radiosendung mit Nachrichten - kommunale Themen bzw. Streiflichter aus Politik, Kultur und Sport - sowie Musik aus den 70er Jahren zusammengestellt. Am 23. Februar, 15 Uhr, stellt Frank Horeni, Leiter der Seniorenredaktion, mit einigen Mitgliedern der Redaktion diese Sendung in einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen vor. Dabei wird noch einmal an die aufregende Anfangszeit der WG erinnert und was sich sonst so im Stadttteil veränderte. Der fiktive Sender "Radio Johannstadt" berichtet natürlich darüber und damals beliebte Rundfunksendungen - vom Butzemannhaus bis zur Schlagerrevue - lassen die 70er Jahre noch einmal lebendig werden.
www.johannstadthalle.de

Mit Fotografien Erinnerungen wecken

Sächsischer Bote am Wochenende, Tigran Heinke

Stadtgeschichte "Rückblende - Von der Baustelle zum Wohngebiet" lockt in die Johannstadthalle

Dresden-Johannstadt. An der Stadtgeschichte interessierte Bürger sind noch bis zum 27. Februar zur Ausstellung: "Rückblende - Von der Baustelle zum Wohngebiet" in die Johannstadthalle eingeladen. Die Exposition ist ein Projekt des Quartiersmanagaments Prohlis und wird im Rahmen der Dauerausstellung "Wohnkultur" präsentiert.
Mitte der 1970er entstanden mehrere Neubaugebiete in Dresden, darunter auch in Prohlis. Einige der Anwohner nahmen ihre Kamera zur Hand und fotografierten, was um sie herum geschah. Diese Fotos veranschaulichen, welche Veränderungen bis in die 1980er Jahre von statten gingen. Manche Aufnahmen zeigen Fundamente und Rohbauten, Sandhügel, Pfützen und Rohre. Die Bewohner teilten sich ihre Wege häufig mit Baufahrzeugen. Wo heute Büsche und Blumen wachsen, lagen damals Kabelrollen und Bretter. Erst nach Jahren verschwanden die Abraumhalden, wurden Straßen angelegt und Bäume gepflanzt. Schließlich kam die Kunst hinzu: Wandbilder zierten fortan die Stirnseiten der Elfgeschosser. Aufnahmen und Dokumente aus dieser Zeit sind jetzt in Johannstadt zu bestaunen.
Passend dazu zeigte kürzlich Matthias Christian Schanzenbach, alias "Hofnarr Frölich", einen Dia-Vortrag: "Dresden im Wandel der Zeit". Die präsentierten Aufnahmen aus drei Jahrhunderten (1845-2014) zeigen eindrucksvoll die Entwicklung des historischen Zentrums Dresdens.
Seit 30 Jahren ist der 57-Jährige, der nebenbei noch Darsteller historischer Figuren sowie Gästeführer und Reiseleiter ist, selbst mit einer Kamera in der Stadt unterwegs. Dabei hält er den Lauf der Zeit an historischen und bedeutsamen Gebäuden fotografisch fest, stellt aktuelle und ältere Aufnahmen gegenüber, um über Veränderungen zu berichten, so auch in seinem Buch "Dresden - Im Wandel der Zeit" (www.hofnarr-froelich.de).
Aktuelle Informationen zum Kulturprogramm der Johannstadthalle (Tel. 0351 50193160) gibt es im Internet.
www.johannstadthalle.de

Ausstellung: Von der Baustelle zum Wohngebiet

Blasewitzer Zeitung, StZ

Johannstadt. Bis zum 27. Februar wird in der Johannstadthalle die Ausstellung: "Rückblende - Von der Baustelle zum Wohngebiet " gezeigt. Zur Vernissage am 19. Januar stellte Mechthild Damm, Mitarbeiterin des Quartiersmanagements Prohlis und Kuratorin dieser Ausstellung, die Entstehung der Sammlung von Bildern und Texten vor. Sie ist ein Projekt des Quartiersmanagements Prohlis. Mitte der 70er Jahre entstanden mehrere Neubaugebiete in Dresden. In Prohlis wurde im Februar 1976 die erste Wand gesetzt, im Okotber zogen die ersten Mieter ein. Lange Zeit hieß es: Bauen und Wohnen in direkter Nachbarschaft. Die Fotos der Anwohner machen anschaulich, welche Veränderungen bis in die 80er Jahre vonstatten gingen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch die Bilderreihe "Prohlis von seiner schönsten Seite" des Stadtteilmarketings Prohlis.

Kostbarkeiten bewahren

Wochenkurier, Katja Starke

Wenn sich einer in Johannstadt auskennt, dann ist es Matthias Erfurth. Der 39-Jährige leitet ehrenamtlich das "JohannStadtArchiv" (JoStA) auf der Dürerstraße 89. Bis zu fünf Stunden verbringt er jede Woche mit der Geschichte des Stadtteils. "Donnerstags öffnet das Archiv von 16 bis 18 Uhr. Hinzu kommen Anfragen, die ich per Mail beantworte, Recherchen oder Ausstellungsvorbereitungen." Hin und wieder führt er Interessierte durch "sein" Viertel. "Ich möchte gern verlorene Kostbarkeiten festhalten und sichtbar machen", erklärt Matthias Erfurth seinen Tatendrang. Erkenntnisse und Zeitzeugengespräche hält der Informatiker auf der Homepage www.johannstadtarchiv.de fest. Auch neue Ideen gibt es schon: "Ein Archivnachmittag mit Schülern wäre spannend", erklärt er lächelnd.

Wie die DDR-Plattenbauten in die Höhe wuchsen

Sächsische Zeitung, Tobias Hoeflich

Johannstadt/Prohlis. In der Johannstadthalle eröffnet in einer Woche eine Ausstellung zur Entstehung von Prohlis. Die Broschüre dazu verkauft sich gut.
Die Prohliser Plattenbaugeschichte stößt bei Dresdnern auf großes Interesse. Eine Broschüre, die sich der Entstehung des Viertels widmet, ist im Heimat- und Palitzschmuseum bereits über 50-mal verkauft worden, teilt dessen Leiter Peter Neukirch mit. Damit sind nach nur einem Monat bereits zehn Prozent der Erstauflage verkauft.
"Wir erfahren hier einen großen Zuspruch zu der Broschüre", freut sich Neukirch. Täglich würden mehrere Exemplare verkauft werden. Vor allem vor Weihnachten habe die Nachfrage spürbar zugenommen: "Das war ein beliebtes Geschenk. Manche haben gleich zwei Stück genommen." Junge Leute finden sich unter den Käufern bisher jedoch nicht. Es seien vor allem Ältere, die die Broschüre erwerben und die Entstehung des Viertels in den 70er-Jahren selbst miterlebt haben. Sie haben auch die Fotos dazu geliefert.
2012 war ein Großteil der Aufnahmen zur Plattenhistorie in einer Ausstellung des Prohliser Quartiermanagements zu sehen. Viele Bewohner kamen auf das Orgnisationsteam zu und stellten eigene Aufnahmen bereit. Weil viele davon auch den Wunsch nach einer Broschüre äußerten, wurde das Quartiersmanagement aktiv - und fand mit dem Palitzschmuseum an der Gamigstraße einen Partner und Förderer.
Museumsleiter Neukirch kann mit der zweiten Auflage der Ausstellung in der Johannstadt nun auf weiteren Absatz hoffen. Gut möglich, dass nach den ersten 500 Broschüren weitere folgen. "Sobald es knapp wird, werden sicher neue gedruckt."
Die Vernissage zur Ausstellung findet am Sonntag, dem 19. Januar, um 15 Uhr in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, statt. Danach ist sie bis 27. Februar immer dienstags und donnerstags von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Johannstädter Verein öffnet sich für junge Familien

Sächsische Zeitung, two

Johannstadt-Süd. Der Verein Aktives Leben auf der Dürerstraße 89 will mit dem neuen Jahr sein Angebot erweitern. Bislang standen vor allem Senioren im Fokus. Nun sollen zusätzlich Veranstaltungen für junge Leute und Familien ins Programm genommen werden. Dies teilt Geschäftsführerin Ulrike Cadot-Knorr mit. Zum Auftakt wird am Donnerstag um 18 Uhr die Ausstellung "Inkarnation" eröffnet. Vier Studenten der Hochschule für Bildende Künste und der Evangelischen Hochschule zeigen dort moderne Malerei und Skulpturen.

Hobby-Ausstellung in der Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

Vom 11. bis 13. April veranstaltet der Verein Johannstadthalle seine 4. Hobby-Ausstellung, teilte ein Sprecher mit. Damit sie auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg wird, werden noch bis zum 21. Januar Menschen gesucht, die Lust haben, ihre Freizeitbeschäftigung vorzustellen. Wie der Verein betonte, ist jeder willkommen. Ob Fotografie, verschiedene Sammlungen oder andere Zeitvertreibe - alles ist erlaubt. Wer sich nicht mit seinem Hobby präsentieren möchte, kann sich auch am Rahmenprogramm beteiligen.
Die Anmeldung für die Hobbyausstellung ist unter Telefonnummer 50 19 31 80 oder der Mailadresse verein@johannstadthalle.de möglich.

Gegensätzliches an einem Strang

Sächsische Zeitung, Christine Bödicker

Zwei Musikstudenten gründen eine neue Schüler-Big-Band in Dresden.
Sie wollen Kindern den Jazz näherbringen.

Schon seit einigen Jahren spuckte Philipp Schoof die Idee im Kopf herum. Er malte sich Pläne aus, verwarf sie wieder, war mit anderem beschäftigt. Wie das so ist. Bis sein Vater schließlich sagte: "Mach doch einfach mal." Das war im Februar. Setdem hat Philipp Schoof viel Zeit investiert, um seine Idee von der Gründung einer Schüler-Big-Band in Dresden zu verwirklichen.
Der 25-ährige studiert seit 2009 an der Hochschule für Musik, Schwerpunkt Saxofon. Er hat in den Landesjugendjazzorchestern Sachsen und Brandenburg gespeilt, seit letztem Jahr ist er Teil des BuJazzOs, des Bundesjugendjazzorchesters. Seitdem leitet er auch die Big-Band 50plus in Dresden. Und trotzdem: "Einfach mal gemacht" war das Projekt Schüler-Big-Band nicht. Der rechtliche Rahmen war für ihn Neuland, die Sponsorensuche niederschmetternd. "Alle fanden das Projekt gut, aber Privatpersonen nicht sponsorwürdig", sagt Schoof. Immerhin seinen Kommilitonen Matthias Koschnitzke konnte er davon überzeugen, mit ihm gemeinsam die künstlerische Leitung zu übernehmen. 25 Mitglieder sollte die Band haben und eine klassische Besetzung: fünf Saxofonisten, je vier Trompeter und Posaunisten, eine große Rhythmusgruppe. Nur das Geld fehlte. Im März waren die beiden kurz davor aufzugeben.
Ein Zufall als Retter
Ein glücklicher Zufall rettete Die Idee. Matthias Koschnitzke kam mit einer seiner Gitarrenschülerinnen ins Gespräch, sie arbeitet beim Verein Johannstadthalle. Der Vorstand war von der Idee so überzeugt, dass er die Trägerschaft für die Big-Band übernahm. Damit begann für Koschnitzke und Schoof die zweite Runde Klinkenputzen bei Sponsoren. Diesmal waren sie erfolgreich. "Mit dem Renommee des Vereins im Rücken hatten wir es sehr viel leichter", sagt Schoof. Die Schüler müssten nur 22,50 Euro Monatsbeitrag bezahlen. Er zählt begeistert die Sponsoren auf. Matthias Koschnitzke tippt indes etwas unbeteiligt auf seinem Handy herum.
Als "Schooko-Duo" spielen die beiden oft zusammen. Auf den ersten Blick könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Schoof ist groß, blond, trägt Hemd und Sakko. Er ist eloquent, redet schnell und lacht viel. Die Arbeit im organisatorischen Bereich interessiert ihn mehr als die Tätigkeit als ausübender Künstler. Er ist schon jetzt stolz auf sein Projekt. Als er 2005 aus Bad Freienwalde bei Berlin nach Dresden kam, um das Landesgymnasium für Musik zu besuchen, versuchte er eine neue Big-Band für sich zu finden. "Mit so vielen Gleichaltrigen zu spielen, pusht die eigene Leistung gewaltig", sagt er. "Man will ja nicht der Einzige sein, der in die Pause reinspielt und nicht mitkommt." Am Sankt Benno-Gymnasium wurde er fündig, doch nur Schüler des Gymnasiums durften mitspielen. Am Heinrich-Schütz-Konservatorium war die Mitgliedschaft in der Big-Band an den Instrumentalunterricht des Instituts gebunden. Seitdem war Schoof überzeugt, dass eine für alle offene, institutsungebundene Schüler-Big-Band in Dresden fehlt.
Es war nicht die einzige Idee, die seither in seinem Kopf herumspuckte. Im zweiten Semester seines Jazz/Rock/Pop-Studiums beschloss er, doch lieber Schausieler zu werden. Er sprach an verschiedenen Hochschulen vor, kam aber nirgends in die zweite Runde. "Ich wollte mit nicht mit 40 vorwerfen, es nicht versucht zu haben", sagt er. "Das ist abgeschlossen." Dann erzählt er wieder von seinen unzähligen Musikprojekten, von der Zusammenarbeit des Landesjugendjazzorchesters Brandenburg mit der Rütli-Schule in Berlin, Konzertreisen nach Afrika und dem Musikvermittlungsprojekt "Hänsel und Gretel" der Dresdner Hochschule. "Durch die Big-Band will ich Schülern auch den Jazz der Fünfziger und Sechziger näherbringen", sagt Schoof. Im Gegensatz zum Klassikbereich finde für Jazz noch kaum Musikvermittlung statt.
Offen für Wünsche
Matthias Koschnitzke hat Jazz erst durch die Fernsehserie "Die Simpsons" kennengelernt. Vorher hat er in verschiedenen Rockbands in seiner Heimatstadt Genthin gespielt. "Nichts Großes", fügt er hinzu. Er trägt eine schwarze Hornbrille, Pulli und Sneakers. Als das Foto gemacht wird, fragt er: "Liegen meine Haare auch nicht zu ordentlich?" Understatement ist wohl das Wort, das ihn am besten beschreibt. Er redet nicht viel, ab und an kann er sich ein paar ironische Kommentare nicht verkneifen. Philipp Schoof wirkt neben ihm wie ein Manager. Schoof mag schnelle Autos, Koschnitzke interessiert sich für Naturwissenschaften. Am liebsten macht er selbst Musik. Auch er hat schon in verschiedenen Big-Bands mitgespielt, unter anderem am Magdeburger Telemann-Konservatorium. Momentan ist er oft in der "Tonne" zu hören. "Es macht einfach Spaß, in der kleinen, aber aktiven Jazzszene Dresdens mitzumischen", sagt er.
Spaß steht für ihn auch bei der neuen Big-Band im Vordergrund. Jazz nicht zwangsläufig. Auch Swing, Rock und Latin sollen gespielt werden. "Wir sind musikalisch offen", sagt Koschnitzke. Und Schoof ergänzt: "Die Schüler dürfen auch eigene Wünsche einbringen." Geprobt wird seit dem 13. September. In einem Dreivierteljahr sollen die ersten Konzerte gespielt werden. Dann wird man hören, was aus Philipp Schoofs Idee geworden ist.

