Messe für Alleinerziehende

DNN von Tomke Giedigkeit

34 Aussteller präsentieren Unterstützungs- und Beratungsangebote

Am Mittwoch findet in der JohannStadthalle die zweie Messe für Alleinerziehende statt. Zwischen 14 und 18 Uhr informieren 34 Aussteller in den Räumen an der Holbeinstraße 68 über Hilfsangebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Jobsuche, Erziehung, Kinderbetreuung und Finanzen.

Die Messe wird vom Alleinerziehenden Netzwerk Dresden (AND) und den Gleichstellungsdirektionen der Landeshauptstadt und Sachsen organisiert. Marion Kynast, Projektleiterin des Frauenförderwerks, nennt als häufigste Sorge der Alleinerziehenden die Abstimmung von Kinderbetreuung auf den Berufsalltag. „Gerade für Menschen in Berufen mit wenig geregelten Arbeitszeiten oder im Verkauf ist die Abendbetreuung der Kinder ein großes Problem.“ Bei der Messe, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand, gaben 37 Prozent der Besucher an, durch die Informationsangebote einen passgenauen Hinweis auf eine Arbeitsstelle gefunden zu haben.

„Mit der Messe wollen wir die verschiedenen Angebote bündeln“, sagt Willem Zank von WBS-Training, das auch gezielte Schulungen für alleinerziehende Elternteile anbietet. Ein großes Problem ist zudem die psychische Gesundheit der Mütter und Väter durch die ständige Belastung. „Wir wollen die Arbeitgeber dafür sensibilisieren“, sagt Kynast. Der Landesverband Sachsen von Selbsthilfegruppen für Alleinerziehende fordert eine 25 bis 30 Stunden Woche für alleinlebende Mütter und Väter.

Während der kostenlosen Messe wird es neben Ständen auch ein Vortragsprogramm geben. Themen sind unter anderem Kursangebot, Finanzen und das Kindeswohl während einer Scheidung. Für die Kleinen wird eine Kinderbetreuung mit Schminken angeboten.

2015 waren in Dresden nach Angaben der kommunalen Statistikstellen rund 2000 Alleinerziehende als arbeitslos gemeldet. Damit ist ihr Anteil an der Arbeitslosenzahl besonders hoch. Um ihnen die Berufstätigkeit zu erleichtern, unterstützt der AND das Projekt „Leih-Omis“. Senioren kümmern sich bis zu 20 Stunden in der Woche um die Kinder. Aktuell werden noch viele Omis und Opis in Dresden gesucht.

Weitere Informationen zum „Leih-Oma“ Projekt und zum Messeprogramm finden Interessierte unter www.alleinerziehende-dresden.de

Beruf mit Kind

Augusto, 25. - 31.05.2017

Als wichtigste Komponente zum Gelingen der Messe für (Allein-) Erziehende in der JohannStadthalle ist sicherlich die Kinderbetreuung vor Ort. Denn gerade die ungeklärte Frage, wer die Kinder versorgt, während sich der Erziehungsberechtigte um sein berufliches Fortkommen kümmert, verhindert in erster Linie ebendies Fortkommen. Während der Nachwuchs also beim Kinderschminken oder Basteln stillhält, können sich die Eltern beraten lassen: Zu Ausbildungsplätzen und beruflichem Wiedereinstieg, zu Erziehungsfragen, Familien- und Mutter- oder Vater-Kind-Kuren oder zur Gestaltung von Bewerbungsmappen. Partner vor Ort sind u.a. die IHK, HWK, das Jobcenter Dresden, die Arbeitsagentur, kommunale Beratungsstellen der Landeshauptstadt und Stellen wie die Schuldnerberatung und das Elterntelefon. Vorträge behandeln Themen wie „Scheidung und Trennung – was braucht das Kind“ oder: Wie stellt man eine monatliche Finanzplanung auf?

Abenteuer Stadt

SAX 06/2017

Sommer und Ferien sind in Sicht – da können Kinder was erleben

Im Juni beginnen die sommerlichen Schulferien in Sachsen diesmal ziemlich früh, und nur die wenigsten Eltern können mit den Kleinen die komplette Zeit im Urlaub verbringen. Was also anstellen mit den ohne Schule Unbeschäftigten, wenn man sie nicht den Glotzen und Konsolen überlassen möchte? Zudem kann man ja nicht jeden Tag ins Freibad und Kino gehen, wenn man etwas Abwechslung in den schulfreien Sommertagen haben möchte. Wir haben einige Tipps zusammengetragen, nicht nur für die Ferienzeit.

Ein zauberhafter Kindertag

Auch der Monat Juni beginnt mit einem Ersten, und das ist dann bekanntlicherweise immer der Kindertag. Die JohannStadthalle wird sich deshalb am Nachmittag in einen magischen Ort verwandeln, aber nicht im Sinne von Harry Potter, sondern eher klassisch mit Sprüchen wie „Hokus Pokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater“. Und was verbindet das Zauberhafte mit dem Lustigen besser als ein Zauberclown – und so wird Salami Bim mit der Zauberlehrerin Frau Prof. Strumpf die Kinder mit magischen Aktionen erstaunen und so im Wortsinne Be-Geisterung auslösen.

