2014

Barth baut Bilder - "Figur auf Papier" in der Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten, Jürgen Schieferdecker

Sieht man kulturgeschichtlich durch die Jahrhunderte, so ist bei Architekten bildnerisches Tun früher im Allgemeinen eher keine Seltenheit mehr. Zumindest die freie Zeichnung gehörte quasi zum Handwerk, sei es in der Phase der Ideenfindung oder - lebenswichtig - um potenzielle Interessenten mit Entwurfsskizzen als Bauherren zu gewinnen. Es genügen hier die Namen von Michelangelo Buonarotti, der gleichermaßen als Maler, Plastiker und Dichter tätig und wohl der größte von allen war, von Karl Friedrich Schinkel, auch als Maler von außerordentlicher Bedeutung, oder Le Courbusier, neben dessen baukünstlerischen Taten ein opulentes Malwerk steht, der aber u.a. auch mit seinem "Monument der offenen Hand" in Chandigard als Skulpteur nicht zu übersehen ist.
Hier soll nun kein Lamento folgen, wie der Computer heute fast überall den Archtitektureleven die Mühsal (oder Lust?) des Zeichnens erspart mit Konsequenzen für Maßstabsgefühl, Gestaltungsempfinden und Urbanität. Das sind allerdings Voraussetzungen für Entstehung von Heimat im Blochschen Sinne als "Ort wo gut sein ist". Es soll also stattdessen vielmehr gewürdigt werden, dass an der Architekturfakultät der hiesigen Technischen Universität (TU) noch fast singulär vom Freihand- über Aktzeichnen bis zur Bauplastik dafür gute Grundlagen geschaffen werden...

Drachenfest und Traktorwettziehen

Dresdner Neueste Nachrichten, jw

Sommerliche Temperaturen lockten Dresdner über das verlängerte Wochenendevor die Tür

...Der Oktober zeigte sich am Wochenende von seiner schönsten Seite. Noch so manchen Festtagsmuffel lockten die Sommerlichen Temperaturen am Wochenende vor die Tür.
Das perfekte Herbstwetter erwischten die Drachenfreunde beim 9. Johannstädter Drachenfest. Am Sonntag tummelten sich Hunderte von bunten Drachen, ob brasilianisch, chinesisch oder aus Tüten gebastelt, über den Elbwiesen am Johannstädter Fährgarten. Kinder konnten dort aus mitgebrachten alten Plastik-Tüten an den Bastelständen ihre eigenen Drachen bauen, Drachenbrot backen und im "Kleinsten Kino der Welt" Geschichten über Drachen lauschen.

Vom Pinselmacher zum Humorberater

Dresdner Neueste Nachrichten, Heinz Weißflog

Wanderausstellung über das Kunstprojekt "12 mal anders" in der Johannstadthalle

Zwölf ausgefallene Berufe vom Pinselmacher bis zum Humorberater sind Gegenstand eines deutschlandweiten Kunstprojektes, das in der JohannStadthalle Dresden zu sehen ist. Die als Wanderausstellung gedachte Präsentation gehört zum Begleitprogramm der 4. Johannstädter Praktikums-und Lehrstellenbörse und richtet sich vor allem an ein junges Publikum. Sie umfasst Fotografie von Manfred Ehrenlechner (geb. 1966) und Seidenmalerei von Eva Leopoldi (geb. 1962 in Ulm).
Beide haben ein Konzept zur künstlerischen Umsetzung und Darstellung von außergewöhnlichen Berufsgruppen entwickelt. Den künstlerischen Arbeiten sind in der Ausstellung zwölf Tafeln mit persönlichen Beschreibungen von Eva Leopoldi zu jedem Beruf beigefügt und geben Einblicke in die Arbeit. Porträthaft stellt sie die "Berufsinhaber" vor. Zwölf imaginäre, farbintensive Gemälde auf Seide, mehr als 50 inszenierte Kunstfotografien und
zwölf literarische Kurztexte zu jedem Beruf (sie können als Audi-Installationen per Handy abgerufen werden) wurden von beiden Künstlern zu einem "Gesamtkunstwerk" vereint.
Die Malerin Eva Leopoldi, Initiatorin und Leiterin der Ausstellung, bezeichnet ihre Arbeit als mixed art, um auf die Vielfältigkeit ihrer Kunst aufmerksam zu machen. Sie recherchierte zum Thema, sammelte Material, erfand Konzepte und bereitete schließlich ihre Seidenmalerei durch 1:1-Entwürfe als Zeichnungen vor.
In der Malerei hat sie über Jahre eine eigenständige Technik entwickelt, die sich durch große Farbwirkung und elegante Schlichtheit auszeichnet. Seit einigen Jahren hat sie ihr Kunstspektrum erweitert. Sie verbindet Bild (Malerei), Fotografie, Text und Video zu einem künstlerischen Ganzen und kooperiert im Projekt "12 mal anders" mit anderen Künstlern, einem Fotografen, Autoren, einem Filmemacher und einer Cartoonistin...