Proben finden freitags im Vereinshaus "Aktives Leben", Dürerstraße 89, statt. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 0351 50193160; mail verein@johannstadthalle.de

Seniorenschachclub sucht Mitstreiter

Dresdner Neueste Nachrichten

Die Seniorenschachgruppe im Vereinshaus Aktives Leben auf der Dürerstraße 89 sucht neue Mitspieler. Alle Schachfreunde sind eingeladen, jeden Montag von 9.30 bis 12 Uhr gemeinsam Schach zu spielen. Anmeldungen werden unter Tel.: 0351/ 501 931 60 entgegen genommen.

Advent Konzert und Märchentrickfilm

Sächsischer Bote, du

Dresden-Johannstadt. Weihnachtliche Veranstaltungen bereichern im Dezember das umfangreiche Programm in der Johann-Stadthalle an der Holbeinstraße 68. Ein Adventskonzert wird für Samstag, den 21. Dezember, 17 Uhr vorbereitet. Am 22. Dezember ist dann ab 10 Uhr der Märchentrickfilm "Das bucklige Pferdchen" zu sehen. Außerdem gibt es Adventsüberraschungen für Groß und Klein. Für alle genannten Veranstaltungen ist der EIntritt frei, allerdings wird herzlich um Spenden gebeten. Mehr Informationen gibt es unter Telefon 501 931 60. www.johannstadthalle.de

Johannstadthalle zeigt russischen Trickfilmklassiker

Sächsische Zeitung, two

Johannstadt-Süd. Ein kleines Pony gegen viele böse Buben: Am Sonntag zeigt die Johannstadthalle für Kinder den russischen Filmklassiker "Das bucklige Pferdchen". Weil Weihnachten die Zeit der Süßigkeiten ist, gibt es für die Kleinen und ihre Eltern im Anschluss eine Pralinenexperimentierwerkstatt, teilt Projektleiterin Yvonne Jaensch mit. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag um 10 Uhr in der Holbeinstraße 68. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Kammermusik

Blasewitzer Zeitung

In der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, gibt das Bläserkollegium Dresden am 21. Dezember, ab 17 Uhr, ein Kammermusikkonzert. Es erklingen weihnachtliche Weisen, der Eintritt ist frei.

Tanzstunden-Erinnerungen in der Johannstadthalle

Sächsische Zeitung, mal

Johannstadt-Süd. Begleitend zur Panoramafoto-Ausstellung "Ballhäuser in Dresden" zeigt der Verein Johannstadthalle am kommenden Donnerstag noch einmal die beiden Filme "Der Tanzmeister lässt bitten" und "Mythos B.". Die Sitzplatz-Anzahl bei der 17 Uhr beginnenden Veranstaltung ist auf 78 begrenzt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind allerdings erbeten.
Alle Besucher sind aufgerufen, ihre Tanzstundenbilder mitzubringen, um eine Fotowand mit Erinnerungen an die eigenen Tanzstunden zu gestalten.

Aufforderung zum Tanz auf vielen Sälen

Sächsischer Bote am Wochenende, Tigran Heinke

Stadtgeschichte Ausstellung mit einzigartigen Aufnahmen von ehemaligen Ballhäusern

Dresden-Johannstadt. Noch bis Ende Dezember lädt die JohannStadthalle auf der Holbeinstraße 68 zur Ausstellung "Ballhäuser in Dresden" ein. Tanzen und Schwofen war mal das beliebteste aller Freizeitvergnügungen. Allein in Dresden gab es dafür vor dem 1. Weltkrieg rund 155 Etablissements mit Sälen voller Lüster, Plüsch und Stuck, ja sogar mit künstlichem Alpenglühen.
Seit über zwanzig Jahren dokumentiert die Balance Film GmbH die Geschichte der Ballhäuser. Ralf Kukula, Thomas Claus und Michael Köhler begannen schon 1992 mit den Foto- und Recherchearbeiten. Bereits zwei Jahre später präsentierten sie die ersten Ergebnisse bei einer Ausstellung im Parkhotel Weißer Hirsch.
Dresden besitzt die meisten Ballhäuser Deutschlands, wenn nicht sogar in ganz Europa, so Ralf Kukula. Er vermutet, dass dies geschichtlich gesehen mit der Eingemeindung vieler Dörfer in Zusammenhang steht. Meistens hatte jedes einen eigenen Veranstaltungsort, wo gefeiert und getanzt wurde.
Über 150 ehemalige Ballhäuser existieren in Dresden. Davon wurden 70 Ballhäuser von den Fotografen dokumentiert. 30 davon sind nun auf über 60 Panoramabildern in der JohannStadthalle zu betrachten.
Die Ausstellung ist jeden Dienstag und Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet sowie zu den Adventsveranstaltungen des JohannStadthalle e.V.
PS: Alle Besucher sind aufgerufen, Tanzstundenbilder mitzubringen, um eine Fotowand mit erinnerungen zu gestalten. www.johannstadthalle.de

Lesung über die Arbeit unter Tage

Dresdner Neueste Nachrichten

Erhart Neubert liest heute um 16 Uhr aus seinem Roman "Kohle ist nicht nur schwarz". In seinem Buch zeichnet der Autor den Weg eines jungen Bergmannes, der Herausforderungen nicht aus dem Weg geht. Die Lesung im Vereinshaus Aktives Leben, Dürerstraße 89, ist frei, um Spenden wird gebeten.

Zwei Häuser - ein gemeinsamer Weg

Wochenkurier

Johannstadt. Seit August 2013 gehen die beiden soziokulturellen Einrichtungen Vereinshaus Aktives Leben und JohannStadthalle gemeinsame Wege unter dem Namen "JohannStadthalle e. V.".
Mit der Fusion möchten die beiden Häuser sowohl räumliche als auch inhaltliche Synergien fördern und aktiv nutzen. Eine effektivere Verwaltung sowie die Qualitätssteigerung der kulturellen Angebote sind weitere, wichtige Aspekte für den Zusammenschluss.
Im Vereinshaus Aktives Leben auf der Dürerstraße 89 kann man sich weiterhin in Kursen betätigen, Bibliothek, Kegelbahn und Gemeinschaftsraum nutzen. In der JohannStadthalle Veranstaltungen angeboten.

Mit einem Bergsteiger auf das Dach Afrikas

Sächsische Zeitung

Johannstadt-Nord. Zu einer ganz besonderen Reise lädt der Verein Johannstadthalle heute ein. Der leidenschaftlichen Bergsteiger und begeisterte Naturfotograph Jörg Ehrlich von Diamir Erlebnisreisen nimmt die Gäste mit auf eine Reise nach Tansania, wo er den Kilimanjaro bestiegen, die Serengeti und Sansibar erkundet hat. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Holbeinstraße 68. Ehrlich kommentiert die Landschaftsaufnahmen live und lässt die Besucher so miterleben, was er im Nationalpark Serengeti und auf der Gewürzinsel Sansibar gesehen hat. Dort gab es Begegnungen mit Menschen und Tieren. Der Eintritt kostet sechs Euro, mit Ermäßigung vier Euro.

Kinderbücher gesucht

Sächsischer Bote am Wochenende

Dresden-Johannstadt. Wer hat gut erhaltenen Kinderbücher für unser Familien-Weihnachtsprogramm zu verschenken? Für "Die Geschichte vom verlorenen Mächenbuch" mit der Künstlergruppe "Bundschuh 13" am 8. Dezember 2013 um 10 Uhr in der JohannStadthalle, suchen wir Kinderbücher! Anzugeben im JohannStadthalle e. V., Holbeinstraße 68 oder im Vereinshaus AKtives Leben, Dürerstraße 89. Natürlich sind alle kleinen und großen Märchenfreunde mit und ohne Buchspende am 2. Advent in der JohannStadthalle herzlich willkommen!

Ballhausatmosphäre in der JohannStadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

Der Verein "Johann-Stadthalle" lädt heute um 19 Uhr anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Ballhäuser in Dresden" zum Filmabend in die Holbeinstraße 68 ein. Der Film "Der Tanzmeister lässt bitten" setzt sich mit der Ballhauskultur vor und nach dem ersten Weltkrieg auseinander. Besucher sind aufgerufen, ihre Tanzstundenbilder mitzubringen, um eine Fotowand zu gestalten. Die soll neben anderen Exponaten in der Ausstellung hängen, die bis 22. Dezember dienstag bis donnerstag jeweils 14 bis 19 Uhr zu sehen ist. Der Eintritt ist frei. www.johannstadthalle.de

Kinderbücher gesucht

Sächsische Zeitung - Ausgehmagazin Augusto

Der Verein Johann-Stadthalle plant gemeinsam mit der Künstlergruppe "Bundschuh 13" die Aufführung der "Geschichte vom verlorenen Märchenbuch" am 8. Dezember und sucht dafür großzügige Spenden von gut erhaltenen Kinderbüchern, um die Inszenierung zu realisieren. Die Künstlergruppe wurde von der Kabarettistin Astrid Bransky und Michael Kirmes-Seitz 2012 in Dresden gegründet, nachdem sie zuvor in Weimar das Theater "Sinnflut" geleitet haben.
Kinderbücher-Spenden abzugeben im erein JohannStadthalle, Holbeinstraße 68 oder im Vereinshaus Aktives Leben, Dürerstraße 89, Tel. 035150193160; www.johannstadthalle.de

Bücher gesucht

Wochenkurier

Johannstadt. Für das Familien-Weihnachtsprogramm "Die Geschichte vom verlorenen Märchenbuch" mit der Künstlergruppe "Bundschuh 13" am 8. Dezember, 10 Uhr, in der JohannStadthalle, werden noch gut erhaltene Kinderbücher gesucht. Abzugeben im JohannStadthalle e. V., Holbeinstraße 68.

An die Bretter, fertig, Spielefest!

Sächsische Zeitung, Kay Haufe

Ab heute kämpfen Kleine und Große in der Johannstadthalle wieder um Siege und Punkte bei neusten Spieletrends.


Karten, Würfel, Figuren, Kreisel: Sie alle kommen ab heute ordentlich in Bewegungen. Zum elten Mal heißt es in der Johannstadthalle Dresden spielt. Allein oder im Team, jeder kann ausprobieren, was ihm gefällt. Der Verein Johannstadthalle stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung, die Vereine Ran ans Brett, Spielekonzept und Triangel über 500 verschiedene Spiele. Dabei sind Klassiker wie Neuheiten. Wer mit der Anleitung nicht zurecht kommt, wird von den Profis beraten.
Damit auch Eltern mal ungestört gegeneinander antreten können, haben die Organisatoren eine Kleinkindecke mit Matratzen eingerichtet. Heute treffen von 16 bis 20 Uhr vor allem Schachfreunde Gleichgesinnte in der Halle zu mehreren Cups. Wer Turniere mag, sollte am Sonnabend um 15 Uhr bei Tac mitmachen. Das ist eine Kombination aus Brett- und Kartenspiel, die auf Taktik setzt. Das Ziel jedes der beiden Zweier-Teams ist es, als Erstes die eigenen Kugeln ins "Haus" zu bringen. Am Sonntag wird zur gleichen Zeit der Sieger bei "Zug um Zug" ermittelt. Das Tagesticket kostet zwei Euro. Familien zahlen für Euro. Alle unter 1,20 Meter Körpergröße kommen kostenlos hinein.