Wo geht die Reise hin?

DNN von Sebastian Burkhardt

Schüler starten mit „Komm auf Tour“ spielend in die Berufsorientierung

Bis zum Freitag können Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen den Grundstein für ihr zukünftiges Berufsleben legen. Im Rahmen der Aktionstage „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ ist in der JohannStadthalle ein Erlebnisparcours aufgebaut, in dem die Jugendlichen unter fachmännischer Betreuung ihre Vorlieben und Stärken herausfinden können.

„Die Talentfindung kann nicht früh genug beginnen. Die Förderung über Spiel und Spaß ist viel besser als trockene Wissensvermittlung“, sagte Thomas Wünsche, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Dresden. Bei dem knapp 50.000 Euro teuren Projekt, das nun bereits zum dritten Mal in Dresden stattfindet und von Stadt, Land und Arbeitsagentur getragen wird, sollen die Schüler aber noch nicht auf spezielle Fähigkeiten und Berufe getrimmt werden. „Hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung und darum, das Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten und Stärken zu finden“, erklärt Claudi Bühring vom Jugendamt Dresden.

So können die Jugendlichen an verschiedenen Stationen rund um ein Labyrinth, einen „Zukunftstunnel“ oder eine Theaterbühne ihre Vorlieben herausfinden. Für jede „entdeckte“ Stärke gibt es einen Button ans Hemd, der am Ende des Parcours zu einem Blick in einen Schrank berechtigt. Dort verbergen sich verschiedene Gegenstände vom Schreibblock bis zum Lötkolben, die eine Idee für die Zukunftsgestaltung liefern.

Ziel sei es laut Wünsche zudem, die Schüler für das wichtige Thema Berufseinstieg zu sensibilisieren, damit anschließend die Lust an weiteren Projekten wie beispielsweise dem Girls- und Boys-Day wächst. Gleichzeitig werden bei den Aktionstagen auch die Lehrer der rund 950 angemeldeten Schüler angeleitet, um das Thema in der Schule weiter zu intensivieren. Zudem werden die Kinder auch von Auszubildenden und Mitarbeitern des Arbeitsamtes betreut, um Erfahrungen auszutauschen.

Rund 24 Prozent aller angefangenen Ausbildungen in Dresden werden innerhalb der ersten drei Monate abgebrochen, gut 10 Prozent sind es noch auf die gesamte Lehrzeit gesehen. „Wir müssen die Treffsicherheit erhöhen, und diese Zahlen senken“, sagt Claus Lippmann, Leiter des Dresdner Jugendamts. So sei „Komm auf Tour“ der erste bedeutsame Eintrag im Berufsorientierungsheft eines jeden Ober- und Förderschülers. „Das ist der Grundstein, um weiter an unserem großen Netzwerk und unsere vielen Angebote anzuknüpfen“, so Lippmann.

 

Kasper, Krokodil und Co

DNN von Julia Krumm

Erstes Puppentheaterspektakel in der JohannStadthalle

Puppen- und Theaterfreunde können sich am Wochenende auf Vorstellungen der besonderen Art freuen. In der JohannStadthalle, der Holbeinstr. 68, findet ab heute bis zum Sonntag das erste Puppentheaterspektakel statt. Auf sechs Bühnen wollen acht regionale Puppenspieler und Künstler ein abwechslungsreiches Programm zum Zuschauen, Staunen und vor allem auch zum Mitmachen präsentieren. "Das Vorhaben eines Puppentheaters in der JohannStadthalle bestand schon seit längerer Zeit. Durch die tolle Zusammenarbeit mit dem bekannten Puppenspieler Jens Hellwig und die finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung und zahlreicher Firmen aus der Nachbarschaft konnten wir es glücklicherweise realisieren", erklärt Ulrike Cadot-Knorr, Geschäftsführerin der JohannStadthalle e.V. "Im Dresdner Stadtgebiet gibt es nur noch selten richtiges Puppentheater. Der Beruf des Puppenspielers sowie das aufwendige Anfertigen der Spielpuppen geraten schnell in den Hintergrund. Das wollen wir ändern", fügt Jens Hellwig, künstlerischer Leiter des Spektakels, hinzu.(...)  Auch zwischen den Vorstellungen wird es nicht langweilig. Für einen kleinen Materialpreis können Kinder und Eltern an einem Workshop teilnehmen. Unter der Anleitung von Studenten der Dresdner Kunsthochschule werden dabei Spielpuppen gebaut. (...)  Kinder jeden Alters sowie Eltern und Großeltern sind willkommen. Eine jährliche Fortsetzung des Puppentheaterspektakels ist bereits geplant.