 

Den Drachen gemeinsam steigen lassen

Sächsische Zeitung, Linda Barthel

Bei den Interkulturellen Tagen wird Gleiches gesucht und Unterschiedliches gefeiert
In der Johannstadt wird´s bunt. Bald zieren farbenfrohe Flugobjekte den Himmel über den Elbwiesen. Denn rund um den Fährgarten veranstaltet der Verein der JohannStadthalle zum neunten Mal sein Drachenfest. Dieses ist zugleich der Abschluss der 24. Interkulturellen Tage. Unter dem Motto "Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern" werden diese ab Sonntag zwei Wochen lang in Dresden gefeiert. Die über 60 Veranstaltungen der hier lebenden Zuwanderer bieten die Möglichkeit, viel Neuem zu begegnen und zu erkennen, was die verschiedenen Kulturen miteinander verbindet.
Auch beim Drachenfest am 5. Oktober soll gemeinsam gefeiert werden. Es bietet neben Gauckleratmosphäre auch das kleinste Kino der Welt, Bastelstationen, Kinderschminken und spannende Erzählungen aus der Welt der Feuerspeier. Außerdem können die Besucher Drachenbrot backen und lokalen Musikgruppen lauschen. Ebenfalls wieder beim Fest dabei ist der Verein der Drachenfreunde Dresden. Diese kommen mit besonders großen und originellen Flugobjekten an die Elbe...

Die Gemeinsamkeiten von Butler, Hure und Pinselmacher

Wochenkurier, Carola Pönisch

Die neue Ausstellung "12 x anders" in der JohannStadthalle befasst sich mit "Gemeinsamkeiten" von zwölf sehr unterschiedlichen Berufen. Was haben eine Prostituierte, eine Puppendoktorin, ein Schatzsucher und ein Humorberater gemeinsam?
Diese vier wirklich außergewöhnlichen Berufe sind Elemente der kunst- und künstlerübergreifenden Ausstellung "12 mal anders". Provozierend und liebevoll wurde das Projekt "12 mal anders" von der Künstlerin Eva Leopoldi und dem Fotografen Manfred Ehrenlechner zusammengestellt und erarbeitet.
"12 mal anders" präsentieren sich 12 Berufe, die nicht im klassischen Sinne Standard sind, dem Besucher der Ausstellung auf sinnliche und künstlerische Weise. Mit Hilfe von Fotografie, Malerei, Literatur und anderen Kunstformen werden intensive Einblicke hinter die Kulissen und in das Leben von zwölf Menschen gewährt, die einen unkonventionellen Lebensweg und Berufe außerhalb der Norm gewählt haben. Neben den oben genannten gehören dazu Butler, Falkner, Sounddesigner, Tänzer, Parfumeur, Occularist, Pinselmacher und Artist.
Nach dem erfolgreichen Opening in Nürnberg macht das Projekt nun in Dresden Station. Von 12. September bis 11. Oktober kann man sich in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, inspirieren lassen, informieren und einfach gute Kunst genießen.
Die Vernissage am 12. September um 19 Uhr wird musikalisch untermalt von Johanna Zeil. Einfühlsam führt die junge Sängerin mit ihrer unverwechselbaren warmen Stimme durch eine facettenreiche Musikwelt. Am diesem Abend musiziert sie mit eigener Begleitung am Piano eine Auswahl an Jazzballaden.
Das vollständige Programm und weitere Inhalte von "12 mal anders" gibt es unter  www.12malanders.com.

Vorträge und Filme in der JohannStadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

Anlässlich des zweiten Geburtstages der Ausstellung WohnKultur werden am 14. September in der JohannStadthalle in der Holbeinstraße 68 die Arbeitsschwerpunkte des letzten Jahres vorgestellt. Das Zeitzeugenarchiv widmet sich insbesondere der Generation, die die Aufbauleistung nach dem Krieg geleistet hat. Eine Installation zum Henriettenstift fragt nach Schicksalen Dresdner Juden. Und auch ein Blick auf die Waldschlösschenbrücke wird geworfen: Ein Vortrag beleuchtet den technischen Aspekt. Wie die Menschen die Brücke erleben, zeigen fotografische Portraits.
15 Uhr Vortrag: Die Waldschlösschenbrücke – ein ingenieurtechnischer Einblick in den Bau und die Konstruktion der Brücke.
16 Uhr Das Zeitzeugenarchiv in der WohnKultur - im Kino werden einige der bisher fertig gestellten Zeitzeugeninterviews zur Zerstörung und dem Wiederaufbau der Johannstadt vorgestellt.
17 Uhr Das Henriettenstift - bis 1945 stand auf der damaligen Eliasstraße 24, dem heutigen Standort des Studentenwohnheimes auf der Güntzstraße, das jüdische Henriettenstift. Informiert wird über die Recherchearbeit zu diesem Haus.
17.30 Uhr Gezeigt wird der durch Zeitzeugeninterviews ergänzte Dokumentarfilm "Die Juden sind weg. Das Lager Dresden-Hellerberge", den der Dresdner Filmemacher Ernst Hirsch und der Berliner Dokumentarist Ulrich Teschner erstellten...