Ferienkinder spielen bis Freitag international

Sächsische Zeitung

Langeweile in den Herbstferien? Dagegen schafft die Johannstadthalle Abhilfe. Während der schulfreien Zeit klärt der Verein in seinem Domizil auf der Holbeinstraße darüber auf, mit welchen Spielen sich Kinder in fremden Ländern die Zeit vertreiben. Noch bis zum Freitag werden täglich Spiele aus fernen Kontinenten vorgestellt, teilt Vereinssprecher Tilo Rother mit. Nur am Donnerstag wird wegen des Reformationstages eine Pause eingelegt. Natürlich sollen die Ferienkinder ihre frisch erworbenen Kenntnisse über fremde Spielgewohnheiten gleich in der Praxis mit Gleichaltrigen oder auch Familienmitgliedern ausprobieren.

Lamarotte Flotter "Dreier" mit Holländern

Sächsischer Bote

Die Dixieland-Jazzband Lamarotte spielt wieder in Dresden und Umgebung auf. Zuerst in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, am 25. Oktober 68, 20 Uhr. Restkarten gibt es unter Telefon 446 95 68. Im Freitaler Kulturhaus, Lutherstraße 2, musizieren die Holländer am 26. Oktober, 19.30 Uhr (Telefon 6526 1822). Und den flotten Dreier vervollständigt am 27. Oktober von 11 bis 14 Uhr der Frühschoppen im Ballhaus Watzke (Telefon 65288784), Kötzschenbroder Straße 1.

Johannstadthalle lädt zu Straßenspielen

Dresdner Neueste Nachrichten

Hof-und Straßenspiele aus Ländern und Kontinenten der ganzen Welt können Gäste der Johannstadthalle, Holbeinstraße, ab heute bis zum 1. November erleben. Der Verein stellt zu den 1. Internationalen Hof- und Straßenspielen täglich ein Spiel vor, welches dann in einer Gruppe mit Geschwistern, Eltern und Großeltern nachgespielt werden kann. Eine Tageskarte kostet 2,50 Euro, die Wochenkarte ist für fünf Euro zu halben. Am 25. Oktober findet die Veranstaltung ausnahmsweise im Vereinshaus "Aktives Leben" statt.

Nachhaltigkeit zum Draufsetzen

Dresdner Neueste Nachrichten, Philipp Nowotny

Möbel aus Pappe und mehr - Markt des Umundu-Festivals zog 1500 Besucher an

Den Apfelsaft mal selber pressen, durch fair produzierte Klamotten stöbern oder einen köstlichen, veganen Hot Dog verspeisen - all das konnten Besucher auf dem Abschlussmarkt des Umundu-Festivals. Rund 30 Aussteller präsentierten dazu am Sonnabend in der Johannstadthalle an der Holbeinstraße nachhaltig produzierte Waren und bürgerschaftliche Projekte. Eingerahmt wurde das Markttreiben von eimem bunten Rahmenprogramm mit Auftritten von Bands, dokumentarischen Kurzfilmen und Kinderaktionen.
Auch drei junge Architekten aus Dresden waren mit einem eigenen Stand vertreten. Norman Frost, Maximilian Hansen und Daniel Fucke stellten unter ihrer Marke "Nordwerk Design" Möbel aus recycelter Pappe vor. Zahlreiche Besucher umstanden die Lampen, Regale, Stühle und - als besonderen Hingucker - einen mächtigen Papp-Löwen. "Die meisten haben zuerst Angst, sich auf unsere Stühle zu setzen", erzählt Daniel Fucke. "Aber wir haben das natürlich ausgetestet, bis zu 200 kg halten sie problemlos aus."
In einer eigenen Werkstatt in Löbtau produzieren die drei Architekten ihre ungewöhnlichen Möbel. Die Bauteile erhalten sie aus nicht mehr gebrauchter Kartonage, die sie mit Sägen in die gewünschte Form bringen. Da sie Pappe aus einer Zigarettenfabrik kommt, finden die Tüftler, die in Dresden studiert haben, zwischendrin oft noch Tabakreste, erzählt Fucke und lacht. "Ein Jahr lang waren wir in der Prototypen-Phase", sagt er. "Nun wollen wir den nächsten Schritt unternehmen. Dazu werden wir in den nächten Wochen unsere eigene Firma gründen." Das Umundu-Festival sei dabei eine tolle Möglichkeit, sich potenziellen Neukunden zu präsentieren.
Der Umundu-Veranstalter zeigten sich am Sonnabend begeistert von dem großen Publikumsinteresse. Rund 1500 Gäste besuchten den Festivalmarkt. "Wir haben in diesen Jahr schon gemerkt, dass das öffentliche Interesse an Nachhaltigkeit und Gemeingütern steigt", sagt Christian Bärisch vom Umundu-Festival. " Das liegt natürlich auch daran, dass wir uns langsam professionalisieren."
Dieses Jahr feierte die ökologisch-nachhaltige Veranstaltungsreihe bereits ihr fünfjähriges Jubiläum. Seit 10. Oktober fanden über 60 Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und Aufführungen statt, Zahlreiche spontane Projekte ergänzten das offizielle Programm. So wurde beispielsweise zum Festivalbeginn eine Fläche auf der Prager Straße mit Alufolie "privatisiert, um auf das diesjährige Fokusthema "Gemeingüter" aufmerksam zu machen.
Als besonders gelungen bewertet Bärisch das Festivalcafé in der Veränderbar, das gemeinsam mit dem Verein"artderkultur" durchgeführt wurden. "wir haben versucht, das Café als "Basecamp" des Festivals zu etablieren, wo man abends über die Ereignisse und Themen des Tages ins Gespräch kommen kann", sagt er. "Mit Live-Musik und einer Ausstellung zum Kohleabbau in Sachsen hat sich das Café zu einem richtigen Kultur-Standpunkt entwickelt."
Eine große Verschnaufpause wollen sich die Veranstalter nach dem Festival nun aber nicht gönnen. "Die Planungen für das nächste Jahr beginnen bereits im November", sagt Bärisch.

Festivalmarkt für mehr Nachhaltigkeit

Dresdner Neueste Nachrichten

Zum Abschluss des fünften Umundu-Festivals für global nachhaltigen Konsum laden die Veranstalter zu einem Festivalmarkt in die Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, ein. Heute ab 14 Uhr präsentieren über 30 regionale und überregionale Akteure ihre Projekte für nachhaltige Entwickung und veranstalten ein buntes Tageprogramm für die ganze Familie. Live-Musik, Vorträge und Diskussionsrunden stehen unter anderem auf dem Programm. Die Festival-Küche und die Bar bieten zur Stärkung ein bio-faires Angebot. Der Eintritt ist frei.
Das Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum wird seit 2009 vom Verein Sukuma arts und einem breiten Netzwerk zahlreicher Dresdner Bürger, Initiativen und Vereinen oganisiert. Ziel der Veranstaltung ist es, das Thema des nachhaltigen Konsums stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken und zu einem breiten Diskurs anzuregen.

Benefizlesung in der Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

Drei Dresdner Autoren lesen am Mittwoch ab 19 Uhr für einen guten Zweck in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68. Josefine Gottwald (Fantasy), Emilia Licht (Frauenliteratur) und Frank Goldammer (Krimi) stellen dabei jeweils Auszüge aus ihren aktuellen Büchern vor. Besucher können im Anschluss eine Lesung der Autoren ersteigern. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Kindertagsstätte "JONA" in Laubegast zugute. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro.

Bildungschancen für Johannstädter Jugend

Sächsische Zeitung, Tobias Wolf

Keine Chancen für Schulabgänger in  der Johannstadt? Diesem Zerrbild des dicht bevölkerten Stadtteils treten am Sonnabend 45 Unternehmen aus der Johannstadt und ganz Dresden entgegen. Bei der inzwischen dritten Praktikums- und Lehrstellenbörse stellen die Firmen Ausbildungsmöglichkeiten und Praktikumsplätze im Umfeld der Johannstadt vor. Damit soll den Jugendlichen im Stadtteil der reibungslose Übergang ins Berufsleben ermöglicht werden.
Unter den Ausstellern sind so renommierte Auftraggeber wie das Herzzentrum, die Dresdner Verkehrsbetriebe und die Stadtverwaltung, die alle Ausbildungsplätze zu vergeben haben. Auch lokale Firmen, wie kleine Bäckereibetriebe, die Sächsische Ausbildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe, die Stadtreinigung und Wohnungsgenossenschaft Johannstadt (WGJ) stellen ihre Angebote vor. Letztere gilt als Initiatorin des Netzwerks Johannstadt, was sich für die Bewohner des Stadtteils einsetzt. Dass die Praktikums- und Lehrstellenbörse von den Jugendlichen angenommen wird, zeigen die Zahlen. So kamen im vergangenen Jahr rund 400 Besucher. 2011 waren es erst 300. Wegen des guten Zulaufs in den beiden Vorjahren kommen am Sonnabend auch deutlich mehr Unternehmen als zuvor in die Johannstadthalle.
Messbare Erfolge bei der Vermittlung
Erstmals sind das Universitätsklinikum und die Polizeidirektion Dresden mit ihren Ausbildungsgängen mit vor Ort. Dabei ist die Börse keine reine Informationsveranstaltung der Firmen. Im Anschluss daran soll es zu konkreten Terminen der Interessenten mit den Unternehmen kommen, sagt der Altstädter Ortsamtsleiter André Barth, dessen Behörde die Lehrstellenbörse unterstützt. So seien im vergangenen Jahr rund 150 Folgegespräche in den beteiligten Firmen geführt worden. Künftig soll auch die Zahl der erfolgreich vermittelten Schulabgänger erfasst werden, so Barth.
Neben den Ausbildungsplätzen gibt es einen besonderen Service für Migranten, deren Anteil in der Johannstadt höher als in anderen Stadtteilen ist. "Wir wollen gerade auch Jugendliche ausländischer Herkunft erreichen", sagt Ortsamtsleiter Barth. "In der Johannstadt leben zum Beispiel viele Jugendliche mit russischen Wurzeln." Dolmetscher begleiten Jugendliche durch die Ausstellung und übersetzen die Angebote ins Russische, Vietnamesische, Türkische, Arabische, Englische und weitere Sprachen.Dieser Service richte sich ausdrücklich auch an erwachsene Migranten. Diese erhalten auf Wunsch Bewerbungstipps und Informationen zu weiteren Angeboten wie Sprachunterricht.
Der Dresdner Bildungsbericht stelle beim Übergang von der Schule in die Berufswelt erhebliche Unterschiede zwischen den Stadtteilen fest, sagt Axel Bergmann, SPD-Stadtrat und Initiator der Lehrstellenbörse. "Der Bericht zeigt auch, dass es bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund einen besonderen Handlungsbedarf gibt", sagt er. Hier setzte die Börse an.

Wenn Polizisten zu Künstlern werden

Sächsische Zeitung, Tobias Wolf

Malerpinsel und Staffelei statt Streifenwagen und Polizeikelle: Im Vereinshaus Aktives Leben in der Johannstadt ist ab Freitag eine Ausstellung des Mal-und Zeichenzirkels der Polizeidirektion Dresden zu sehen. Zu sehen sind Bleistift-, Monolith- und Rötelzeichnungen sowie Acryl-, Pastell- und Ölmalerei. Die 14 Mitglieder des Zirkels zeigen auf der Dürerstraße 89 ihre Arbeiten zu Landschaftsmalereien und Stillleben, Zeichnungen historischer Gebäude wie das Polizeipräsidium in der Schießgasse sowie kunstvolle Fotos. Die Vernissage beginnt am Freitag um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Dichter Flugverkehr über Johannstadt

Sächsische Zeitung, Tobias Hoeflich

Hunderte Besucher zog es am Sonntag zum Drachenfest an den Fährgarten. Ein Maulwurf stahl allen die Show.

