2015

Wie aus Fremden Nachbarn werden können...

Dresdner Neueste Nachrichten, Paul Felix Michaels

‘‘Die Sachsen heißen Ausländer bisher wenig willkommmen. Sie müssen sich entscheiden, ob sie Migranten und ihr Know-how im Land haben wollen oder nicht.‘‘ Der Direktor des Max-Planck-Instituts, Timothy Hyman, findet deutliche Worte, um das gesellschaftliche Klima in der Landeshauptstadt zu beschreiben.
Gemeinsam mit Kristina Winkler, der Dresdner Ausländer- und Integrationsbeauftragten, hat Hyman am Mittwoch in der JohannStadthalle das Integrationskonzept der Landeshauptstadt diskutiert. Die Zuhörerschaft belegte dabei fast jeden der 80 Sitze im Kinosaal der Einrichtung an der Holbeinstraße ...

... nur eine Besucherin kritisierte die Aufnahme von Flüchtlingen. Alle anderen Gäste des Abends wollten unter anderem wissen, wie sie Flüchtlingen helfen können und welche Unterstützung sie dabei von der Stadt bekommen.

Den Job fürs Leben finden

Sächsische Zeitung von Simone Burig

Die beiden jungen Kinderkrankenpfleger Paula Rosemann und Dennis Größel sind noch in der Ausbildung. Sie haben ihren Traumjob bereits gefunden, erzählen sie. Damit das auch anderen Jugendlichen gelingt, findet am Sonnabend bereits zum fünften Mal die Johannstädter Praktikums- und Lehrstellenbörse statt. In der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 präsentieren sich von 10 bis 15 Uhr 46 Unternehmen, die auf der Suche nach engagierten Auszubildenden sind.

Flankiert wird die Börse von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Es gibt zahlreiche Vorträge uner anderem zu Trend- und Nischenberufen, Berufen in Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft oder zum Thema Versicherungen bei Ausbildungsbeginn. Vertreter der Freiwilligendienste, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Dresden und der Polizei stellen sich ebenso vor wie Firmen, die in der Altenpflege tätig sind. Außerdem vertreten sein werden kleine Handwerksbetriebe und das Uniklinikum.

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Jazzige Klänge in der JohannStadthalle

Sächsische Zeitung, Simone Burig

Die Johannstädter mögen Jazz. Das zumindest hat Ulrike Cadot-Knorr festgestellt. Die Geschäftsführerin der JohannStadthalle hatte deshalb eine passende Idee: ,"Wir führen eine Jazz-Reihe ein und bieten damit den Menschen genau das Programm, das sie sich von uns wünschen."

Ulrike Cadot-Knorr ist jetzt schon gespannt, wie die Johannstädter die neue Jazz-Reihe annehmen werden. Aber sie betont auch: "Kommen können auch alle anderen, die Jazz mögen."Und: "Wir wünschen uns, dass die Jazz-Konzerte eine feste Instanz bei uns in der JohannStadthalle werden."

Wie wollen wir 2030 wohnen?

SZ von Kay Haufe

Dresden plant weit voraus. Schon heute sollen Ideen gesucht werden, wie sich die Stadt nach 2030 entwickeln soll. Sind dort auch noch große Eigentumswohnungen gewünscht? Und haben wir noch genügend Raum für Grünflächen und Parks? All das soll in einer Diskussion zum Wohnen herausgefunden werden. Der Workshop dazu findet am kommenden Donnerstag in der Johannstadthalle statt. Just dort, wo eine Ausstellung zur Wohnkultur auf die vergangenen Jahrzente in der Johannstadt hinweist, die in der DDR-Zeit lagen. (...)

Dresden ist eine von 50 deutschen Städten, die am Wettbewerb Zukunftsstadt 2030 teilnehmen. Die Johannstadthalle is wiederum eine von 20 Verantaltungsplätzen, an denen über Visionen für Dresden gesprochen wird.

Trachten, Tanz und Tradition

DNN von Juliane Just

Lederhosen und Dirndl sind in München schon wieder abgelegt, da geht es in der Johannstadthalle erst los. Das 1. Johannstädter Oktoberfest in der Johannstadthalle öffnet heute seine Türen für die bayrische Hüttengaudi. Kulinarische Schmankerl, Festbier im Maßkrug und Schlagermusik erwarten die Gäste der dreitägigen Sause. (...)