 

"Radschlag" für Frauen

Sächsischer Bote am Wochenende, th

Vereinsarbeit Selbsthilfekurse jede Woche Mittwoch

Dresden-Johannstadt. Ein Fahrradschraubkurs für Frauen ist vor kurzem in der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt "Radschlag" im Vereinshaus Aktives Leben, Dürerstraße 89, gestartet. Hinter dem Projekt steht der Verein "Zweiradselbsthilfewerkstatt Dresden", der bereits seit mehr als 23 Jahren allen Fahrradfahrern und -fahrerinnen die Scheu nehmen möchte, bei einer Fahrrad-Panne selbst das entsprechende Werkzeug in die Hand zu nehmen.
Während solch eines Selbsthilfekurses werden die häufigsten Reparaturen an eigenen Rädern demonstriert und können von den Teilnehmern eigenhändig behoben werden, um am Ende einen guten Überblick über Reparaturmöglichkeiten zu erlangen. Darüber hinaus wird das Fahrrad rundum erklärt. Der aktuelle Kurs soll vor allem den Frauen den technischen Zugang zu ihrem Zweirad ermöglichen.
Neben erfahrenen Vereinsmitgliedern, die alles erklären, steht außerdem eine große Auswahl an Werkzeugen sowie Ersatzteilen, die man kaufen kann, zur Verfügung. Ob mit oder ohne Fahrrad: Jede Frau und auch jeder Mann ist beim Verein willkommen. Der Zugang zur Werkzeug erfolgt über die Maria-Cebotari-Straße (Garagenhof).
Die nächsten Kurstermine im Juni: 18./25. Juni, 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Anmeldung: Tel. 0351 50193160.
www.radskeller-dresden.de

Zeitzeugen zum Henriettenstift gesucht!

Dresdner Neueste Nachrichten

Bis 1945 stand auf der damaligen Eliasstraße 24, dem heutigen Standort des Studentenwohnheimes auf der Güntzstraße, das Henriettenstift. Diese Einrichtung wurde 1852 von dem jüdischen Bankier und Gemeindevorsteher Wilhelm Schie gegründet und war seinerzeit eine der größten sozialen Stiftungen Dresdens. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Bau erweitert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Henriettenstift zum Altenheim, vorwiegend für ältere Damen. Im Volksmund wurde es "Alter Damenstift" genannt. Durch Umbau und Modernisierung in den Jahren 1903 und 1904 entstanden nach Plänen des Architekten Paul Markus 16 Wohnungen.
1940 wurde das Haus zum sogenannten Judenhaus deklariert. Mit dem Transport V/2 vom 14. Juli 1942 wurden alle Bewohner des Henriettenstifts, 44 Frauen und drei Männer, nach Theresienstadt deportiert. Das Haus wurde noch einmal belegt mit "arbeitsfähigen Personen", die am 23. November 1942 in das neu errichtete Judenlager Hellerberge verlegt wurden. Am 28. September 1942 ging das Haus in das Eigentum der NSDAP über.
Heute erinnert noch eine Gedenktafel am ehemaligen Eingang des Studentenwohnheimes Güntzstraße an diese Geschichte.
Die Ausstellung WohnKultur sucht Zeitzeugen, die sich noch an dieses Gebäude erinnern können. Dies betrifft besonders die letzten Jahre vor der Zerstörung. Alle Hinweise sind willkomen!

Kontakt: Johannstadthalle, Ausstellung WohnKultur, Holbeinstraße 68, 01307 Dresden, Tel. 50 19 31 81

Siegerbilder des Fotomarathons ausgestellt

Sächsische Zeitung, (SZ)

Johannstadt-Süd. Zehn Themen in fünf Stunden über eine Stadt: Das ist die Aufgabe des Fotomarathons, den der Verein Johannstadthalle gestartet hat. Die Siegerarbeiten sind ab heute bis zum Sonnabend in der Halle auf der Holbeinstraße 68 zu sehen. Jeder Teilnehmer hat das Thema erst mit dem Öffnen des Umschlags erfahren und dann fotografisch umgesetzt. Die Ausstellung hat wochentags von 10 bis 19 Uhr und am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Wer kennt den Henriettenstift?

Sächsische Zeitung, (SZ)

Die Ausstellung WohnKultur sucht Zeitzeugen, die sich an das zerstörte Gebäude erinnern.
Pirnaische Vorstadt. Bis 1945 stand auf der damaligen Eliasstraße 24, dem heutigen Standort des Studentenwohnheimes auf der Güntzstraße, das Henriettenstift. Diese Einrichtung wurde 1852 von dem jüdischen Bankier und Gemeindevorsteher Wilhelm Schie gegründet. Sie war eine der größten sozialen Stiftungen Dresdens in der damaligen Zeit und sollte bedürftigen jüdischen Familien ein Asylhaus bieten. 1903 und 1904 wurde der Bau erweitert. 1940 wurde das Haus zum sogenannten Judenhaus deklariert. Mit dem Transport am 14. Juli 1942 wurden alle Bewohner des Henriettenstifts, 44 Frauen und drei Männer, nach Theresienstadt deportiert. Das Haus wurde noch einmal belegt mit "arbeitsfähigen Personen", die am 23. November 1942 in das neu errichtete Judenlager Hellerberge verlegt wurden. Im September 1942 übernahm die NSDAP das Gebäude.
Heute erinnert noch eine Gedenktafel am Studentenwohnheimes an diese Geschichte. Die Ausstellung WohnKultur sucht Zeitzeugen, die sich noch an dieses Gebäude erinnern können. Dies betrifft besonders die letzten Jahre vor der Zerstörung.

Kontakt: Johannstadthalle, Tel. 50193181, www.johannstadthalle.de

Samuel Koch kommt zur ersten Dresdner Pflegewoche

Sächsische Zeitung, Jana Mundus

Sein Unfall lief live im Fernsehen. Jetzt zeigt er, dass Pflege nicht nur Ältere betrifft.