Markus Hentschke ist völlig aus der Puste. Er hat alles gegeben - aber der Drachen will einfach nicht aufsteigen. " Der Papa ist ganz schnell gerannt, aber es hat trotzdem nicht geklappt", ist Töchterchen Mira amüsiert. Sie schnappt sich den bunten Drachen in Schmetterlingsform selbst und spurtet davon. Papa Markus muss sich er einmal ausruhen.
Extra aus Freital sind die beiden mit Hentsches Freundin Alexandra Brückner zum Dachenfest an den Johannstädter Fährgarten gekommen. "Hier in Dresden ist ja meist mehr los als bei uns", sagt Brückner. Lange hat sie selbst keinen Drachen mehr steigenlassen, obwohl das eines ihrer Kinderhobbys war. "Irgendwie hat sich immer niemand gefunden, der mitkommen wollte. Zu zweit macht es ja viel mehr Spaß." Die vierjährige Mira jdenfalls war von dem Vorschlag begeistert, zum Drachenfest zu fahren.
Viele Familien taten es ihnen gleich. Auf rund 700 Besucher schätzt Tilo Rother vom Verein Johannstadthalle die Gästezahl. "Wir haben ein Riesenglück mit dem Wetter", freut sich der Organisator des Festes. Sonne, Wind- die perfekte Kombination zum Drachensteigen. Ein halbes Jahr lang haben er und seine Vereinskollegen die achte Auflage des Festes vorbereitet. "Ich freue mich besonders, dass so viele Leute dem Aufruf gefolgt sind, einen Drachen mitzubringen."
Einer stiehlt dabei jedoch allen die Show. Knappe zehn Meter Höhe misst das Exemplar der Dresdner Drachenfreude. Aus Spinnaker-Nylon ist das Flugobjekt in Form eines Maulwurfs gemacht, erklärt Vereinsmitglied Jens Wiedemann. Gleich zwei kräftige Kerle halten die Fäden des selbst gebastelten Exemplars in den Hände. Ein "Trägerdrachen" soll zunächst für Auftrieb sorgen, während sich der Maulwurf beim Abheben mit Luft füllt. So recht klappen will es aber nicht: "Es ist heute fast zu windig", sagt Wiedemann. . Zu viel Wind beim Drachensteigen - auch das gibt´s.
Die vierjährige Mira und Papa Markuks schicken ihren Drachen indes noch einmal in die Lüfte. "Ein paar Stunden bleiben wir bestimmt noch", sagt Alexandra Brückner. Aber so wie die Kleine tobt, wird sie sicher bald müde werden."

"Visionen und Konstrukte"

Dresdner Neueste Nachrichten, Heinz Weißflog

Britisch-deutsches Austauschprojekt: John Yeadons "ENGLANDIA" und "Tanzt!" von Jean Kirsten

Die gegenwärtige Doppelausstellung von John Yeadon (Coventry) und Jean Kirsten (Dresden) bildet den Rahmen für die nun erfolgte Gründung eines britisch-deutschen Austauschprojektes: das Coventry/Dresden Arts Exchange. Im Mai 2011 wurde an der Carolabrücke ein Rosenbeet als Schenkung des Dresden Trust eingeweiht. Dort übergab ein Mitlglied der Deutsch-Britischen Gesellschaft dem Dresdner Künstler Jean Kirsten die Kontaktdaten  von John Yeadon aus der Partnerstadt Coventry, der nach Interessenten an einem künstlerischen Austauschprojekt mit Dresden suchte. Yeadon und Kirsten kamen sich durch eine gemeinsame Ausstellung näher, die nun endlich nach Verzögerungen in der JohannStadthalle zu sehen ist.
Beide Künstler zeigen aktuelle Arbeiten: John Yeadon eine Bilderserie mit 44 Kasperpuppenporträts und englischen Landschaften unter dem Titel "ENGLANDIA", Jean Kirsten experimentelle Bilder und Installationen, die sich mit der Tanzschrift von Rudolf Laban unter dem Motto "Tanzt!" auseinandersetzen. Yeadon, der Handspielpuppenporträts (seine Mutter und Großmutter waren bekannte Baurednerinnen), reale und fiktive Landschaften malt, fragt nach der nationalen Identität der Briten und stellt sie in den Zusammenhang von Mythos und Realität. Was bedeutet heute Englischsein angesichta einer globalsierten Landschaft mit ihren modernen Versatzstücken? Geht nicht ein wichtiger Teil nationalen Selbstverständnis verloren? Das hinterfragt der Künstler immer wieder in seinen kleinformatigen, fensterartigen Ölbildern mit Blick auf Eisenbahnschienen, Stromleitungen, Baumstümpfen, begradigten Grundstücken und Windkraftwerken. Gleichzeitig entdeckt er in den Landschaftsmalereien des 18./19. Jahrhunderts (Constable, Turner) den Hang zum Erhabenen, zu einer Romantisierung der wilden (unberührten) Landschaft durch Dichter und Maler.
Ebenso wird England seit langer Zeit durch die Künstlichkeit seiner Gartenlandschaft charakterisiert. Das Verhältnis von Künstlichkeit und wilder Natur verschiebt sich immerfort. Die Wildnis existiert nur noch in Reservaten. Die heutige Landschaft ist ein Konstrukt generationenlanger Veränderungen, die in jeder Epoche typische Merkmale in die Landschaftsmalerei hineingenommen hat (z .B. Windmühlen). Warum also heute noch auch Windräder und Hochspannungsleitungen, die das Raumgefühl des modernen Menschen bestimmen? Die bereinigte Idylle mit englischem Cottage, Strohdach und Rosen dagegen kann nur ironisch gemeint sein.  Yeadon delegiert eine abschließende Wertung seiner Bilder an den Betrachter weiter. Er studierte am Hornsey College of Art in den späten 60er Jahren. 1972 bekam er seinen Meister of Art am Royal Callage of Art in London. Seit 1997 arbeitet er vorwiegend mit digitalen Medien. Er hat als Werbungsgestalter und Bühnenbildner gearbeitet. Seit 2006 zeichnet er wieder und malt.
Jean Kirsten ( geb. 1966 in Dresden) beschäftigt sich seit 2009 mit Rudolf Lanbans Raum-Harmonie-Lehre und mit seiner Kinetographie, auch als Labanotation bezeichnet. Kirsten benutzt bei seinen oft konstruktiv wirkenden Arbeiten ausschließlich die Richtungssymbole dieser Tanzschrift. In der Ausstellung sind einige Arbeiten dazu zu sehen, darunter die Installation aus platonischen Modellen. Rudolf Laban nutzte als Grundlage seiner Theorien die fünf platonischen Körper. Aus Vierflächner, Sechsflächner (Würfel), Achtflächner, Zwölfflächner und Zwanzigflächner entstand die vorliegende Rauminstallation Kirstens. Mann muss sich den Tänzer in der Mitte stehend vorstellen, der seine Bewegungen nach den Richtungsvorgaben ausführt. 1912 hatte der Tanztheoretiker eine sechswöchige Kur im Lahmann-Institut, nachdem er den Münchner Karneval organsiert hatte und völlig ausgebrannt war. Auf dem Weißen Hirsch traf er die Dalcroze-Schülerin und Rhytmik-Lehrerin Suzanne Perrottet. " Dieses Treffen sollte die Initialzündung zu einer Jahrhundertbewegung werden." (J.K.) 1913 fuhr Mary Wigmann und Suzanne Perrottet nach Ascona in die Schweiz, wo Laban den ersten Sommerkurs für Tanz und Bewegung auf dem Monte Veritá durchführte. Laban gilt als visionärer Begründer und Theoretiker des modernen Ausdrucktanzes auf dem Weg in die Moderne.
Durch die Bekannschaft mit Sabine Fichter nach seinem Hellerau-Projekt 2009 erhielt Jean Kirsten die Möglichkeit, bei der Tänzerin, Tanzpädagogin und Körpertherapeutin Kurse zu begleiten und für seine Arbeit nutzbar zu machen. Im Mai 2013 bekam Kirsten von der Laban Guild England den Auftrag, das Grab auf dem Weybrige Cemetery/Surrey von Rudolf Laban neu zu gestalten. Der Entwurf ("Räumliche Analyse der A-Skala") ist in der Ausstellung als Mischtechnik  und als Tintenstrahldruck auf Folie (Fotografie vom Grab mit konstruktivistischer Zeichnung) hinter Glas zu sehen. Im Oktober dieses Jahres fährt Kirsten auf den Monte Veritá nach Ascona und zeigt dort seine "Serie für L." von 2011/12. Am 2. November reisen Sabine Fichter und er auf Einladung des zeitgenössischen Museums der Universität São Paulo  nach Brasilien, wo ihr gemeinsames Tanzprojekt Premiere haben wird. Im Mai und Juni 2014 wird es eine Ausstellung des Coventry und aus Dresden stellen sich dann mit ihren Arbeiten vor.

ENGLANDIA & Tanzt!

Sächsische Zeitung

Zur Doppelausstellung "Englandia" mit den Werken von John Yeadon aus Coventry und "Tanzt!" von Jean Kirsten aus Dresden lädt die Johannstadthalle heute von 14 bis 19 Uhr in die Holbeinstraße 68 ein. John Yeadons Bilderserie umfasst Abbildungen von Puppen, die seine Großmutter und Mutter als Bauchrednerinnen benutzt haben. Er zeigt auch Landschaften. Jean Kirsten erinnert mit seinen Installationen an das erste Treffen von Suzanne Perrottet und Rudolf Laban im Lahmann-Sanatorium im Jahr 1913. Es war der Ausgangspunkt des Deutschen Ausdruckstanzes.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten!

Erinnerungen an die sozialistische Platte

Sächsische Zeitung, Kay Haufe

Beispiele aus 40 Jahren sozialistischer Produkt- und Wohnkultur fallen vielen Dresdner sofort ein. Seien es die Kinderzimmermöbel aus Hellerau oder die legendäre Durchreiche in vielen Johannstädter Hochhäusern. In der Ausstellung Wohnkultur, die sich mit dem Bauen und Wohnen nach 1945 in Dresden beschäftigt, ist einiges davon zu sehen. Mittlerweile besteht die Schau in der Johannstadthalle seit genau einem Jahr.
Das neuste Exponat wird am Sonntag enthüllt. Es ist das Betonrelief "Der Flug der Kraniche" von Rudolf Sitte, das auf der Holbeinstraße 68 einen neuen Platz fand. Die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt (WGJ) hat das Relief als Dauerleihgabe von den Elbe Flugzeugwerken Dresden (EADS) bekommen und aufwendig restaurieren lassen. "Seine Entstehungszeit in den 60er Jahren passt hervorragend zum Inhalt der Wohnkultur", sagt Unternehmenssprecherin Anne Pietag von der WGJ.
Doch die Architektur der Nachkriegsmoderne hat an vielen Plätzen in Dresden ihre Spuren hinterlassen. Der Dokumentarfilm "Was bleibt?" zeigt die Ideen und Menschen, die hinter Fresswürfel, Rundkino und anderen Bauten aus den 60er und 70erJahren stehen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann das bei einem Streifzug durch die Johannstadt, der unter dem Titel"Von der Magelstube bis zur Modrow-Kaufhalle" steht. Start ist um 15 Uhr an der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68. Fotograf Felix Liebig hat ausgehend von seinen Streifzügen ein Fototagebuch des Stadtteils erarbeitet, in dem Bewohner und Zeitzeugen porträtiert sind. Außerdem stellen sie in der Johannstadthalle ihre Hobbys vor, darunter Telefone und Sprechanlagen, Miniaturbücher oder Postkarten.

"Junge Bigband-Bande für Dresden"

Dresdner Neueste Nachrichten, Nicole Czerwinka

Zwei Dresdner Musikstudenten gründen neue Schülerbigband - Mitstreiter gesucht

Musik macht Freude, Musik machen noch viel mehr - und zusammen mit anderen erst recht. Der Dresdner Musikstudent Philipp Schoof kann ein Lied davon singen. Seit 12 Jahren spielt er Saxophon und studiert das Instrument mittlerweile im achten Semester an der Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (HfM). Als er zu Schulzeiten erstmals in einer Bigband mitwirken durfte, habe ihm das für seine musikalische Entwicklung "einen wahnsinnigen Schub gegeben", sagt der 25-Jährige. " Später durfe ich beim Landesjugendjazzorchester Brandenburg mitmachen und war schwer begeistert", erinnert sich der gebürtige Berliner.
Die Leidenschaft für Bigband-Musik hat ihn bis heute nicht losgelassen. Seit 2012 ist er Mitglied im Bundesjugendjazzorchester, Leiter der Dresdner Bigband50plus; und weil das noch immer nicht genug ist, plant er derzeit die Gründung einer neuen Schüler-BigBand für Dresden. "Als ich 2005 hier ans Landesgymnasium für Musik kam, gab es dort keine eigene Bigband und ich habe damals einfach eine gegründet ", sagt Schoof. Bis heute gebe es in der Stadt nur zwei große Bigbands für Schüler, die am Heinrich Schütz Konservatorium und die am St. Benno Gymnasium - beide institutionsgebunden. Das will er nun ändern. "Die Idee spukt seit etwa einem Jahr in meinem Kopf herum, denn offenbar klafft hier in Dresden immer noch eine Lücke in der musikalischen Jugendbildung", sagt er.
Eine detaillierte Konzeptausarbeitung und zahlreiche Sponsorenabsagen folgten. Inzwischen jedoch steckt die neue Dresdner Schülerbigband schon beinahe in den Geburtswehen. Mit seinem Studienfreund Matthias Koschnitzke - er studiert  im siebten Semester E-Gitarre, Komposition und Musikpädagogik an der HfM - fand Schoof einen begeisterten Partner für die künstlerische Leitung des künftigen Klangkörpers. Als offiziellen Träger konnten die Studenten dank glücklich geknüpftem Kontaktnetzwerk den Dresdner Johannstadthalle e.V. gewinnen, einen Verein, der sofort restlos von dem Projekt überzeugt war, ohne gleich Fragen nach dessen Finanzierung zu stellen, und mit der Johannstadthalle auf der Holbeinstraße zudem noch einen Proben- und Auftrittsraum mitliefert.
Fehlen also nur noch die Musiker. Mindestens 17 junge Leute sollten es sein. Besser wären jedoch 25, dann könnten die Instrumentengruppen doppelt besetzt werden. Ein Infoabend lockte Anfang Juli schon 20 interessierte Schüler in die Johannstadthalle. "Wir suchen Leute zwischen 12 und 18 Jahren, die bereits ein Instrument spielen und Lust haben, diese Kenntnisse zu erweitern", sagt Philipp Schoof. Instrumentenunterricht sei nicht das Ziel dieses Bandprojektes, vielmehr gehe es darum, mit Gleichgesinnten zusammenzutreffen und Musikstücke nicht nur fürs stille Kämmerlein einzustudieren. Das Besondere an seiner Bigband sei, dass sie ganz unabhängig von öffentlichen Institutionen aufgebaut werde und damit auch Schüler aus Dresden und dem Umland mitmachen können, deren Schulen oder Musikschulen nicht über eine eigene Band verfügen.
Die erste Probe steht am 13. September schon dick im Kalender der Johannstadthalle und der beiden künstlerischen Bandleiter notiert. Von da an wird die neue Band einmal pro Woche jeweils 90 Minuten proben, bevor sie nach etwa einem Jahr ihr Debütkonzert in der Stadt geben soll. "Wir haben schon viele Ideen für weitere Konzerte und Workshops, die wir anschließend planen wollen", so Schoof. Dass sich genügend Interessenten für möglichst alle Instrumentengruppen - auch für Trompeten und Posaunen - finden werden, davon ist der Student überzeugt. "Ich bin optimistisch, schließlich haben wir in der Stadt und unter den Kommilitonen, die Unterricht geben, reichlich Flyer verteilt", sagt er.
Dank dem Johannstadthalle e.V. als klar definiertem Träger ist inzwischen auch die Suche nach einigen Sponsoren für die Dresdner Schülerbigband geglückt. Die künftigen Mitglieder können sich demnächst also ganz unbeschwert der Musik widmen. Was dann noch fehlt, ist lediglich eine Name für die neue Bigband. Doch der wird sich beim gemeinsamen Proben sicher schnell finden. 