Mit Kasper und Krokodil

Augusto von Siri Klose

In der Johannstadthalle geht es um Puppenspiel zum Zugucken und Selbermachen.

Das erste Johannstädter Puppentheaterspektakel "Kasper, Krokodil & Co." wendet sich nicht in erster Linie an ein hochverehrtes Publikum, sondern eher an angehende Puppenspieler - gern auch im Gerade-Laufen-gelernt-Alter: "Mitwirkung wird bei uns großgeschrieben", sagt Projektleiterin Yvonne Alheit vom Johannstadthalle e.V., die es organisiert hat. "Deshalb können die Besucher bei einigen Stücken mitmachen oder auf der Offenen Bühne eigene Geschichten erfinden."

Gemütliche Elfriede und wartende Pinguine

Jeweils mittags bieten die Puppenspielerinnen Pauline Späte und Karla Wintermann den Workshop "Figurenbau" an, in dem kleine und große Besucher die passenden Figuren herstellen können. Wer gleich losspielen will, kann sich im Fundus bedienen. Inspirationen liefern auch die begleitenden Ausstellungen "Puppenbau" und "Historische Puppen" - und natürlich die vielen Stücke der Puppenspieler aus Dresden und Umgebung. Von den großen Sorgen der kleinen Frau erzählt Karla Wintermann, Volkmar Funke vom Zwerg Nase und Frieda Friedemann vom Froschkönig. Die Landesbühnen sorgen zum einen für den ganztägigen Walkact "Elfriede". Die freundliche Kaffeetanten-Puppe in Lebensgröße wird von Kora Tscherning gestützt. Und auch das Stück "Siehst du schon die Wichtel flitzen" am Sonntag kommt aus Radebeul. Die DEFA-Puppentrickfilme Dornröschen, Gestiefelter Kater und Kaisers neue Kleider gehören ebenfalls zum Programm. Yvonne Alheit und der Johannstadthallen-Verein haben das Spektakel ins Leben gerufen, weil die bisherigen einzelnen Puppenspiel-Aufführungen auf großes Interesse stießen. Nur für Eltern ist übrigens die "feierliche Eröffnung mit Sekt und Häppchen" am Freitagabend gedacht: Dann erklären Volkmar Funke den Frackzwan der Pinguine in "Am Südpol, denkt man, ist es heiß" und Jens Hellwig den "Faust in kurz". 

Erstes Johannstädter Puppentheaterspektakel

DNN online von Gerrit Menk

Dresden.  Die Puppen sind los! Am Wochenende findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel „Kasper, Krokodil & Co.“ in der JohannstadtHalle statt. Vom Handpuppen- über Marionettentheater bis hin zur offenen Bühne erleben die Besucher ein breites Spektrum an Vorführungen und Mitmachaktionen. Am Freitag, 31. März, werden nach der Eröffnung um 20 Uhr zwei Puppentheaterstücke für Erwachsene von Volkmar Funke und Jens Hellwig aufgeführt, zum Ausklang gibt es Musik und Kulinarisches.

Am Sonnabend und Sonntag können ganztägig die Ausstellungen „Puppenbau“ und „Historische Puppen“ besichtigt werden, es gibt Musik von Frank Deutscher und von den Landesbühnen wird Walking-Act Elfriede vor Ort sein. Von 12 bis 14 Uhr findet jeweils ein Workshop „Figurenbau“ statt, für Teilnehmer fällt ein kleiner Materialkostenbeitrag an. Aufgeführt werden unter anderem der Froschkönig, Zwerg Nase und der Wolf und die sieben Geißlein. Das komplette Programm steht auf www.johannstadthalle.de. (...)

"Am Südpol denkt man ist es heiß"

DAWO

Vom 31. März bis zum 2. April findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel unter dem Titel „Kasper, Krokodil & Co.“ In der Johannstadthalle statt. Eröffnet wird das große Spektakel am Freitag um 20 Uhr feierlich mit Häppchen und Sekt. Dargeboten werden zwei Puppenthetaerstücke für Erwachsene. Zum einen wird Volkmar Funke dass Figurentheaterstück „Am Südpol denkt man ist es heiß“ nach dem gleichnamigen Buch von Elke Heidenreich präsentieren. Zum anderen werden die Besucher mit dem Stück „Faust in kurz“ präentiert von der Puppenbühne Jens Hellwig, eine etwas andere Interpretation von Goethes Faust kennenlernen. Einen weiteren Höhepunkt des Abends stellt der Besuch der Puppe Elfriede dar, die den Weg aus den Landesbühnen Sachsen von Radebeul in die Johannstadt auf sich nimt, um sich unter das Publikum zu mischen.