Millionen waren Zeugen des Moments, als für Samuel Koch ein Leben zu Ende ging. Im Dezember 2010 versuchte er in der ZDF-Sendung "Wetten dass...?" mit speziell gefederten Siefeln über ein Auto zu springen. Ein paar Mal ging es gut, doch beim vierten Versuch passierte der Unfall. Samuel Koch stürzte, wurde schwer verletzt. Heute sitzt er querschnittsgelähmt im Rollstuhl. Über sein neues, sein zweites Leben erzählt er in der nächsten Woche in Dresden. Anlässlich der ersten Pflegewoche liest er am kommenden Dienstag aus seiner Autobiografie "Zwei leben".
"Wir freuen uns natürlich, dass Samuel Koch bei unserer Aktionswoche dabei ist", sagt Ulrike Peter, Pressesprecherin des Kreisverbands Dresden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dieses organisiert die Woche unter dem Motto "PflegeLeicht". Der 26-jährige wäre ein Beispiel dafür, dass Pflegebedürftigkeit nicht nur alte Menschen betreffen kann. Das zu zeigen, sei eine Idee hinter der Veranstaltung. Mitorganisator Mathias Förster, Leiter der DRK Sozialstation, nennt noch einen anderen Grund: "Das Thema Pflege wird immer mit Negativem in Verbindung gebracht. Wir wollen Positives zeigen."
Bei Filmabenden, Lesungen oder auch Fachvorträgen in der Johannstadthalle wollen die Experten das Thema näher beleuchten. Für Sonnabend, den 17. Mai, wird ein großer Aktionstag vorbereitet. Dort können Besucher neben einem Rollstuhlparcours auch einen speziellen Anzug ausprobieren, der das Ältersein simuliert. Wer ihn trägt, kann plötzlich schlechter sehen, hören und sich bewegen. Auch die verschiedenen Möglichkeiten der Pflege sollen gezeigt weden. "Viele Menschen wissen gar nicht, welche Hilfen ihnen auch rechtlich in solchen Situationen zur Verfügung stehen", weiß Förster aus Erfahrung.
Die erste Pflegewoche organisiert das DRK noch allein. Sollten nach der Premiere weiter Hilfsorganisationen oder Pflegedienste vom Sinn solch einer Veranstaltung überzeugt sein, wären in Zukunft auch Kooperationen denkbar. "Erst einmal sind wir aber auf die Resonanz gespannt", so DRK-Sprecherin Ulrike Peter.
Programm der Aktionswoche "PflegeLeicht"
Alle Veranstaltungen der Aktionswoche finden in der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 statt:
Montag, 12. Mai, 16.30 Uhr/20 Uhr: Theater im Kino mit "Das Blutbad" des Galli Theaters*
Dienstag, 13. Mai, 17 Uhr: Buchlesung "Zwei Leben" mit Samuel Koch*
Mittwoch, 14. Mai: um 16.30 Uhr Fachvortrag "Pflegebedürftigkeit - Was steht mir zu?" und um 18 Uhr Vortrag zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Donnerstag, 15. Mai, 16.30/20 Uhr: Kinotag mit dem Film "Ziemlich beste Freunde"*
Sonnabend, 17. Mai, 10 bis 18 Uhr: Großer Aktionstag zu Pflege
Für die mit * gekennzeichneten Veranstaltungen werden fünf Euro Eintritt bzw. ermäßigt 2,50 Euro (Schüler, Studenten, Dresden-Pass) fällig

Band sucht Mitspieler

Sächsischer Bote am Wochenende, th

Jazz & Swing "Big Joe" vereint alle Generationen

Dresden-Johannstadt. Wer zwischen 8 und 99 Jahre alt ist und seine musikalische Leidenschaft mit anderen teilen möchte, ist eingeladen, in der generationsübergreifenden Big Band "Big Joe" mitzuspielen. Unter Leitung von Carsten Nachtigall steht der Spaß am Jazz, Blues & Swing im Vordergrund. "Es kommt nicht darauf an, sein Instrument perfekt zu beherrschen. Wichtig ist die Hingabe beim Spielen. Dann ergibt sich ein gemeinsamer Rhythmus, und das Thema Noten tritt in den Hintergrund", weiß der 23-Jährige.
Carsten Nachtigall spielt auch im Jugendjazzorchester Sachsen und mit einer eigenen Band. "Big Joe" trifft sich freitags, 16-17.30 Uhr im Vereinshaus, Dürerstraße 89 in Dresden. Tel. 50193160, E-Mail verein@johannstadthalle.de.