Wenn sich zwei Freunde in den Drogenhandel verstricken

Sächsische Zeitung

Marihuana, Crystal, Kokain: In ihrer Lebenswelt kommen immer mehr Jugendliche mit illegalen Drogen in Berührung oder müssen zusehen, wie Freunde süchtig werden. Der Film „Augenblick“ fängt dieses Milieu in bewegenden Bildern ein. Gedreht von 30 Jugendlichen und dem Schauspieler und Regisseur Adrian Topol erzählt er die Geschichte zweier Freunde, die in einem Einwanderungsviertel groß werden und deren Freundschaft wegen dubiosen Geschäften im Marihuana-Handel auf die Probe gestellt wird – mit fatalen Folgen. Der Film wird am Freitag um 19 Uhr in der Johannstadthalle gezeigt. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Bergsteigerchor gibt Benefizkonzert

Dresdner Neueste Nachrichten

Der sächsische Bergsteigerchor „Kurt Schlosser“ gibt am Freitag in der Johannstadthalle ein Benefizkonzert für die Opfer des Juni-Hochwassers. Das Konzert beginnt 15.30 Uhr im Gebäude an der Holbeinstraße 68. Der Eintritt kostet 2,50 Euro und kommt zu 100 Prozent den Flutopfern zugute, heißt es in der Ankündigung.

Da ist der Traum von der eigenen Band - Zwei Musikstudenten bereiten die Gründung eines Schüler-Orchesters vor

Sächsischer Bote am Wochenende

Dresden-Johannstadt
Für das nächste Schuljahr sucht die Johannstadthalle ab sofort musikalisch Begabte zur Gründung einer neuen Schüler-BigBand. Junge Leute zwischen 12 und 18 Jahren, die Trompete, Posaune, Saxophon, Klavier, Gitarre, Schlagzeug oder Bass spielen können und Lust haben, in einer großen Band mitzuwirken, sind aufgerufen mitzumachen. Eine Mitgliedschaft in einer musikpädagogischen Einrichtung ist dabei keine Voraussetzung. Ins Leben gerufen wurde das Projekt in Zusammenarbeit vom Verein Johannstadthalle sowie Philipp Schoof und Matthias Koschnitzke, die die künstlerische Leitung der Schüler-Bigband übernehmen. Seit Januar arbeiten die beiden an dem Konzept, haben Gespräche mit Sponsoren geführt und viel Zeit und Energie investiert, um ab dem 13. September mit den wöchentlichen Proben beginnen zu können. Sie sind Kommilitonen an der Hochschule für Musik in Dresden studieren Jazz/Rock/Pop und Musikpädagogik – Philipp als Saxophonist, Matthias als Gitarrist. Neben musikalischen Erfahrungen in verschiedenen Bereichen spielten beide jahrelang in Bigbands, unter anderem im Landesjugendjazzorchester Brandenburg, das von Jazzlegende Jiggs Whigham geleitet wird. Der Verein Johannstadthalle stellt als Projektträger Proberäume und für Konzerte die Johannstadthalle zur Verfügung, kümmert sich außerdem um organisatorische und administrative Belange. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt von der Werbeagentur „Die Macher“ sowie der Werbefirma „Bunte Medien“. Die ostsächsische Sparkasse plant darüber hinaus eine langfristige Förderung der Band. Am 8. Juli ab 18 Uhr wird das Projekt in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, vorgestellt. Schüler und Eltern erfahren, welche Musik die BigBand vorrangig spielen wird, wie man Mitglied der Band wird und welche Aktivitäten neben der Probenarbeit geplant sind. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Und musikalisch wird es diesem Abend natürlich auch werden.

Den 111. Film als Knüller im Blick

Dresdner Neueste Nachrichten
Andreas Herrmann

Die Dresdner Filmproduzenten von „Balance Film feiern als DEFA-Erben am Donnerstag mit einer großen Gala ihren 20. Geburtstag
Es wird ein großes Filmfest, morgen in der modernen, farbigen JohannStadthalle, genau zwei Steinwürfe vom Fetscherplatz entfernt.
Sieben Stunden Programm von 17 bis 24 Uhr in allen drei Sälen, auch das Foyer verspricht schon am Montagmittag den Hauch der großen Show, die drei Tage später immerhin 44 von bislang 109 Balance-Filmen als kostenfreie Repertoire-Reprise präsentieren wird. Grit Wißkirchen und Ralf Kukula basteln gemeinsam mit zwei Mitstreitern an der Ausstellung und der Wandzeitung mit Pressespiegel für ihren 20. Geburtstag, denn just am 1. Juli 1993 begann Ralf Kukula mit zwei weiteren Ex-DEFA-Mitarbeitern das große Erbe des frisch abgewickelten Dresdner Trickfilmstudios anzutreten.
„Uns war damals schnell klar, dass es nicht lange so weitergeht“, erzählt Kukula, Dresdner des Jahrganges 1962, von den Anfängen. Sie hatten kurz vor der Wende mit einem Umwelt-Trickfilm einen Preis in West-Freiburg gewonnen, die Defa dachte an ein neues Geschäftsfeld in der neuen Welt. Nicht nur aufgrund des Aufwands unrealistisch. Ein Grüner also? Kukula zögert imagebewusst, aber gibt sich immerhin als Gründer der IG Radverkehr durchaus als umweltbeflissen zu erkennen.
Heute hat er als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Balance Film GmbH ganzheitlich Filmkunst im Kopf und wird ab September für fünf Jahren einer von 24 sächsischen Kultursenatoren.
Seine Firmenpartnerin, Grit Wißkirchen, stammt aus Riesa und studierte bis 1987 gemeinsam mit Kukula an Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam Animation, arbeitete nach dem großen Defa-Abspann zehn Jahre bei der Telekom im Marketing und stieg 2002 als Gesellschafterin mit fünfzig Prozent Anteil bei ihrem Ex-Kollegen wieder ein. Neben Geschäftsführerin steht „Managing Director“ auf ihrer Visitenkarte, sie kümmert sich um die Finanzierung.

Aus Trickfilmanimatoren werden Förderungsanimateure

Die übliche Journalistenfrage, wie lange man für einen Film braucht, weiß sie sofort zu beantworten: „So ein Film wie „Die schöne Anna-Lena“ braucht inklusive Vorbereitung und Vermarktung anderthalb Jahre“. Mit acht- bis zehntausend Euro pro Minute rechne man in Europa für eine Animation, Anna-Lena dauert vier Minuten und gewann Ende Mai in Wiesbaden den Murnau-Kurzfilmpreis. Auch für Wißkirchen ist Netzwerken ganz wichtig, der Blick geht dabei gen Leipzig, denn Filmstadt ist Dresden nur im Programmkinosektor auf Kundenebene. „Es gab eine Phase, als sich im Umfeld vom MDR-Landesfunkhaus etliche Produktionsfirmen hier tummelten, aber das endete 1999“, weiß Kukula.
Einzig das Animationserbe blieb in Dresden – und in Form des Balancefilmens am Leben. „Wir sind zufrieden und können davon leben“, sagen beide Firmenchefs, deren Arbeit derzeit sieben Leute ernährt, in branchenüblichen Stoßzeiten gern doppelt so viele. Die kommen demnächst wieder, denn mit dem Start der Koproduktion zum abendfüllenden Anima-Dokfilm „Die Hälfte der Stadt“ werden 15 gebraucht.
Doch zuvor wird Jubiläum gefeiert: Beim großen Bahnhof am Donnerstag in der „JohannStadthalle“. Warten – nach dem kurzen Festakt, mit Politikergrußwort und Tortenanschnitt vor achtzig geladenen Gästen – dann ab 17 Uhr Plätze für 250 Leute. Und wie erzählt man Filmgeschichte besser als mit Filmgeschichten? Die Balance-Filmer haben sechs Programme zusammengestellt, die gestaffelt in allen drei Sälen gezeigt werden. Start ist mit zwölf Trickfilmen, darunter zwei ganz neue. Die bekannte „Dresden-Rolle“ wartet in Ausschnitten im „Bunten Mix“ ab 18:30 Uhr. Drei der Programme umfassen Dokumentationen, darunter viele Dresdenfilme und eine Art Hauptwerk, denn Kukula verfolgt in der mittlerweile längsten Architekturdokumentation der alten und neuen Republik seit rund 25 Jahren den Wiederaufbau des Dresdner Schlosses. Mittlerweile sind das 290 Stunden Filmmaterial, also über zwölf Tage Non-Stop-Gucken.

Von Säger-Heinrich zur Wende-Fritzi

Programm 5 zeigt ab 18:45 Uhr im Saal 2 die beiden großen Spielfilme.
Und widerspiegelt mit „Heinrich der Säger“ und „Alois Nebel“ quasi die Entwicklung. Denn der große Sägerfilm mit Rolf und Meret Becker, der im Fernsehen gut, im Kino weniger gut lief, war die bislang größte Produktion. „Wir waren da für achtzig Leute zuständig – und durchaus froh, als der Dreh vorbei war“, sagt Kukula, dessen Sohn inzwischen selbst Filme fürs Fernsehen produziert und ihn kürzlich zum Opa machte. Die Gefahr, dass man von solch Riesenprojekten schlicht absorbiert würde, sei ihm zu groß und gefährde die Innovation.
So wie jene für den Kunstfilm „Alois Nebel“, ihr erster abendfüllender Animationsspielfilm, der erst real gespielt und dann von ihnen als Dienstleistung nachgezeichnet wurde. Rotoskopie nennt sich das Verfahren – der Prager Regisseur Tomas Lunak gewann damit den Europäischen Filmpreis: rein ideell, also undotiert. Noch ambitionierter wird das nächste Projekt, welches wohl die Nummer 111 in der hauseigenen Chronik bekommen wird: „Fritzi war dabei“ soll eine „Wendewundergeschichte“ werden über den Leipziger Herbst 1989 aus der Sicht eines zehnjährigen Mädchens werden. Kukula hat das Drehbuch fertig, Wißkirchen bastelt an der Finanzierung. 4,5 Millionen an Euros werden wohl gebraucht, der 25. Wende-Jahrestag kommt zu früh, realistisch ist eher 2016.
So relativieren sich die als Gaudi zusammengestellten Zahlen, die sicher in beider ohne Skript vorgetragene Dankesrede am Donnerstag einfließen werden: 352 Minuten Animationsfilm kosteten in zwanzig Jahren 256 Kilogramm Papier zum Bemalen und 360 Kilogramm Kaffee zum Munterbleiben. 46 Praktikanten waren am Start, zwei davon sind fest, fünf lose angestellt. Und nebenher wurden sieben Kinder gezeugt – alle in der Freizeit, wohl damit keines beide Eltern in der unsicheren Branche hat. In guten Zeiten, also wenn es eingespielt läuft, so wie für die 26 Folgen der „Sandmanzen“, der Reihe fürs MDR-Sandmännchen, zeichnet eine Fachkraft fünf Stunden für eine Sekunde Film. Früher, als DEFA-Animatoren, hatten Wißkirchen und Kukula laut Plan Material für 1,2 Meter Film am Tag zu liefern. Das waren 52 Bilder, 24 wurden pro Sekunde gebraucht. Heute zeichnen beide nicht mehr: Man brauche dafür tägliche Übung.
Warum aber diese Party in der Filmstadt Dresden nun gerade hier? „Wir arbeiten mit allen Dresdner Kinos sehr gut zusammen, da würde es vielleicht dem einen oder anderen wehtun, wenn wir woanders feiern“, schmunzelt Kukula diplomatisch. Und auch Ulrike Cadot-Knorr freut sich, umfasst doch die Filmografie der Geschäftsführerin der Soziokulturhalle, die die solvente Wohnungsgenossenschaft Johannstadt ihrem Stadtteil stiftete, ebenso einige interessante Filmdokus.
Besonders, weil die eingesammelten Spenden ihren künftigen Projekten zu gute kommt. Ein roter Teppich ist dazu nicht nötig.