Ein Blick in die Seele der Frau

Dresdner Neuste Nachrichten

Olaf Böhme präsentiert seinen Film "Ich schaue dich an"

Der Kabarettist Olaf Böhme ist morgen zum Internationalen Frauentag zu Gast in der JohannStadthalle. Gemeinsam mit Stefan Martin präsentiert er "Ich schaue dich an", einen Film über die Schönheit der Frau und die Seele des Menschen. Siebenundzwanzig Frauen und Mädchen zwischen 14 und 73 Jahren finden sich nacheinander zwischen Kamera und weißer Rückwand ein, sind für zwei Stunden der Leere des Raumes und sich selbst überlassen. Erinnerungen und Empfindungen steigen auf und werden sichtbar. Diese Wandlungen, das Hervortreten der vergessenen, verborgenen und versteckten Seiten zeigt der Film, ohne ein einziges gesprochenes Wort, allein begleitet durch die Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Die Aufnahmen zu diesem Film entstanden im Herbst 2008 unter der Kameraführung von Stefan Martin. Im Frühjahr 2011 schuf Böhme die vorliegende Schnittfassung. Böhme wird in den Film führen und anschließend für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Bereits zum Frauentag 2010 war Böhme zu Gast in der Dresdner JohannStadthalle um die Rohfassung von "Ich schaue dich an" vorzuführen, nun ist der Film fertig. Um den Künstler war es in den vergangenen Jahren eher ruhig geworden. 2008 erhielt Böhme, vor allem bekannt geworden durch seine Rolle des "betrunkenen Sachsen", die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Eine Stammzellenspende vier Jahre später rettete ihm das Leben. Im gleichen Jahr kündigte er seinen Rückzug von der Bühne an.

Kasper, Krokodil & Co

In Dresden-Johannstadt sind die Puppen los! Vom 31. März bis 2. April findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel unter dem Namen Kasper, Krokodil & Co. in der JohannStadthalle statt. Nach der Eröffnung am 31. März können an den beiden folgenden Tagen ab 10 Uhr die großen Kleinen und die kleinen Großen spannenden Puppengeschichten lauschen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und typische Puppentheaterfilme genießen. Von Handpuppentheater über Marionettentheater bis hin zu einer offenen Bühne gibt es ein breites Spektrum an Vorführungen und Mitmachmöglichkeiten, so auch Workshops, in denen Handpuppen gebastelt werden können.

Zukunftswerkstatt Wohnen

Dresdner Stadtteilzeitung, Ausgabe 3/2017, von C. Pohl

"Was ist euer Wohnding?" fragt Museumspädagogin Claudia die Hortkinder der 16. Grundschule. Und fordert sie auf, selbst zu entwerfen, was sie sich in einer Wohnung der Zukunft vorstellen können. Und dann geht es los, mit Schere, Folie, Papier, Knete... Die Kinder sind mittendrin in der "Zukunftswerkstatt Wohnen". Das ist ein neues Projekt in der JohannStadthalle, in Ergänzung zur Dauerausstellung "Wohnkultur", die hier 2012 eröffnet wurde. Anhand der eigenen Wohngeschichte soll über die Zukunft des Wohnens nachgedacht werden. Die Ideen werden dann in einem konkreten Modell umgesetzt. "Wohnen ist ein Grundbedürfnis, egal wie und wo man wohnt", erklärt Ulrike Cadot-Knorr, die Geschäftsführerin des Vereins JohannStadthalle. Wenn man für die Zukunft bauen möchte, müsse man junge Leute befragen. Dem pflichtet Thomas Dittrich, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt, bei: "Wir bauen gegenwärtig so, wie wir es uns heute vorstellen. Die neuen Häuse werden mindestens 50 bis 80 Jahre Bestand habem. Deshalb müssen wir zukunftstähig bauen." Das wirft viele Fragen auf: Wie viel Platz wird zum Wohnen gebraucht? Wie passt sich eine Wohnung wechselnden Ansprüchen an? Wie nachhaltig sind die eingesetzten Materialien? Welche Rolle spielen Internet und digitale Vernetzung? Mit dem Projekt sollen Schüler ab der Grundstufe bis zum Gymnasium angesprochen werden. Die Mädchen und Jungen der 16. Grundschule sind die ersten, die sich während der Februarferien in der Zukunftswerkstatt ausprobieren. Drei Tage lang, etwa jeweils drei Stunden, beschäftigen sie ich mit dem, was sie umgibt. Sie schauen sich z.B. in der Dauerausstellung Wohnkultur an, wie man früher lebte, sind in der Johannstadt unterwegs, um die gebaute Umgebung genauer unter die Lupe zu nehmen. Zum Schluss bauen sie ein Modell von einem Gebäude oder einem Stadtviertel. Dafür können sie verschiedene Materialien kreativ einsetzen. Diese befinden sich in drei mobilen Möbeln mit vielen Schubkästen, extra angefertigt von einer Tischlerei. Ermöglicht wurde das Vorhaben Zukunftswerkstatt durch die finanzielle Förderung der IKEA Stiftung und der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt. Das Projekt steht allen Schulen offen, sie können sich für die Projekttage bewerben.