www.johannstadthalle.de

Wohnung ist Atelier

Sächsischer Bote am Wochenende, th

JohannStadthalle Hobby-Ausstellung am Wochenende

Dresden-Johannstadt. Rund 50 Hobbyisten stellen auf der mittlerweile 4. Hobby-Ausstellung in der JohannStadthalle vom 11. bis 13. April die in ihrer Freizeit geschaffenen oder gesammelten Werke aus. Das ist nochmal ein kleiner Teilnehmerzuwachs im Vergleich zum vergangenen Jahr. Doch anders als bisher kommen die Aussteller diesmal nicht allein aus der Johannstadt, sondern auch aus anderen Stadtteilen. Ob mit (s)einer besonderen Sammelleidenschaft, ob mit Fotos, mit Handwerklichem oder mit der Zeichenkunst, jeder der hier vertretenen Aussteller hat etwas ganz Individuelles zu präsentieren.
Wieder mit dabei ist Silvia Harz. Mit ihren sehr kunstvoll geschaffenen Malereien und Keramikfiguren fand die 71-jährige bei den bisherigen Ausstellungen stets große Aufmerksamkeit. Als Künstlerin möchte sie aber dennoch nicht bezeichnet werden. Ihre Werke entstanden allein aus Spaß an der FReude, so betont sie. Und sie fügt hinzu, das es nie ihr Anspruch war, von der Kunst einmal leben zu wollen.
Nicht mehr so oft wie früher, jedoch hin und wieder, wird aus einem Arbeitszimmer ihrer kleinen Wohnung in einem Johannstädter Hochhaus ein Atelier. Dann bringt sie ihre Ideen mit Acrylfarben auf Leinwand oder fertigt Figuren aus Ton, ihrer zweiten kreativen Leidenschaft.
Seit ihrem 14. Lebensjahr lebt die geborene Quedlinburgerin und gelernte Krankenschwester in Dresden, der Stadt ihres Herzens. Ih kreatives Talent begann sie in ihrer Jugend auszuleben, als sie zu Pinsel und Farbe griff.
Nun hofft sie, auf der Hobbyausstellung vielleicht eine ihrer Malereien oder Figuren verkaufen zu können. Nicht des Geldes wegen, sondern um andere Menschen an ihrem Hobby teilhaben zu lassen und auch ein Freude damit zu machen.
Die Hobbyausstellung in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, ist Fr von 16 bis 19 Uhr, am Sa 10 bis 18 Uhr und am So, 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt einen Euro. Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Filmvorführungen und Vorträgen angeboten. Mehr Informationen dazu finden Sie im Internet unter http://www.johjannstadthalle.de.

Hobbys verbinden

Sächsische Zeitung, Ausgehmagazin Augusto

Häkeln, Stricken und Schmuck gestalten - solcherlei Hobbys haben viele. Aber was ist mit Fingerskateboard-Fahren? In der JohannStadthalle wird zu diesem Zweck gleich ein ganzer Parcours aufgebaut - bei 50 Ausstellern zum Thema "Hobby" kommen schließlich nicht nur die gängigsten Freizeitbeschäftigungen zusammen. Nein, da steht auch eine sogenannte Greenbox vom Video- und Filmverband Sachsen e.V., in der man sich filmen lassen kann - der gewünschte Hintergrund von Dschungel bis Häuserschlucht wird später digital dazugemogelt. Die Fahrradselbsthilfewerkstatt vom Vereinshaus Aktives Leben zeigt, wie nützlich so ein spezielles Hobby sein kann, und noch viel nützlicher können die Lachyoga-Kurse sein, die am Sonntag um 11 und um 14 Uhr angeboten werden. Und auch Traditionalisten kommen keineswegs zu kurz: Eine klassische Bastelstraße für alle gibt es natürlich auch!
"Echt Johannstadt!" - 4. Hobbyausstellung, 11. - 13. April, JohannStadthalle Dresden, Eintritt 1 Euro; www.johannstadthalle.de

Dresdner stellen ihre Hobbys vor

Wochenkurier

Johannstadt. Rund 50 Hobbyisten präsentieren vom 11. bis 13 April in der JohannStadthalle ihre Leidenschaft auf der 4. Hobbyausstellung. Der Eintritt beträgt einen Euro und ist gleichzeitig ein Los für die Verlosung am 13. April, 15 Uhr. Mit dabei ist eine Fahrradselbsthilfewerkstatt, die Kreativmeile, die GreenBox sowie ein Fingerskateboardparcours.
Los gehts am Freitag, 16 Uhr mit Musik (Rainer Herbert Herzog) und einer Filmvorführung: "Dresden ist dein Name" (17 bis 18.20 Uhr). Am Samstag öffnet die Schau 10 bis 18 Uhr. Umrahmt wird diese von einer Märchenlesung (10.30 Uhr), Märchentrickfilme mit "Hylas-Trickfilm" (14 bis 15.30 Uhr), einem Vortrag zum Thema "Verkehrsknotenpunkt Körnerplatz" (14 Uhr), Kindertanz (15 Uhr) sowie einem Vortrag "Weltreise bis auf die Philippinen" (16 bis 18 Uhr).
Am Sonntag öffnet die Schau von 10 bis 16 Uhr. 10.15 ist der Film "Kurzfilme des Video- und Kurzfilmverbandes Sachsen e. V." zu sehen, 11 und 14 Uhr gibt es einen Lachyoga-Workshop, 14 Uhr die Lesung "Kurzgeschichten aus Johannstadt und anderswo". Zum Abschluss werden 15 Uhr Ausstellungsstücke verlost.
www.johannstadthalle.de

Hexenfilm in der Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

In der Johannstadthalle an der Holbeinstraße 68 wird am Sonntag um 10 Uhr ein Familienkinofilm gezeigt. "Saxana - das Mädchen auf dem Besenstiel" heißt der tschechische Märchenklassiker aus dem Jahr 1972. Die junge Hexe Saxana bekommt 300 Jahre Nachsitzen aufgebrummt, weil sie in der Zauberschule nicht aufmerksam war und die richten Zaubersprüche immer wieder vergaß. Der Schuldiener, der auf Saxana aufpasst, kennt sich als pensionierter Vampir in der Welt der Menschen aus. Während er Saxana un sich das Nachsitzen mit seinen irdischen Erinnerungen verkürzt, zeigt er ihr, wie man, als Tier verwandelt, die Menschenwelt betreten kann. Als Saxana die Tricks des Schuldieners anwendet, stiftet sie unter den Menschenn eine ganze Menge Verwirrung. Der Eintritt zum Kinovormittag ist frei. Allerdings wird eine Spende erbeten.