Künstlerinnen aus dem Kaukasus erkunden Dresden

Sächsische Zeitung

Zeitgenössische Kunst auf dem Kaukasus ist heute Abend in der Johannstadthalle zu sehen. Das Trio um Elene Rakviashvili (Georgien), Eva Harut (Armenien) und Dabina Shikhlinskaya (Aserbaidschan) stellt die Resultate seiner Erkundungen beim mehrwöchigen Studienaufenthalt in Dresden vor. Die Künstler waren im Rahmen des Projekts Transkaukazja in der Stadt. Dabei ging es vor allem um geschlechtsspezifische Ungleichkeiten und wie sich diese im Unterschied zu ihrer Heimat zeigen. Entstanden ist ein hoch sensibles Spannungsfeld, das ab 19 Uhr in der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 zu erleben ist.

Kultur mit Nachwirkung

Sächsische Zeitung Augusto
Siiri Klose

Die Fête de la Musique ist das größte Fest der Straßenmusik überhaupt. In der ganzen Welt wird es gefeiert – auch in Dresden. Wahrscheinlich nimmt jeder Kulturminister dieser Welt an, dass sein Tun das Kulturverständnis der Menschheit nachhaltig auf eine höhere Stufe hebt. Doch die Amtszeit der allermeisten überlebt allerhöchstens ihre Büropflanze. Wenn sie Glück hat. Jack Mathieu Emile Lang aber hat sich ein höchst vitales Denkmal gesetzt. Der französische Kulturminister s.D. hatte gleich im ersten Jahr seiner Amtszeit eine musikalische Bewegung mit Breitenwirkung und Nachhaltigkeit in Leben gerufen: 1981 ertönte die erste Fête de la Musique zum Sommeranfang am 21. Juni – natürlich in Paris – aber von Anfang an mit dem Ziel, „dass sich die Musiker weltweit an diesem Tag aufraffen, auf die Straße zu gehen und Musik zu machen“, sagt Mareike Bergelt vom Institut francais de Dresde. Offensichtlich gelingt das auch immer mehr von ihnen, denn auch in Dresden wird mittlerweile ein Fête de la Musique gefeiert, und auch die wird immer größer. „In diesem Jahr haben wir schon 22 Veranstaltungsorte und insgesamt 60 Konzerte“, sagt Bergelt und weißt besonders auf die Bühne am Postplatz hin: „dort sind wir zum ersten Mal.“ Dort werden auch glein ein paar Highlights versammelt: 16 Uhr tanzen Seau Volant, 17.30 Uhr spielen Senos Sento mystischen Folk, 18.45 Uhr übernimmt RussischBistro mit Russian Speed Folk, dann unterbricht nur noch FleuRock die Folk-Reihe mit Rockabilly-Klängen, bis schließlich die Dresdner Folk-Band Querbett ab 21 Uhr für den abendlichen Ausklang sorgt.
Umsonst und Draußen. Auch Familien mit kleinen Kindern finden genügend Orte, die sich zum Musikgenuss eigenen: Das Theater Junge Generation, der Johannstädter Kulturtreff, die Hauptstraße, am üppigsten
ist das Programm natürlich im Institute francais selbst – in vielen deutschen Städten die Keimzelle des Musikfestes, Platsch-oder Bastelanschluss gibt es übrigens in den Dresdner Gemeinschaftsgärten – und die Gelegenheit, sich mit dieser Form des Gärtnerns überhaupt auseinanderzusetzten. Im Pieschener Aprikosengarten beispielweise gedeihen nicht nur Aprikosen, Pfirsiche, Äpfel und Maulbeeren, sondern auch freundliche Beziehungen zwischen Jung und Alt – von mitgebrachten Kleinkindern bis zu gestandenen Rentnern werden die Beete gemeinsam gepflegt, die Ernte wird geteilt und Partys gemeinsam gefeiert, gern auch mit Besuchern und interessierten Neugärtnern: Zur Fête de la Musique gibt es ein Lagerfeuer und Kleinkunstdarbietungen, im Wächtergarten Löbtau Pflanzaktionen, der Johannstädter Gemeinschaftsgarten hat Kinderschminken im Programm, das Hechtgrün einen Ausschank im Grünen, Tischtennis, buddeln, basteln und Matschgelegenheiten. Und Musik natürlich, das Motto des Festes wird nirgend aus dem Augen verloren und auch nicht bei beiden wichtigsten Grundbedingungen: Umsonst & Draußen.

Johannstadthalle sucht Musiker

Dresdner Neueste Nachrichten

Für die Sommersonnenwendefeier am Freitag sucht der Verein Johannstadthalle noch Musiker jeder Stilrichtung. Die Bühnen stehen unter anderem im Gemeinschaftsgarten Johannstadt und im Aprikosengarten Pieschen. Anmeldung unter Tel. 4 46 95 68.

Die Wohnung von morgen

Dresdner Neueste Nachrichten

Wie werden wir künftig wohnen? Entstehen technisch aufgerüstete Lösungen, die flexibel auf die Wünsche der Bewohner reagieren können? 20 Architekturstudenten der Universität Stuttgart (Institut Wohnen und Entwerfen, Dr. Ulrike Scherzer) haben sich einem Workshop in Dresden dazu Gedanken gemacht und verschiedene Konzepte entwickelt. Die Präsentation der Pläne und Modelle kann am morgigen Sonnabend im Museum „WohnKultur“, Holbeinstraße 68, zwischen 13 und 15 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Kunst als Lebensmittel

Dresdner Neueste Nachrichten
Heinz Weißflog

Neues aus Dresdner Ateliers: Der Künstlerbund stellt in der Johannstadthalle aus

Zu ihrer Ausstellung „Neues aus Dresdner Ateliers“ lädt der Künstlerbund e.V. in Kooperation mit dem mittelständischen Unternehmen FSD in die Ausstellungshalle Johannstadt mit neuen Kunstwerken von 52 Dresdner bildenden Künstlern ein. Ziel ist ein für die Dresdner Kunst wichtiger Dialog zwischen den dem Künstlerbund angehörenden Künstlern, ein aneinander kreatives Messen und Reiben, was zu mehr Nähe und Akzeptanz führen soll. Kunst muss wieder ein „Lebensmittel“ werden. Das bedeutet auch, die aktuellen Werke zu zeigen und unter die Leute zu bringen, eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für regionale Kunst zu erreichen. „Die Arbeit der Künstler ist ein notwendiger Bestandteil des Standortfaktors“, betont die Geschäftsführerin des Künstlerbundes, Kristine Schmidt-Köpf. Kunst trägt zugleich ein kreatives Potenzial in sich, von dem sich im konkreten Fall der Hauptsponsor der Ausstellung, die Fahrzeugsystemdaten GmbH, viele Anregungen für die eigene Arbeit auf technischem Gebiet verspricht. In ihrem Haus richtet die FSD eine Seminarreihe „Technik trifft bildende Kunst“ für ihre Mitarbeiter aus. „Der Austausch zwischen Künstlern und Technikern soll dazu anregen, eigene Arbeiten kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren“, bemerkte der FSD-Geschäftsführer Jürgen Bönninger. Schließlich ist es das Verdienst der Johannstadthalle unter ihrer Geschäftsführerin Ulrike Cadot-Knorr, im Quartier einen Ort zur Verfügung zu stellen, an dem Veranstaltungen und Kunstgespräche zum Projekt stattfinden können. Für die Präsentation wurden jeweils ein Werk (oder eine Werkgruppe) von vielen sich bewerbenden Mitgliedern des Künstlerbundes durch eine Arbeitsgruppe ausgewählt. Diesmal kommen Objektkunst, Skulptur, Installation und Assemblage im Raumzentrum der Ausstellungshalle besonders zu ihrem Recht, darunter die bereits bekannte weiße Marmorskulptur „Schwimmerin“ von Lothar Beck. Daneben werden Kristof Grunert „Große Löwin“ (Gips) und Frank Schauseil Betonplastik „Augenstein“ präsentiert. Zu den sehenswerten Großskulpturen gehört auch der sich duckende Sandstein „Implosion“ von Konstanze Feindt-Eißner, der wie ein Ruhepunkt zwischen den Stellwänden platziert ist. Frank Herrmanns Objekte thematisieren das Trauma von Krieg und Gewalt („Rudimente eines Helden“). Kleinplastik und Skulptur finden sich auch auf der rechten Fensterseite mit Eva Backofens „Greisin“ (Gips), Jürgen Cominottos „Kopf und Akt“ (Terrakotta), Peter Fiedlers „Torso“, „Serpentin“). Siegfried Haas´ aus Esche geschnitzte, danach montierte und farbige verfremdete Figuration „Bellevue“, sowie die skurril überhöhten, kleinen Tierplastiken „Totem“ und „Der Kampf des Wachsens“ (Bronze) von Egbert Kasper. Aus bemaltem Holz und anderem Material schuf Wolfgang Smy seine variable Objektgruppe aus 15 Teilen, die einen Zwischen-Raum okkupiert hat. Eher ein wenig abseits platziert wurden die beiden bemalten Hölzer und Pappen mit archaischen und völkerkundlichen Inhalten von Gabriele Reinemer. Im vorderen Bereich stellt Robert Frenzel sein Installation mit drei „Kinetischen Automaten“ (Metropolis I-III) vor, denen Räderwerk der Besucher mit einem Knopfdruck in Bewegung setzten kann. Unter den Assemblagen fand ich die mit textilen Versatzstücken versehenen Allegorien auf Frühling, Herbst und Winter, genäht und bestickt von Katharina Kretschmer, aber auch Marion Kahnemanns Hommage an die jüdische Dichterin Rose Ausländer („Kinderland“) besonders bemerkenswert.
Neben den hier favorisierten Skulpturen und Objekten ist die Malerei und Grafik mit hohem Niveau vertreten. Betont sei, dass es neben in Dresden bekannten Namen vor allem junge Künstler sind, die nun mit ihren Arbeiten auf sich aufmerksam machen.

Neue Ausstellung in Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

Der Dresdner Künstlerbund eröffnet morgen um 19 Uhr in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, eine neue Ausstellung. Sie trägt den Namen „Neues aus Dresdner Ateliers“. Die Laudatio hält der Direktor der Städtischen Galerien Dresden, Gisbert Postmann. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Duo Kratschkowski. Von Malerei, Grafik, Fotografie und Assemblage über Installation, Skulptur und Objekt bis hin zu Performance und Videokunst zeigt die Ausstellung ein breites Spektrum des gegenwärtigen Kunstgeschehens in Dresden und vermittelt einen umfassenden Einblick in die kreative Vielfalt der Stadt. Als Begleitprogramm zur Ausstellung sind Filmabende, Vorträge und Performances geplant.

JohannStadtArchiv ist umgezogen

Dresdner Neueste Nachrichten

Das JohannStadtArchiv ist umgezogen. Ab sofort ist es in der JohannStadthalle direkt neben der Ausstellung WohnKultur in neuen Räumlichkeiten zu finden. Dies soll am kommenden Freitag um 15 Uhr mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden, wie Sprecher Tilo Rother mitteilte. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Flohmarkt für Kindersachen in der Johannstadthalle

Sächsische Zeitung

Schnäppchen bei Kinderbekleidung, Spielzeug, Büchern und anderen Dingen können Eltern und Großeltern am Sonntag machen. Der Verein Johannstadthalle lädt zum 7. Kindersachenflohmarkt auf die Holbeinstraße 68 ein. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr kann hier geschaut und gekauft werden. Außerdem gibt es einen kleinen Imbiss. Die Verkaufsstände waren übrigens heiß begehrt und sind bereits am 2. April vergeben worden. Eigene Sachen können deshalb nicht mehr zum Verkauf abgegeben werden. Der Eintritt zur Veranstaltung am Sonntag ist frei.

Boogie-Nacht mit dem Stelzer-Trio

Dresdner Neueste Nachrichten

Morgen geht es in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, wieder beschwingt zu. Grund ist die vom gleichnamigen Verein veranstaltete „Große Boogie-Nacht“ mit dem Thomas Stelzer Trio. Start ist um 20 Uhr. Wer dabei sein möchte, sollte sich sputen, denn der Kartenvorverkauf ist gestartet. Die Tickets können heute noch während der Sprechzeit des JohannStadthalle e.V. von 10 bis 14 erworben werden. Die telefonische Kartenreservierung ist unter 446 95 68 möglich. Im Vorverkauf kostet der Eintritt 12 Euro, an der Abendkasse 14 Euro. Einlass ist um 19 Uhr.