"Wir haben ein Oktoberfest im Herzen der Johannstadt kreiert, das den Fokus vor allem auf das Gemeinschaftserlebnis legt", so Franziska Strobach, Pressesprecherin des Vereins. Das neue Kulturereignis solle in dem Stadtteil für neuen bayrisch angehauchten Wind sorgen und ein neues Volksmusik- und Kulturereignis in dem Stadtteil etablieren.

Observation in der Johannstadt

DNN

Die Ausstellung "Neues aus Dresdner Ateliers", bestritten von Künstler des Dresdner Künstlerbundes, ist noch bis zum 2. Oktober in der JohannStadthalle zu sehen. Sie ist eine von zwei Expositionen zum 25. Geburtstag des Künstlerbundes, die andere wurde am Dienstag in der Villa Eschebach eröffnet. In der JohannStadthalle widmen sich die Organisatoren Skulpturen, Objekte, Installationen und der Fotografie. In der Villa Eschebach liegt der Fokus auf Grafik, Zeichnung und Malerei. Im Zentrum der Ausstellung in der Johannstadt steht dabei die Installation "observation", die fünf Künstler zusammen mit der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH und der Hochschule für Techni und Wirtschaft Dresden erarbeiteten. (...)

 

Drachen im Wind

SZ

Es wird wieder farbenfroh in der Johannstadt. Am Sonntag fliegen auf den Elbwiesen des Stadtteils viele selbst gebastelte Drachen. Rund um den Fährgarten auf den Wiesen veranstaltet der Verein Johannstadthalle zum zehnten Mal sein legendäres Drachenfest. (...)

Die etwa 1000 bis 2000 Besucher erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Programm das zum Mitmachen einlädt. Dieses Jahr bereichern indische Klänge und Kostüme das Fest. Gaukleratmosphäre entführt mit Musik, Tanz und Gesang in andere Drachenkulturen. Flugobjekte können mit Unterstützung selber gebaut und ausprobiert werden.

Jugendliche gestalten ihre Stadt

SZ

Jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren bietet sich am Sonnabend um 16 Uhr bei der Veranstaltung "Domino - Jugend gestaltet" die Möglichkeit, ihre Projektideen einer Jury vorzustellen und einen Preis zu gewinnen. In der Johannstadthalle in der Holbeinstraße 68 kommt es dabei zum insgesamt 15. Mal darauf an, zu zeigen, wie man als junger Mensch aktiv an der Gestaltung seiner Stadt teilhaben kann.

Ausstellung zur Waldschlößchenbrücke

Amtsblatt

Ab 10. April stellt der Dresdner Fotograf Franz Zadnicek seine Panoramafotos von der "Waldschlößchenbrücke" in der JohannStadthalle aus. In Anwesenheit von Franz Zadnicek eröffnen Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Dresdner Umweltamtes, und Prof. Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, die Ausstellung am 10. April um 19 Uhr mit einer kurzen Ansprache. Neben den Fotografien des Künstlers ist auch ein kurzer Film über das Einschwimmen der Brückenträger zu sehen. (...)

Im Auftrag des für den Schutz der Landschaft zuständigen Umweltamtes hat der Fotograf von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung dokumentiert, wie sich das Landschaftsbild durch die Baustelle und die Brücke selbst verändert hat. Auch die im Zuge des Brückenbas modellierte Elblache in Dresden Zschieren wird gezeigt.

Teilen macht Spaß

Dresdner Neueste Nachrichten, Juliane Just

In der Johannstadt gibt es eine Veranstaltung der etwas anderen Art
In der Johannstadthalle soll am 25. Januar das Teilen im Vordergrund stehen. Dabei reiht sich sich die Veranstaltung in das Jahresmotto der Stadthalle "StadtTEILEN - Gemeinsam ins MEHR" ein. Neben Diskussionen, einem Dokumentarfilm, aber auch Lachyoga gibt es für die Besucher ebenso die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein großer Gratismarkt, bei dem Groß und Klein eingeladen sind, zu tauschen, zu verschenken oder zu teilen. "Es geht aber nicht nur um materielle Dinge", sagt Tilo Rother, Sprecher der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Johann-Stadthalle. ...