Tangonacht in der Johannstadt

Dresdner Neueste Nachrichten

Am Freitag, dem 21. März, entführt das Orchester "Tango Carambolage" alle Interessierten in die Welt des argentinischen Tangos. Zur "großen Tango-Nacht" in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, können die Zuschauer zehn Bandoneons, zehn Violinen sowie Klavier, Kontrabass, Tuba, Gitarre und Gesang erleben. Die Gründung des Orchesters geht auf den Bandoneon-Spieler Jürgen Karthe zurück, der durch die Vielzahl der Instrumente, den Klang auf den Straßen des Buenos Aires der 1940er Jahre auf deutsche Bühnen holen will. Los gehts um 19 Uhr.
Karten zum Vorverkaufspreis von 10 Euro können heute unter Ruf: 50193180 zwischen 10 und 14 Uhr bestellt werden. An der Abendkasse kosten sie 12 Euro.

Big Joe sucht Mitstreiter

Dresdner Neueste Nachrichten

Big Joe, die generationsübergreifende Big Band aus Dresden-Johannstadt, sucht neue Mitspieler. Mitmachen können jeder Hobbymusiker zwischen acht und 99 Jahren, der Freude am gemeinsamen Musizieren hat, wie die Big Band mitteilt. Die künstlerische Leitung liegt bei Carsten Nachtigall, einem jungen Lebensmittelchemiker und Pianisten, der auch eigene Kompositionen schreibt. Bei der gemeinsamen Arbeit solle in der Band "der Spaß am Jazzen, Bluesen und Swingen" im Vordergrund stehen, beschreibt die Band ihr Repertoire. Interessierte werden zu einem ersten Schnuppertreff eingeladen. Dieser ist für den 4. April zwischen 16 Uhr und 17.30 Uhr im Vereinshaus "Aktives Leben", Dürerstraße 89 geplant. Anmeldungen dafür sind unter der Rufnummer 0351/50193160 oder der E-Mail-Adresse verein@johannstadthalle.de möglich.

Studenten zeigen Ideen für Plattenwerk-Brache in der Johannstadt

Dresdner Neueste Nachrichten, Catrin Steinbach

Auf das Gelände des einstigen Betonwerkes in der Johannstadt zwischen Gerok-, Arnold- und Pfeifferhannsstraße - 2001 abgerissen und seit mehr als 20 Jahren eine Brache - werden viele Wünsche projiziert. 2006 beschloss der Stadtrat sogar einen Bebauungsplan für das gesamte Gelände des ehemaligen Betonwerks. Aber gebaut wird dort in absehbarer Zeit nicht. "Nein, ich bin mit der Stadt nicht im Gespräch. Es ist auf dem Gelände zur Zeit nichts geplant. Ich halte das Grundstück für meine Kinder", gibt die Besitzerin Lea Rosenthal von der Berliner Idealwert GmbH gegenüber DNN Auskunft. Aber es schadet ja nicht, sich dennoch einmal Gedanken machen, was auf dem Gelände theoretisch entstehen könnte.
Das sagte man sich am Institut für Städtebau der Fakultät Architektur der TU und schickte die Studenten - die Stadtplaner von morgen - in die Spur. Aufgabe war, stimmige Konzepte zu entwickeln, wie aus Baugruppen- bzw. Genossenschaftsprojekten mit vielfältigen Ansprüchen an individuelle Wohnformen, Freiräumen und gemeinschaftlichen Nutzungen ein Stück Stadt wachsen kann. Entstanden sind etwa 40 studentische Entwürfe - anschaulich umgesetzt in dreidimensionale Modellen. Diese sind heute und morgen in der JohannStadthalle an der Holbeinstraße zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von einem Veranstaltungsprogramm. Gestern Abend widmeten sich Vorträge und eine Diskussionsrunde der Geschichte des Plattenwerk-Geländes, den Möglichkeiten der kommunalen Stadtplanung und den Grundlagen des städtebaulichen Entwerfens.
Heute und morgen kann man an öffentlichen Führungen durch die Ausstellung teilnehmen (Sa. 15-16.30 Uhr/So. 13-14.30 Uhr). Am Sonntag gibt es 10 bis 12 Uhr einen städtebaulichen Rundgang durch die Johannstadt mit Boris Harbaum von der TU Dresden. Er hat sich im Rahmen eines Forschungsprojektes "Übergänge und Brüche in urbanen öffentlichen Räumen" intensiv mit den städtebaulichen Besonderheiten dieses Stadtteils beschäftigt. Sonntagnachmittag treffen sich dann von 15 bis 16.30 Uhr Zeitzeugen, die das ehemalige Plattenwerk kennen, zu einem Gespräch mit allen, die das Thema interessiert. Ort ist das Museum WohnKultur in der JohannStadthalle.

Winterspielplatz unterm Dach

Sächsischer Bote am Wochenende, th

Dresden-Johannstadt. Zirkuspädagogin Marleen Maya Koch hilft der kleinen Leonie über das Drahtseil. Noch bis zum 28. Februar können sich die Kinder in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, auf dem Winterspielplatz tummeln. Das diesjährige Motto lautet: "Spiele für viele & Akroatik". Immer montags bis freitags, jeweils 15 bis 17 Uhr, bringt der Winterspielplatz Kinder und Eltern in Balance auf dem Drahtseil und der Kugel. Unter fachkundiger Anleitung der Zirkuspädagoginnen Maya Koch und Christin Kuchra werden kleinen Kunststücke einstudiert, die am Ende des Tages interessierten Gästen gezeigt werden. Die Tageskarte zum Spielplatz kostet 2,50 Euro, die Wochenkarte fünf Euro.