Clown-Festival kommt in die Johannstadt

Dresdner Morgenpost

Das wird lustig! In der Johann-Stadthalle steigt vom 19. bis 21. April das deutschlandweit erste „ClownArtFestival“. Und das Beste: Alle, die mit Spaß haben wollen, sind in die Holbeinstraße 68 eingeladen. „Schon im Foyer geht es kunterbunt zu mit Clowns, Buchstand, Ausstellung und Café“, sagt Projektleiter Steffen Lewandowski. „Vor allem aber bitte die Spaßmacher in den Saal zu einem kunterbunten Programm mit Comedy, Tanz, Konzert und Clownstheater.“ Lediglich die Comedy-Feuershow am Sonnabend, 21.30 Uhr, findet auf dem Abenteuerspielplatz an der Silbermannstraße 16 statt. In Vorträgen und Workshops erfahren Sie auf dem Festival übrigens auch, woher überhaupt die roten Nasen kommt, Wie Medi-Clowns arbeiten – und sogar, wie Sie selbst Clown werden können!
Der Eintritt zu einer Tagesvorstellung kostet 6/4 Euro. Preis fürs komplette Festivalticket:40/25 Euro.

Klappe Filmklub zeigt Kurz- und Spielfilm

Sächsischer Bote

Der vierte thematische Filmabend des Filmklubs „Klappe“ unter dem Thema „Die Jugend und der Sex“ steht in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68 am 22. März, 19 Uhr, auf dem Programm. Diesmal werden ein Kurzfilm des Dresdner Regisseurs Bernd Killian und der aufrüttelnde und hochgelobte US-Spielfilm „Kids“ gezeigt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Kleine Vorschau: Am 5. April findet am selben Ort 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) eine große Boogie-Nacht mit dem Thomas-Stelzer-Trio statt. Vorverkauf in der JohannStadthalle dienstags von 14 bis 18 Uhr, donnerstags 10 bis 14 Uhr sowie über Telefon 4469568. Vom 19. Bis 21. April ist an dem Veranstaltungsort dann das „ClownArt Festival“ vorgesehen. Karten dazu gibt es auch unter Telefon 4469568.

Anmeldestart für Girls- und Boys Day

Dresdner Neueste Nachrichten

Am 25. April können sich wieder Mädchen beim Girls Day über naturwissenschaftliche und technische Berufe sowie Jungen beim Boys Day über soziale und pädagogische Tätigkeiten informieren. Die begleitende Veranstaltung „Du kannst mehr!“ von 9 bis 13 Uhr in der JohannStadthalle spricht Heranwachsende der Klassen 5 bis 10 an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Weitere Informationen stehen unter www.dresden.de/girls-boys-day bereit. Das begleitende Programm „Du kannst mehr entdecken!“ gibt Hinweise zu verschiedenen Workshops. Aus der Berufsorientierungsmesse „Du kannst mehr rauskriegen!“ gibt es die Möglichkeit, verschiedene Berufe kennenzulernen. Bei Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) können sich Jungen Einblick in den Alltag eines Sozialbürgermeisters verschaffen und sich über die Arbeit in sozialen Bereichen informieren. Für Mädchen liegen derzeit bereit rund 50 Veranstaltungen mit über 930 Plätzen in Unternehmen vor, darunter das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresdene.V., die Dresdner Verkehrsbetriebe und der Veolia-Umweltservice. Jungen können bei 60 Aktionen mit über 460 Plätzen aktiv werden, darunter im Pflegeheim „Rudolf Frieling Haus“ beim städtischen Kinder- und Jugendnotdienst, der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe sowie der Palucca Hochschule für Tanz.

Stadtbaumtage starten am Donnerstag

Dresdner Neueste Nachrichten

In der Johannstadthalle an der Holbeinstraße 68 finden am Donnerstag und Freitag jeweils zwischen 10 und 17 Uhr die 7. Dresdner Stadtbaumtage unter der Leitung von Andreas Roloff, Direktor des Instituts für Forstbotanik und Forstzoologie an der TU Dresden, statt. Mitveranstalter sind außerdem das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft sowie das Dendro-Institut Tharandt e. V.. Dresden als traditionelle „grüne“ Stadt besitzt wertvolle Gehölzbestände. Und gerade in Ballungsräumen ist Stadtgrün für die Lebensqualität von entscheidender Bedeutung. Die Referenten der Stadtbaumtage widmen sich darum vor allem aktuellen Fragen der Stadtbaumplanung und Pflege. Denn nur durch die richtige Behandlung können die Gehölze ihre vielfältigen Funktionen optimal erfüllen, so die Ankündigung. Begleitet wird die Tagung von einer Fachausstellung über urbane Gehölzpflege.

Projektrunde zum Gemeinschaftsgarten

Dresdner Neueste Nachrichten

Die Vereine Ufer-Projekte Dresden und JohannStadthalle laden am heutigen Sonnabend in der Zeit von 14 bis 19 Uhr alle Freunde des gemeinsamen Gärtnerns zur zweiten Planungswerkstatt des Gemeinschaftsgartens Johannstadt ein. Zu Beginn stellt der Verein Ufer-Projekte noch einmal den Gemeinschaftsgarten sowie den Verlauf des ersten Jahres vor. Danach sind die Ideen, Fähigkeiten und das Wissen der Hobbygärtner gefragt, um gemeinsam einen ansprechenden Garten in der Nachbarschaft zu schaffen. Veranstaltungsort ist die JohannStadthalle an der Holbeinstraße 68.

Ausstellung über Vertrauen öffnet

Dresdner Neueste Nachrichten

Heute um 19 Uhr wird in der Johannstadthalle an der Holbeinstraße 68 die Ausstellung „Vertrauen“ mit einer Vernissage eröffnet. Olaf Amberg, Maria Mednikova, Angela Polowinski und René Weigel zeigen die Ergebnisse einer 30tägigen Auseinandersetzung mit dem Thema Vertrauen im Alltag. Die Schau ist ab kommender Woche bis zum 24. März Dienstag und Donnerstag von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Filmemacher zeigen die Welt und Dresden

Sächsische Zeitung

Von Johannstadt geht es diese Woche auf Entdeckungsreise in die Welt. Dresdner Filmemacher zeigen täglich um 19 Uhr in der Johannstadthalle bis Sonntag interessante kulturelle, gesellschaftliche und religiöse Aspekte. Heute Abend ist „2012 – Geht die Welt unter?“ von Heike Bittner zu sehen, im Rahmenprogramm geht es um Prophezeiungen der Urvölker, alternative Lebensarten oder indianische Zeremonien. Am Freitag zeigt Henrike Sandner „Unsere Sprache ist Rap“, zu dem die Hip-Hop-Performance der DDProject-Tanzgruppe zu sehen ist mit einem anschließenden Hip-Hop-Workshop zum Mitmachen. Am Sonnabend kommt Christoph Kukulas „Ruf des Geckos“, zu dem es ein Rahmenprogramm zur vietnamesischen Lebensart gibt. Barbara Lubich zeigt am Sonntag um 11 Uhr „Come together – Dresden und der 13. Februar“, wozu es ein Erfahrungsgespräch gibt. Der Eintritt zu allen Filmen ist frei, eine Spende wird erbeten.

Zukunft braucht Herkunft

Sächsische Zeitung Augusto

„Zukunft braucht Herkunft“ heißt das Jahresmotto des Johannstadthalle e.V. Und in dessen Rahmen findet jetzt die erste Filmwoche „Perspektiven – Dresdner Filmemacher schauen in die Welt“ statt.
Dresdner Filmemacher werden vom 26. Februar bis 3. März ihre Werke in der Johannstadthalle präsentieren. Sie bringen den Zuschauer mit den unterschiedlichsten Regionen der Erde in Berührung, greifen aber auch Themen wie „Unsere Sprache ist Rap“ oder den 13. Februar auf. Während die Filmemacher in die Fremde reisen, lebt der Fremde in Johannstadt gleich um die Ecke. Die Filmwoche ist Schauplatz der Begegnungen und Vernetzung. Ein interkulturelles Abendprogramm mit Vorträge, regionalen Speisen und sogar einer indianischen Weihungszeremonie rundet sie ab. Los geht´s am Dienstag mit dem Streifen „Die Reise der Störche“. Dazu gibt´s Musik und Geschichten aus Afrika mit Heiko Kaya Richter.

Angehende Floristen zeigen ihr Kreationen

Sächsische Zeitung

Prüfungsarbeiten angehender Floristen sind morgen von 18 bis 20 Uhr in der Johannstadthalle auf der Holbeinstraße 68 zu sehen. Die Blumengestalter haben ihre Ausbildung fast beendet und werden von der Industrie- und Handelskammer Dresden geprüft. Zu sehen sind Arbeiten aus den Bereichen Tisch-, Hochzeits-, Trauer- und Raumschmuck sowie Sträuße und Pflanzarbeiten und Gestecke. Am Donnerstag ist die Schau von 10 bis 17 Uhr offen. Der Eintritt kostet 1,50 Euro.

Kinder lernen in den Winterferien Jonglieren

Sächsische Zeitung

Nicht nur im Zirkus können Kinder und Jugendliche kleine artistische Kunststücke einstudieren. In dieser und der kommenden Woche öffnet die Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 für alle Ferienkinder ihre Türen. Langeweile kommt da nicht auf, denn von Montag bis Freitag kann nach Lust und Laune auf Kugeln und Pedalo gelaufen sowie mit Tüchern und Bällen jongliert werden. Die nötigen Kenntnisse vermitteln Susanne Uhlig und Yaelle Dorison. Die Johannstadthalle ist in der Zeit von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Die Tagekarte kostet 2,50 Euro, die Wochenkarte gibt es für fünf Euro.

Tag der Ideen in der JohannStadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten
Catrin Steinbach

Nachhaltigkeit, Stadtplanung und Architektur stehen am 20. Januar im FokusVeranstaltungen nicht nur zum Konsumieren, sondern auch zum Mitmachen und Diskutieren anzubieten und die Menschen im Stadtteil auf diese Weise zusammenzubringen ist ein Ziel des JohannStadthalle e. V. Der lädt am Sonntag, dem 20. Januar, wieder zum „Tag der Ideen“ ein – mit einem bunten Mix an Angeboten für alle Altersgruppen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Stadtgeschichte, Architektur und Zukunft. Wer will, kommt einfach zu Kaffee und Kuchen vorbei, lässt seine Kinder bzw. Enkel mit an einer großen Pappkisten-Stadt bauen und nutzt die Gelegenheit, die Ausstellungen „Wohnkultur" (zum Bauen und Wohnen nach 1945) und „Nachgemacht – Spielkopien aus der DDR“ anzusehen. Letztere hat an besagtem Sonntag letztmalig geöffnet und ist wirklich sehenswert. Ausgestellt sind von Michael Geithner und Martin Thiele aus Berlin gesammelte Gesellschaftsspiele, die – weil man sie in der DDR nicht kaufen konnte – meist westdeutschen Vorbildern nachempfunden und oft abgewandelt und weiterentwickelt wurden.Vor allem jedoch kann man beim Tag der Ideen verschiedene Initiativen, Vereine und Projekte kennenlernen, die sich mit Architekturvermittlung, Stadtgestaltung und dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und mit den Akteuren ins Gespräch kommen. Mit dabei sind z.B. der ufer-Projekte e. V., der in der Johannstadt einen Bürgergarten eröffnet hat, die Umundu-Initiative für nachhaltigen Konsum, die Löbtauer Initiative „Repaircafé“ und Macher des Seniorenradios der SAEK. Des Weiteren gibt es eine Fülle von Angeboten zum Thema Stadtentwicklung und Architektur. Zum einen sind historische Dresden-Aufnahmen aus dem Archiv von Ernst Hirsch zu sehen, zum anderen wird die Veranstaltungsreihe „architektursommer dd“ vorgestellt. Deren Organisatoren die Dresdner für die zeitgenössische Architektur in ihrer Stadt begeistern möchten. Der Fotoklub Exakta, der sich seit Jahrzehnten mit Architekturfotografie beschäftigt, ist mit dabei, die Jugend Kunst Schule zeigt eine Ausstellung mit Ergebnissen des Ferienprojektes „Stadt gestalten“. In einer Führung durch das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium an der Haydnstraße 49 kann man die Verbindung von historischer und moderner Architektur in Augenschein nehmen. Und nicht zuletzt soll es Gelegenheit geben, in einem ungezwungenen Rahmen mit Fachleuten über die Vermittlung von Architektur und Stadtplanung zu diskutieren.