Abgründig schön

Augusto 2.-8. März 2017

Wer H.C. Schmidt einmal erlebte, wie er die amerikanische Sänger- und Schauspieler-Ikone Tom Waits imitiert, wird das nicht vergessen. Imitieren ist hierbar stark untertrieben. Der Mann wird mit dem ersten Ton buchstäblich zu Tom Waits und sogar noch mehr - man spürt, dass die eigene Tragik, der Alkohol, Freud und Leid auf berührende Weise in der Musik eines anderen zusammenfließen. Am 3.3. ist es um 19 Uhr in der Dresdner JohannStadthalle soweit.

Tom Waits ist ein Dresdner

DAWO! 25./26. Februar

 

Auch ein Dresdner Musik-Urgestein fängt mal an. Als H.C. Schmidt mit 12 oder 13 Jahren in der Dresdner Anton-Graff-Straße zum ersten Mal anfing Musik zu machen, wusste er noch nichts von den vielen Projekten, mit denen er mal seinen Lebensunterhalt bestreiten würde. Als Erwachsener heuerte er u.a. bei der Artrockband Electra an - nur eine von vielen Bands, in denen er reifte.

Abgründig schön

Wer H.C. Schmidt einmal erlebte, wie er die amerikanische Sänger- und Schauspieler-Ikone Tom Waits imitiert, wird das nicht vergessen. Imitieren ist hierbei stark untertrieben. Der Mann wird mit dem ersten Gesangston buchstäblich zu Tom Waits und sogar noch mehr - man kann spüren, dass die eigene Tragik, der Alkohol, Freud und Leid auf berührende Weise in der Musik eines anderen zusammenfließen. Dabei wollte H.C. Schmidt eigentlich abschließen mit dem Projekt. "Ich habe mich eine ganze Weile gesperrt", sagte er mal. "Aber wegen großer Nachfrage habe ich mich dazu entschlossen, damit wieder auf die Bühne zu gehen." Gut so, denn selbst Tom Waits wäre entzückt darüber, mit welcher Hingabe dieser Mann allzumenschliche Abgründe zu besingen vermag. Es sind Lieder "über Autos, Kiffer und Schrotflinten, jenen gewidmet, denen kein Mond, keine Sterne, kein Obdach winken, denen selbst der eigene Schatten verloren gegangen zu sein scheint." (tv)

H.C. Schmidt singt Tom Waits, 3.3., 19 Uhr; JohannStadthalle

Kinder planen das Wohnen der Zukunft

Sachsen Fernsehen

Die Johannstadt wurde in Folge der Bombardierung im Februar 1945 fast vollständig zerstört. Die Ausstellung WohnKultur in der JohannStadthalle erzählt die Geschichte des Wohnungsbaus in dem Dresdner Stadtteil nach dem zweiten Weltkrieg. Zukunft musste hier gestaltet werden und erstmals sollen dieser Tage hier auch Johanntädter Kinder Zukunft gestalten.

Kreative Ideen und Visionen für künftiges Wohnen - Im Rahmen der Ausstellung Wohnkultur in der Dresdner Johannstadthalle beginnt aktuell das Projekt "ZukunftsWerkstatt - Wohnen".

Ziel des Projekts ist es, Fragen nach dem Wohnen in der Zukunft zu stellen und erste Ideen an konkreten Modellen zu realisieren. So bannten am Dienstagvormittag rund ein dutzend Kinder ihre Ideen auf Papier und ließen erste Knetmodelle mit ihren Wohnvorstellungen der Zukunft entstehen. Im Rahmen des Projekts soll auch die Darstellung sozialer, ökonomischer und nachhaltiger Perspektiven eine zentrale Rolle spielen.

So sieht auch die Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt Potenzial im Projekt.

Aber nicht nur Zukunftsvisionen sind in der JohannStadthalle Thema. Als Begegnungsstätte des Stadtviertels verstehen sie sich vielmehr als Ort kulturellen Lebens. Mit zahlreichen Angeboten können Besucher hier ihre Freizeit vielseitig gestalten.

Im Rampenlicht

DAWO 18./19. Februar 2017 von Tom Vörös

Lieber Jindrich Staidel,

hach, nun ist es endlich an der Zeit für den "Masopust", den Fasching auf Tschechisch. Dabei wurde ich bis jetzt den Eindruck nicht los, dass Sie, lieber Jindrich Staidel, mit Ihrer Band das ganze Jahr über Fasching feiern. Allen voran Ihr Mann am Saxo- und Mikrofon, Pro Haska, der mit seinen Ansagen einen wahren Konfettirausch an bunten Wortfremdeleien in den deutsch-tschechischen Spracchabfluss einspeist. Viel hinzufügen kann man da nicht, weder als Deutscher noch als Tscheche. Man hat den Eindruck, Pro Haska würde sich permanent auf dem breitgefächerten Grenzfluss der Sprachschöpfung bewegen. Allerdings so charmant-galant, dass man ihm jedes Wort verzeiht So ein wohlgeformtes "Dechisch" hat meine sprachlich bescheidene Wenigkeit vorher jedenfalls noch nie vernommen. Da ist es vielleicht sogar für den gemeinen Faschingsmuffel an der Zeit, sich mal unter die Narren zu begeben und zu erleben, wie ausufernd mit dem Mund gefeiert werden kann.