Schlange stehen für Prohliser Platten

Sächsische Zeitung, (hoe)

Prohlis/Johannstadt-Nord. Die Entstehung der Prohliser Plattenbauten stößt unter den Dresdnern auf großes Interesse. Eine Ausstellung in der Johannstadthalle, die sich dem Thema widmet, wird rege besucht: "Es bilden sich schon Besucherschlangen, ehe die Ausstellung öffnet", freut sich Museumspädagoge Valentin Steinhäuser. 2012 war die Dokumentation, wie in den 60er-Jahren die Prohliser Platten in den Himmel wuchsen, zunächst im Quartiersmanagement Prohlis zu sehen. Seit Mitte Januar informiert die Ausstellung Besucher in der Johannstadt. Vor allem bei Älteren sei das Interesse groß, so Steinhäuser. "Es sind Zeitzeugen, die hier einen Teil ihrer eigenen Geschichte präsentiert bekommen." Auch die zugehörige Broschüre verkauft sich gut. "Die erste Auflage wird sicher bald vergriffen sein."
Die Ausstellung ist bis 27. Februar Dienstag und Donnerstag 14 bis 19 Uhr auf der Holbeinstraße 68 zu sehen.

Seniorenradio erinnert an die 1970er Jahre

Blasewitzer Zeitung, (E.Simmert)

Johannstadt. Für die Ausstellung "WohnKultur" in der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, hat das Seniorenradio des SAEK Dresden eine eigene Radiosendung mit Nachrichten - kommunale Themen bzw. Streiflichter aus Politik, Kultur und Sport - sowie Musik aus den 70er Jahren zusammengestellt. Am 23. Februar, 15 Uhr, stellt Frank Horeni, Leiter der Seniorenredaktion, mit einigen Mitgliedern der Redaktion diese Sendung in einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen vor. Dabei wird noch einmal an die aufregende Anfangszeit der WG erinnert und was sich sonst so im Stadttteil veränderte. Der fiktive Sender "Radio Johannstadt" berichtet natürlich darüber und damals beliebte Rundfunksendungen - vom Butzemannhaus bis zur Schlagerrevue - lassen die 70er Jahre noch einmal lebendig werden.
www.johannstadthalle.de

Mit Fotografien Erinnerungen wecken

Sächsischer Bote am Wochenende, Tigran Heinke

Stadtgeschichte "Rückblende - Von der Baustelle zum Wohngebiet" lockt in die Johannstadthalle

Dresden-Johannstadt. An der Stadtgeschichte interessierte Bürger sind noch bis zum 27. Februar zur Ausstellung: "Rückblende - Von der Baustelle zum Wohngebiet" in die Johannstadthalle eingeladen. Die Exposition ist ein Projekt des Quartiersmanagaments Prohlis und wird im Rahmen der Dauerausstellung "Wohnkultur" präsentiert.
Mitte der 1970er entstanden mehrere Neubaugebiete in Dresden, darunter auch in Prohlis. Einige der Anwohner nahmen ihre Kamera zur Hand und fotografierten, was um sie herum geschah. Diese Fotos veranschaulichen, welche Veränderungen bis in die 1980er Jahre von statten gingen. Manche Aufnahmen zeigen Fundamente und Rohbauten, Sandhügel, Pfützen und Rohre. Die Bewohner teilten sich ihre Wege häufig mit Baufahrzeugen. Wo heute Büsche und Blumen wachsen, lagen damals Kabelrollen und Bretter. Erst nach Jahren verschwanden die Abraumhalden, wurden Straßen angelegt und Bäume gepflanzt. Schließlich kam die Kunst hinzu: Wandbilder zierten fortan die Stirnseiten der Elfgeschosser. Aufnahmen und Dokumente aus dieser Zeit sind jetzt in Johannstadt zu bestaunen.
Passend dazu zeigte kürzlich Matthias Christian Schanzenbach, alias "Hofnarr Frölich", einen Dia-Vortrag: "Dresden im Wandel der Zeit". Die präsentierten Aufnahmen aus drei Jahrhunderten (1845-2014) zeigen eindrucksvoll die Entwicklung des historischen Zentrums Dresdens.
Seit 30 Jahren ist der 57-Jährige, der nebenbei noch Darsteller historischer Figuren sowie Gästeführer und Reiseleiter ist, selbst mit einer Kamera in der Stadt unterwegs. Dabei hält er den Lauf der Zeit an historischen und bedeutsamen Gebäuden fotografisch fest, stellt aktuelle und ältere Aufnahmen gegenüber, um über Veränderungen zu berichten, so auch in seinem Buch "Dresden - Im Wandel der Zeit" (www.hofnarr-froelich.de).
Aktuelle Informationen zum Kulturprogramm der Johannstadthalle (Tel. 0351 50193160) gibt es im Internet.
www.johannstadthalle.de

Ausstellung: Von der Baustelle zum Wohngebiet

Blasewitzer Zeitung, StZ

Johannstadt. Bis zum 27. Februar wird in der Johannstadthalle die Ausstellung: "Rückblende - Von der Baustelle zum Wohngebiet " gezeigt. Zur Vernissage am 19. Januar stellte Mechthild Damm, Mitarbeiterin des Quartiersmanagements Prohlis und Kuratorin dieser Ausstellung, die Entstehung der Sammlung von Bildern und Texten vor. Sie ist ein Projekt des Quartiersmanagements Prohlis. Mitte der 70er Jahre entstanden mehrere Neubaugebiete in Dresden. In Prohlis wurde im Februar 1976 die erste Wand gesetzt, im Okotber zogen die ersten Mieter ein. Lange Zeit hieß es: Bauen und Wohnen in direkter Nachbarschaft. Die Fotos der Anwohner machen anschaulich, welche Veränderungen bis in die 80er Jahre vonstatten gingen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch die Bilderreihe "Prohlis von seiner schönsten Seite" des Stadtteilmarketings Prohlis.