18-jährige drehen Charlie-Chaplin-Film nach

Sächsische Zeitung
Max Patzig

Das Budget war auf Taschengeldniveau, die technische Ausstattung nicht besonders umfangreich und das gesamte Filmteam ging während der Dreharbeiten noch zur Schule. Das unter solchen Voraussetzungen dennoch etwas entstehen kann, zeigt die Premiere des Kurzfilms „Folge Dani“ von zwei Schülern des Marie-Curie-Gymnasiums in dieser Woche. Ein Jahr lang haben Hans-Christian-Hegewald und Leonhard Junker an dem Projekt für den Kunstunterricht gearbeitet. „Unser Filmheld Dani ist ein Schüler, der mit jedem Schritt durch die Tür plötzlich woanders landet", sagt Hegewald. Unfreiwillig begibt sich die Figur so auf eine Reise, die sie immer wieder in komische und groteske Situationen bringt, die es zu meistern gilt. Schafft Dani das nicht, muss er sich eine neue Tür suchen. Mal steht er plötzlich in einer fremden Wohnung auf dem Tisch, dann sitzt er in einem Auto und hört zu, wie der Mafioso auf dem Fahrersitz von einem Mord erzählt. Die skurrile Geschichte ist jetzt im Kino der Johannstadthalle zu sehen.
Die jungen Produzenten Hans-Christian Hegewald und Leonhard Junker können das noch immer nicht fassen, denken inzwischen aber schon über den nächsten Film nach. Ihr Erstlingswerk soll an Charlie Chaplin erinnern. Dessen erster erfolgreicher und abendfüllender Film hieß „Der Vagabund und das Kind“ und erzählt von einem Mann auf Reisen, der einige Abenteuer bestehen muss. „Dieser großartige Komiker gab uns den Anstoß, auch Dani so auf Reisen zu schicken“, erzählt Hegewald. Wie Filmheld Dani wieder den Weg nach Hause findet, ist am Freitag in der Johannstadthalle zu sehen.

Theater im Vereinshaus Aktives Leben – Viele Angebote für die Freizeit

Sächsischer Bote

Ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit vielen neuen Ideen bietet der Verein „Aktives Leben“ in der Dürerstraße 89. Neben rund 30 ständigen Freizeitangeboten wie zum Beispiel Keramik für Erwachsene, Schach für Kinder, Kegelgruppe, Kindertanz, Billard, Filmclub, Fotoclub, Bibliothek, Schreibwerkstatt, Handarbeit, Radwandergruppe, Singegruppe, Englischkurs und vielem mehr, gibt es auch verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen.
So ist noch bis 21. Dezember im Vereinshaus eine Ausstellung des Dresdner Bühnenbildners und Fotografen Michael Melerski zum Thema „Gebetsträume in der Johannstadt“ im Foyer sowie zum Thema „Flaggentanz als Gebetsform“ im Gesellschaftsraum zu sehen.
Die Theatergruppe für Erwachsene wird von dem Theaterpädagogen Frank Hohl geleitet, trifft sich immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr und sucht neue Mitspieler.

Und lass deinen Drachen steigen

Sächsischer Bote

Über das vom Verein Aktives Leben organisierte 7. Drachenfest schreibt der Sächsische Bote:
Beim 7. Drachenfest von 11 bis 18 Uhr wird es viel zu sehen geben: vom Zwerg- bis zum Riesen-drachen, vom Exponat aus dem Ladenregal bis zum originellen Flugteil Marke Eigenbau. Schon das Zusehen macht Spaß, mitmachen aber noch viel mehr!

Die Zeitmaschine im Keller der Kirchruine

Blasewitzer Zeitung
Gerhart Ziegner

Anne Richter vom Verein Aktives Leben hatte da so eine Idee: Das Motto der Hörspielnächte könnte doch dieses Jahr „Zeitreise“ lauten. Gedacht, getan: Gemeinsam mit der Kunstagentur „artHOUR“ und dem Verein Ruine Trinitatiskirche organisierte der Verein aus der Dürerstraße 89 vom 25. Bis 20. Juni nette Hörspielabende mit Wein und Decke. Die Besucher wurden u. a. zum uralten Menschheits-
Traum „Zeitmaschine“, zu Columbus und träumenden Androiden und schließlich zu Hörspielerinnerungen an die Jahre 1950 bis 1989 geführt.
Zum Familiensonntag am 1. Juli reisen auch die Kinder an. Treffpunkt: Trinitatiskirchruine – am großen gelben Ohr. Jubel, Trubel, Heiterkeit im Kirchhof und ein Raketenstart. Durch den Zeittunnel geht es in den bisher unbekannten galaktischen „Raum der Goldenen Zeit“. Dann zeigt die Zeitmaschine Animationsfilme für Kinder und an den Hörstationen kommen die kleinen Hörspielfans zu ihren galaktischen Freuden. Die meisten Erwachsenen beamten sich davon.

18 Fotografen – Bilder vom Malerweg

DVF-journal 6/2012 Länderspezial
Christian Scholz
Deutscher Verband für Fotografie e.V.

Die 18 Mitglieder des 1966 gegründeten Fotoclubs Exakta Dresden e.V. im DVF präsentieren ihre fotografischen Impressionen vom Malerweg in der Sächsischen Schweiz in einer Ausstellung im Vereinshaus „Aktives Leben“ in Dresden. Die Vernissage am 30. März 2012 war ein Kunstgenuss der besonderen Art. Neben den Fotografien vom Malerweg wurde von den Künstlern Solvig Frey und Christian Mögel eine sinnliche Leseperformance und einem Spiel auf Flöte und Piano über die Sächsische Schweiz vorgetragen.

Vereinshaus Aktives Leben ehemals Aktives Leben e.V.

BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen, Jg. 5 //  Nr. 2 // Juni 2012
Von Johannstädtern für Johannstädter - Das JohannStadtArchiv und die Bibliothek des Vereins Aktives Leben
Matthias Erfurth, Steffen Lewandowski

Der Verein Aktives Leben wurde im September 2005 unter maßgeblicher Federführung der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG gegründet. Allen Bewohnern des Stadtteils werden Möglichkeiten geboten, sich aktiv in das Zusammenleben innerhalb der Genossenschaft und des Stadtteils einzubringen. Die Besinnung auf das Lebensumfeld vor der eigenen Haustür, dessen Geschichte und die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten sind von besonderer Relevanz für die Aktivitäten des Vereines.
Die zuvor genannten Annahmen bilden den Hintergrund für die Entstehung der Bibliothek und des
JohannStadtArchives.  Das Vereinshaus auf der Dürerstraße war und ist eine Anlaufstelle für eine Vielzahl von Besuchern mit einem breiten Interessenspektrum. Verschiedene Vereine und Initiativen haben hier ein temporäres oder dauerhaftes Domizil gefunden. Die Bandbreite ist auch in diesem Fall sehr groß, Fotoenthusiasten, Stadtteilgärtner aber auch Verfechter von Regionalgeld können ihre Visionen hier voranbringen. Die Hobbyhistoriker, Sammler und Stadtteilkenner bildeten den Keim für das Entstehen des JohannStadtArchives. Die Bibliothek wiederum verdankt der Verein den vielen nicht endenden Bücherspenden der Johannstädter. Die Sammlung an Belletristik und Sachbüchern ist zum Dreh- und Angerpunkt aller Aktivitäten, die mit dem geschriebenen Wort verbunden sind, geworden. Von ihr gehen Lesungen und Literaturgespräche  aus und sie beherbergt eine regelmäßige
Schreibwerkstatt.

Hörspielnächte

Blasewitzer Zeitung

Vom 25. Juni bis 1. Juli finden die 6. Hörspielnächte statt.  Ab 20 Uhr beginnt in der Trinitatiskirchruine die Zeitreise. Vom Mittelalter bis in die Zukunft reichen die Hörspiele, die mal Krimi, mal Science Fiction sein können. Am 1. Juli sind Familien bereits ab 15 Uhr eingeladen.

Die Wiederbelebung der Hausgemeinschaft

Sächsische Zeitung

Weniger Einsamkeit für Senioren: als verlängertes Wohnzimmer wird am Sonnabend ein neuer Nachbarschaftstreff eröffnet.

Der Nachbarschaftstreff soll vor allem von den Mietern selbst nach ihren Bedürfnissen gestaltet werden. Und er soll der verbreiteten Anonymität in großen Wohnblöcken entgegenwirken. Für einsame Senioren kann so ein „verlängertes Wohnzimmer“ entstehen, indem man sich gegenseitig unterhält und hilft, erklärt Steffen Lewandowski vom Verein Aktives Leben, der den Nachbarschafts-
Treff organisiert. „Unsere kulturellen und sozialen Angebote sind zu weit weg für die Älteren“, sagt er. Dabei wünschten sich nicht nur Senioren mehr Gemeinschaft, Lese- und Spielabende und gute Unterhaltung. Mancher würde dort auch auf die Kinder der Nachbarn aufpassen, zu Behördengängen mitkommen oder eigene Bilder und Fotos ausstellen. Allein die Mieter entscheiden darüber, was dort in Zukunft passiert.

Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt öffnet im Vereinshaus

Blasewitzer Zeitung
Tanja Tröger

Pünktlich zum Beginn der Fahrradsaison hat Mitte April im Vereinshaus Aktives Leben eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt eröffnet. Jeden Dienstag von 18 bis 21 Uhr kann man dort seinen Drahtesel reparieren – oder sich von Fachleuten dabei helfen lassen. „Das Entscheidende ist: Man muss mit Interesse hierher kommen“, das betont Thomas Hoyer, Mitglied im Zweiradselbsthilfewerkstatt Dresden e.V., der die Werkstatt betreibt. Die Technik und das geballte Expertenwissen kann man für wenig Geld nutzen. „Jeder gibt das, was ihm unsere Hilfe wert ist“, erläutert Monteur Jens Jährig.
Etwa ein Dutzend Schrauber engagiert sich ehrenamtlich im Zweiradselbsthilfe-Verein, der seit über 20 Jahren Dresdnern beim Fahrradreparieren hilft. Die „Hauptwerkstatt“ in der Katharinenstraße platzt aus allen Nähten. „Wir haben schon länger nach einer günstigen Außenstelle gesucht, in der wir auch Platz für Vereinssitzungen haben, und sie durch Herrn Lewandowski vom Verein Aktives Leben gefunden“, erklärt Thomas Hoyer.

Jugendstil bis Jugendklub - Kulturelle Vielfalt bei Aktives Leben e.V.

Sächsischer Bote

Neben einem umfangreichen Standardprogramm hält der „Verein Aktives Leben“ e.V. in der Dürerstraße 89 immer wieder neue Angebote bereit. Unter dem Motto „Von Jugendstil bis Jugendclub“ gibt es am 17. März einen kulturhistorischen Spaziergang durch die Johannstadt.
Zum Standardprogramm in der Dürerstraße gehören unter anderem sportliche Aktivitäten, Tanzen, Singen, Theater, Wandergruppe, kreatives Schreiben und Literatur, Sprachen Kindertreffs, Veranstaltungen unterschiedlicher Art, eine offene Bibliothek, Gesundheitskurse für alle, Vorträge und Beratungen für Senioren und vieles andere mehr.

Gemeinsam Gärtnern

Blasewitzer Zeitung 

Zum nächsten Planungstreffen für den zukünftigen Gemeinschaftsgarten Johannstadt lädt der Verein Ufer-Projekte für den 11. März, 17 Uhr, in das Vereinshaus des Aktives Leben e.V., Dürerstraße 89, ein. Wer helfen möchte, die Brache an der Ecke Dürer-/Silbermannstraße zu einer grünen Oase umzugestalten, ist herzlich willkommen. Der Gemeinschaftsgarten soll nicht nur ein Ort werden, an dem Obst und Gemüse wachsen, sondern auch ein Nachbarschaftstreff.

Gedächtnis eines Stadteils

Blasewitzer Zeitung
Tanja Tröger

„Heute habe ich was ganz Besonderes mitgebracht!“ Behutsam wickelt Siegfried Treppnau aus dicken Handtuchunterlagen einen mit Militärmotiven verzierten Bierkrug. „Mein Großvater hat von 1904 bis 1906 in der Jägerkaserne am Sachsenplatz gedient.“ Stadteilgeschichte, die das JohannStadtArchiv (JoStA) seit Oktober 2010 sammelt, für die Nachwelt erhält und zugänglich macht.
Jeden Donnerstag von 16 – 18 Uhr öffnet das Archiv im Vereinshaus „Aktives Leben e.V.“, Dürerstraße 89, für Besucher. Leiterin Gertrud Bäcker freut sich über Zeitzeugen, die ins Büro kommen, aus ihrem Leben berichten, alte Fotos oder Dokumente mitbringen.
Mit Hilfe ihrer zwei ehrenamtlichen Kollegen beantwortet Gertrud Bäcker zudem Anfragen von Besuchern, die nach den Wohnhäusern ihrer Eltern oder den Orten ihrer Kindheit suchen.

Geschichtspfad Vom Jugendstil bis Jugendclub“
Hauptsächlich erforschen die Archivmitarbeiter derzeit alle Johannstädter Straßen mit ihren Geschichten, Gebäuden und Geschäften. Die fertigen Artikel sind auf der Internetseite des Archives zu lesen. Ab März bietet das JoStA einen kulturhistorischen Rundweg entlang wenig beachteter Kulturdenkmäler an. Der Spaziergang mit dem Titel „Von Jugendstil bis Jugendclub“ zeigt die vielfältige Stadteilgeschichte zwischen Böhnischplatz und „Club Eule“.