Sie, lieber Jindrich Staidel, machen es genau richtig. Sie tröten lieber kraftvoll in die Posaune - also heiße, aber unterhaltsame Luft.

24.2., 19 Uhr, JohannStadthalle

Faschingsumzug

Dresdner Stadtteilzeitung, Blasewitzer Zeitung, Ausgabe 2/2017

Zu einem närrischen Umzug sind alle Kinder am 28. Februar ab 10 Uhr eingeladen: Schlüpft in eure Kostüme und kommt als Cowboy, Ritter, Prinzessin, Katz oder Maus... Gern können kleine Musikinstrumente zum Stimmungmachen mitgebracht werden.

Start ist an der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68

Schwungvoll ins Neue

Augusto 05.-11.01.2017

Das Swing-Fieber ebbt offenbar niemals ab. Und wer hat schon ernsthaft etwas dagegen, sich möglichst lässig ins neue Jahr hinüberzuschwingen. Das hiesige New Town Swing Orchestra, 1997 von Dresdner Musikern gegründet, bietet zum Start ins neue Musikjahr ein Rundum-Sorglos-Paket für Freunde transatlantischer Klangwelten. Höchstwahrscheinlich besonders motiviert im nunmehr 20-jährigen Jubiläumsjahr, werden die Musiker natürlich wieder Klassiker servieren, u.a. von Ikonen der Musikgeschichte wie Count Basie, Duke Ellington, Benny Goodmann und Glen Miller. Aber auch zeitgemße Arrangements aus den Bereichen Bebop, Latin, Rock und Funk gehören zum langjährig verfeinerten und ständig wachsenden Repertoire des beschwingten Ensembles. Einige der Bandmitglieder, die heute Trompete, Posaune, Saxofon, Schlagwerk spielen oder auch singen, spielten vor der Gründung ihrer eigenen Big Band bereits gemeinsam in der Big Band des Dresdner Heinrich-Schütz-Konservatoriums.

Lichterfeste in Pieschen und der Johannstadt

Sächsische Zeitung

(...) Ebenfalls am Mittwochnachmittag wird in der Johannstadt gefeiert. Die Begegnungsstätten des Viertels laden von 16 bis 17 Uhr in den Innenhof zwischen Florian-Geyer- und Elsässer Straße ein. Dort wird der Chor Silberglanz auftreten. Feuerschalen, Kerzenschein und heißer Glühwein sorgen für eine besinnliche und warme Stimmung. Eintritt muss weder in Pieschen noch in der Johannstadt bezahlt werden. In beiden Fällen sind Spenden allerdings erwünscht. Die werden dann in die Projekte der Veranstalterorganisationen gesteckt.

Tango in der Johannstadthalle

DNN

Am Sonnabend feierte Europas größtes Tango Tanzorchester "Gran Orchestra de Tango Carambolage" in der Johannstadthalle sein fünfjähriges Bestehen. Das Orchester wurde 2011 von Jürgen Karthe gegründet, um die Kultur alter argentinischer Tanzorchester nach Dresden zu holen. Rund 250 Tänzer und Tänzerinnen waren gekommen, um zu originalen Tangos der Vierziger- und Fünfziger Jahre aus Buenos Aires das Tanzbein zu schwingen. 21 Musiker spielten auf der Bühne. Mit dabei waren auch viele Bandoneonspieler - das Instrument ist seit jeher eines der Herzstücke des Tangos und - man glaubt es kaum - auch ein ursächsisches Instrument. 1840 wurde es in Chemnitz erstmals von Carlf Friedrich Uhlig gebaut.

Oans, zwoa, g'suffa

DNN von Lisa-Marie Leuteritz

Es ist Oktoberfestzeit. Dazu muss man nicht nach München düsen, denn auch in Dresden rinnt der Gerstensaft nicht minder reichlich und es ann nach bayerischem Vorbild ausgelassen gefeiert werden: im Brauhaus am Waldschlösschen, im Pichmännelzelt von Feldschlösschen im Ostragehege und beim Oktoberfest in der Johannstadthalle. (...)

Die Organisatoren rund um den JohannStadthalle e.V. holen dafür den legendären "Nick-Nack-Man" Frank Zander, Antonia aus Tirol, DDR-Legende ADI, Ostdeutschland beliebtestes Roland-Kaiser-Double Steffen Heidrich und Deutschlands erfolgreichstes Andrea-Berg-Double Sibylle Witthun nach Dresden. Es wird unter einem weiß-grünen Bänderhimmel gefeiert, die Oktoberfestkapelle Koitaboch Musi aus Oberayern und die Oktoberfestkapelle Charlies Mannen aus Sachsen sorgen für Musik. Robert Drechsler von Radio Dresden moderiert den Fassbieranstich am Mittwoch ab 18 Uhr. Die weiteren Tage moderieren Lars Schaarschidt, Christian Bieselt und Mario Dalibor von Radio Dresden. Die Veranstalter freuen sich über ein Erscheinen in Dirndl und Lederhose.