Kostbarkeiten bewahren

Wochenkurier, Katja Starke

Wenn sich einer in Johannstadt auskennt, dann ist es Matthias Erfurth. Der 39-Jährige leitet ehrenamtlich das "JohannStadtArchiv" (JoStA) auf der Dürerstraße 89. Bis zu fünf Stunden verbringt er jede Woche mit der Geschichte des Stadtteils. "Donnerstags öffnet das Archiv von 16 bis 18 Uhr. Hinzu kommen Anfragen, die ich per Mail beantworte, Recherchen oder Ausstellungsvorbereitungen." Hin und wieder führt er Interessierte durch "sein" Viertel. "Ich möchte gern verlorene Kostbarkeiten festhalten und sichtbar machen", erklärt Matthias Erfurth seinen Tatendrang. Erkenntnisse und Zeitzeugengespräche hält der Informatiker auf der Homepage www.johannstadtarchiv.de fest. Auch neue Ideen gibt es schon: "Ein Archivnachmittag mit Schülern wäre spannend", erklärt er lächelnd.

Wie die DDR-Plattenbauten in die Höhe wuchsen

Sächsische Zeitung, Tobias Hoeflich

Johannstadt/Prohlis. In der Johannstadthalle eröffnet in einer Woche eine Ausstellung zur Entstehung von Prohlis. Die Broschüre dazu verkauft sich gut.
Die Prohliser Plattenbaugeschichte stößt bei Dresdnern auf großes Interesse. Eine Broschüre, die sich der Entstehung des Viertels widmet, ist im Heimat- und Palitzschmuseum bereits über 50-mal verkauft worden, teilt dessen Leiter Peter Neukirch mit. Damit sind nach nur einem Monat bereits zehn Prozent der Erstauflage verkauft.
"Wir erfahren hier einen großen Zuspruch zu der Broschüre", freut sich Neukirch. Täglich würden mehrere Exemplare verkauft werden. Vor allem vor Weihnachten habe die Nachfrage spürbar zugenommen: "Das war ein beliebtes Geschenk. Manche haben gleich zwei Stück genommen." Junge Leute finden sich unter den Käufern bisher jedoch nicht. Es seien vor allem Ältere, die die Broschüre erwerben und die Entstehung des Viertels in den 70er-Jahren selbst miterlebt haben. Sie haben auch die Fotos dazu geliefert.
2012 war ein Großteil der Aufnahmen zur Plattenhistorie in einer Ausstellung des Prohliser Quartiermanagements zu sehen. Viele Bewohner kamen auf das Orgnisationsteam zu und stellten eigene Aufnahmen bereit. Weil viele davon auch den Wunsch nach einer Broschüre äußerten, wurde das Quartiersmanagement aktiv - und fand mit dem Palitzschmuseum an der Gamigstraße einen Partner und Förderer.
Museumsleiter Neukirch kann mit der zweiten Auflage der Ausstellung in der Johannstadt nun auf weiteren Absatz hoffen. Gut möglich, dass nach den ersten 500 Broschüren weitere folgen. "Sobald es knapp wird, werden sicher neue gedruckt."
Die Vernissage zur Ausstellung findet am Sonntag, dem 19. Januar, um 15 Uhr in der Johannstadthalle, Holbeinstraße 68, statt. Danach ist sie bis 27. Februar immer dienstags und donnerstags von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Johannstädter Verein öffnet sich für junge Familien

Sächsische Zeitung, two

Johannstadt-Süd. Der Verein Aktives Leben auf der Dürerstraße 89 will mit dem neuen Jahr sein Angebot erweitern. Bislang standen vor allem Senioren im Fokus. Nun sollen zusätzlich Veranstaltungen für junge Leute und Familien ins Programm genommen werden. Dies teilt Geschäftsführerin Ulrike Cadot-Knorr mit. Zum Auftakt wird am Donnerstag um 18 Uhr die Ausstellung "Inkarnation" eröffnet. Vier Studenten der Hochschule für Bildende Künste und der Evangelischen Hochschule zeigen dort moderne Malerei und Skulpturen.

Hobby-Ausstellung in der Johannstadthalle

Dresdner Neueste Nachrichten

Vom 11. bis 13. April veranstaltet der Verein Johannstadthalle seine 4. Hobby-Ausstellung, teilte ein Sprecher mit. Damit sie auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg wird, werden noch bis zum 21. Januar Menschen gesucht, die Lust haben, ihre Freizeitbeschäftigung vorzustellen. Wie der Verein betonte, ist jeder willkommen. Ob Fotografie, verschiedene Sammlungen oder andere Zeitvertreibe - alles ist erlaubt. Wer sich nicht mit seinem Hobby präsentieren möchte, kann sich auch am Rahmenprogramm beteiligen.
Die Anmeldung für die Hobbyausstellung ist unter Telefonnummer 50 19 31 80 oder der Mailadresse verein@johannstadthalle.de möglich.