"Architekturpreis 13" wird verliehen

DNN

Der "Architekturpreis 13" der Technischen Universität Dresden wird in diesem Jahr zum 13. Mal für herausragende Studienarbeiten der letzten beiden Semester aus Architektur sowie Landschaftsarchitektur vergeben. Eine unabhängige Jury hat im Mai zwei Preise und vier Anerkennungen aus insgesamt 74 eingereichten Arbeiten ausgewählt. Die diesjährigen Preisträger werden am 12. August in der JohannStadthalle bekannt gegeben und prämiert. Alle 74 Projekte au der Juryrunde werden danach bis zum 21. August in der JohannStadthalle gezeigt. Neben Studienarbiten zu lokalen Themen, wie Vorschlägen für den "Gleispark Pieschen", werden auch internationale Projekte ausgestellt, wie ein Entwurf für ein Museum der Moderne in Berlin.

Gib dem Ähm keine Chance!

SZ von Nadia Laske

Im Rhetorikklub Dresden übt ein kleiner Kreis das gekonnte Reden. (...) Alle zwei Wochen trifft sich rund ein Dutzend Frauen und Männer im Rhetorikklub Dresden. Vor knapp einem Jahr hat er sich gegründet - zur "Förderung der freien Rede". So stellen sich die Rhetoriker im Internet vor. Etliche Mitglieder nutzen das gute Reden für ihren Beruf. Einige brauchen es fürs Selbstbewusstsein. Außerdem: Reden verbindet. Die Klubabende verlaufen ausgesprocen lebendig. Erst recht, wenn ein besonderer Anlass für Abwechslung sorgt. In diesem Fall ein Worksop zum Thema "Bewertungsrede": Wie gebe ich einem anderen Menschen Feedback? (...) im Klub geht es nicht um Masse, sondern um Klasse. Kürze reimt sich auf Würze. Eine festgelegte Minutenzahl Redezeit steht jedem zum der an die Stirnseite der Tafel im Johannstädter Bundschuhtreff tritt, um auf dem Weg zum guten Redner eine weitere Lektion zu absolvieren. Das Reden bessert sich nur beim Reden, lautet die Formel, nach der die Klubmimtglieder Rhetorik lernen.

Aus des Vogels Sicht

DNN von Catrin Steinbach

Angst scheint Jürgen- Michael Schulter nicht zu kennen. Denn wenn er sich an der Seite eines Piloten im Ultraleichtflugzeug in die Lüfte erhebt, dann wird vorher die Tür demontiert. "Na sonst spiegelt doch das Glas der Fensterscheibe", meint er lässig und amüsiert sich, wenn sein Gegenüber große Augen macht. Jürgen- Michael Schulter ist Luftbildfotograf. Seit über zehn Jahren dokumentiert der heute 75-Jährige die baulichenVeränderungen in und um Dresden. (...)

Am Montag, dem 23. Mai, präsentiert er ab 19 Uhr in der Johannstadthalle in Dresden eine Auswahl seiner Aufnahmen, die die Entwicklung Dresdens in den vergangenen Jahren dokumentieren. "Sie zeigen Perspektiven und bauliche Zusammenhänge, die man sonst so nicht sehen kann", kündigt er an. Mit dem Vortrag wird zudem eine kleine Fotoschau in der Johannstadthalle eröffnet.

Abenteuer Berufswahl

Dresdner Amtsblatt

Noch bis zum 29. April können Jugendliche in einem Erlebnisparcours in der Johannstadthalle ihre Stärken und dazu passende Berufsfelder entdecken. Rund 700 Schülerinnen und Schüler der 7. Und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen sind eingeladen, das Angebot zur Berufsorientierung „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ auszuprobieren.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert und der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Thomas Wünsche, übernahmen die Schirmherrschaft über das Projekt, das zum zweiten Mal in Dresden stattfindet. „Ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und auf die eigenen Stärken zu vertrauen, ist wichtig: im Alltag, in Beziehungen und vor allem, wenn die Berufswahl ansteht. Dieser in Dresden einmalige innovative Erlebnisparcours unterstützt die jungen Menschen auf spielerische Weise, eigene Intentionen für den späteren Beruf zu entwickeln“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

 

JohannStadthalle wird großer Indoor-Spielplatz

Dresdner Neueste Nachrichten, Sebastian Burckhart

Der Winter hat sich bis jetzt nicht von seiner schönsten Seite gezeigt. Und gerade zum Ferienstart kommt das Wetter mit Wind und grauem Himmel eher herbstlich daher. Was also tun, als Kind in den Winterferien, ohne Schnee und schönes Wetter? Eine spannende Alternative bietet diese und nächste Woche der JohannStadthalle e.V. an. Dort werden derzeit die Internationalen Bewegungswochen zelebriert. Kinder aller Altersstufen können sich rund um das Thema Jonglieren und Balancieren austoben ...

... am Ende jeder Woche können die Kinder dann die erlernten Künste ihren Eltern und Großeltern präsentieren. „An den Freitagen findet zum Wochenabschluss jeweils eine Aufführung mit Tanz und Spiel statt“, erklärt Zirkuspädagogin Keuch. Die Winterferienspiele finden an den Wochentagen zwischen 15 und 17 Uhr in der JohannStadthalle auf der Holbeinstraße 68 statt.

Straßenfasching und Wintertreiben

Sächsische Zeitung

An diesem Dienstag geht es bunt zu auf Dresdens Straßen: Bereits 10 Uhr morgens startet vor der JohannStadthalle in der Holbeinstraße 68 ein Faschingsumzug, bei dem die Kleinen mit Kostüm und Musikinstrumenten durch das Wohngebiet ziehen.

Wie aus Fremden Nachbarn werden können...

Dresdner Neueste Nachrichten, Paul Felix Michaels

‘‘Die Sachsen heißen Ausländer bisher wenig willkommmen. Sie müssen sich entscheiden, ob sie Migranten und ihr Know-how im Land haben wollen oder nicht.‘‘ Der Direktor des Max-Planck-Instituts, Timothy Hyman, findet deutliche Worte, um das gesellschaftliche Klima in der Landeshauptstadt zu beschreiben.
Gemeinsam mit Kristina Winkler, der Dresdner Ausländer- und Integrationsbeauftragten, hat Hyman am Mittwoch in der JohannStadthalle das Integrationskonzept der Landeshauptstadt diskutiert. Die Zuhörerschaft belegte dabei fast jeden der 80 Sitze im Kinosaal der Einrichtung an der Holbeinstraße ...

... nur eine Besucherin kritisierte die Aufnahme von Flüchtlingen. Alle anderen Gäste des Abends wollten unter anderem wissen, wie sie Flüchtlingen helfen können und welche Unterstützung sie dabei von der Stadt bekommen.

Den Job fürs Leben finden

Sächsische Zeitung von Simone Burig

Die beiden jungen Kinderkrankenpfleger Paula Rosemann und Dennis Größel sind noch in der Ausbildung. Sie haben ihren Traumjob bereits gefunden, erzählen sie. Damit das auch anderen Jugendlichen gelingt, findet am Sonnabend bereits zum fünften Mal die Johannstädter Praktikums- und Lehrstellenbörse statt. In der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 präsentieren sich von 10 bis 15 Uhr 46 Unternehmen, die auf der Suche nach engagierten Auszubildenden sind.

Flankiert wird die Börse von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Es gibt zahlreiche Vorträge uner anderem zu Trend- und Nischenberufen, Berufen in Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft oder zum Thema Versicherungen bei Ausbildungsbeginn. Vertreter der Freiwilligendienste, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Dresden und der Polizei stellen sich ebenso vor wie Firmen, die in der Altenpflege tätig sind. Außerdem vertreten sein werden kleine Handwerksbetriebe und das Uniklinikum.

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Jazzige Klänge in der JohannStadthalle

Sächsische Zeitung, Simone Burig

Die Johannstädter mögen Jazz. Das zumindest hat Ulrike Cadot-Knorr festgestellt. Die Geschäftsführerin der JohannStadthalle hatte deshalb eine passende Idee: ,"Wir führen eine Jazz-Reihe ein und bieten damit den Menschen genau das Programm, das sie sich von uns wünschen."

Ulrike Cadot-Knorr ist jetzt schon gespannt, wie die Johannstädter die neue Jazz-Reihe annehmen werden. Aber sie betont auch: "Kommen können auch alle anderen, die Jazz mögen."Und: "Wir wünschen uns, dass die Jazz-Konzerte eine feste Instanz bei uns in der JohannStadthalle werden."

Wie wollen wir 2030 wohnen?

SZ von Kay Haufe

Dresden plant weit voraus. Schon heute sollen Ideen gesucht werden, wie sich die Stadt nach 2030 entwickeln soll. Sind dort auch noch große Eigentumswohnungen gewünscht? Und haben wir noch genügend Raum für Grünflächen und Parks? All das soll in einer Diskussion zum Wohnen herausgefunden werden. Der Workshop dazu findet am kommenden Donnerstag in der Johannstadthalle statt. Just dort, wo eine Ausstellung zur Wohnkultur auf die vergangenen Jahrzente in der Johannstadt hinweist, die in der DDR-Zeit lagen. (...)

Dresden ist eine von 50 deutschen Städten, die am Wettbewerb Zukunftsstadt 2030 teilnehmen. Die Johannstadthalle is wiederum eine von 20 Verantaltungsplätzen, an denen über Visionen für Dresden gesprochen wird.