2017

Weichnachtsblues mit „Congo Square“

DAWO! - 9./10. Dezember 2018

Es wird Blues gespielt. Und das am 15. Dezember 2017 in der JohannStadhalle Dresden. Da heißt es nämlich ab 19 Uhr: Bühne frei für die Bluesband „Congo Square“! Leader Frank Badan kommt mit seiner Bandfamilie, bestehend aus Uwe von Brühl-Sturm, Max Jäger und Hans Horn mit denen er im Jahre 2011 eine neue Bluesformation gegründet hat, in Sachsens Hauptstadt. Das Repertoire der Band umfasst eine breite Platte musikalischer Stile, die da reicht vom Chicago-Blues über Latin Rock bis hin zu Ost-Blues, oder anderes ausgedrückt: von Johnny Winter bis Hansi Biebl.

Advent in der Johannstadthalle

DRESDNER Kulturmagazin - 28/11/2017

28. Jahrgang 12/2017

Eine ganze Reihe von Konzerten, Lesungen oder Basteltagen wird die Johannstadthalle in der Adventszeit mit weihnachtlichem Flair versehen. Am 2. Dezember wird beispielweise das Singphonique Ensemble Dresden unter dem Titel >>Besingliche Weihnachten<< ein Konzert geben, der 17. Dezember wird im Zeichen der musikalischen Weihnachtslesung von Meister Frohsinn stehen.

Falkenberg im Konzert

DAWO! - 18./19. November 2017

Am 24. November um 19 Uhr können Sie den einzigartiken Liedermachern Falkenberg in der Johannstadthalle erleben. Falkenbergs Album "MENSCHEN AUF BRÜCKEN" ist ein ergreifendes Plädoyer für dieses einzige, "geliebte Leben". Der Liedermacher und Geschichtenerzähler präsentiert seine neuen Lider und seine Klassiker voller Spielfreude, Charme und Energie. Unaufdriglich kluge Texte, getragen von großen Melodien, warmherzige Interpretation und perfekt gesetztes Instrumentatium sind seine Gützezeichen. Begleitet wird Falknberg von Ilka Grießer am Callo und Afa Schwengbecher an der Violine. Eigens für diese Besetzung schuf Falkenberg ganz neue, fast klassisch anmutende Arrangements.

Spielenacht feiert Jubiläum

Dresdner Neuste Nachrichten - Online 06/11/2017

Am Wochenende des 11. und 12. November lädt der Verein JohannStadthalle e. V. junge und erwachsene Spielefans zum 15. Dresdner Spielefest ein. Anlässlich des 15. Jubiläums der Aktion „Dresden spielt!“ kann in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis 1 Uhr nachts gespielt werden.

Am Wochenende des 11. und 12. November lädt der Verein JohannStadthalle e. V. junge und erwachsene Spielefans zum 15. Dresdner Spielefest ein. Anlässlich des 15. Jubiläums der Aktion „Dresden spielt!“ kann in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis 1 Uhr nachts in der JohannStadthalle auf der Holbeinstr. 68 nach Herzenslust gespielt werden. An beiden Tagen stehen über 500 Spiele zur Ausleihe bereit – darunter auch die aktuell ausgezeichneten Spiele des Jahres. Darüber hinaus gibt es einen Spieleflohmarkt, eine Kleinkinderecke, BINGO und Bauaktionen mit Spielbausteinen. Eine Besonderheit in der Jubiläumsausgabe ist ein sogenannter, exklusiver „EXIT Room“ des TeamEscape: In der Gruppe müssen nach Anweisungen gemeinsam Rätsel gelöst werden, um sich aus einem spielerisch gestalteten Raum zu befreien. Die ein oder andere Spielpause kann bei einem Imbiss eingelegt werden. Am Samstag öffnet die Spielhalle von 13 bis 1 Uhr, am Sonntag hingegen von 10 bis 18 Uhr. Tickets erhalten Sie am Veranstaltungstag in der JohannStadthalle für fünf Euro für Kinder und zehn Euro für Erwachsene. Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße haben freien Eintritt.

Lange Nacht der Spiele

Sächsiche Zeitung - 10/11/2017

Lange Nacht der Spiele
Die Johann Stadthalle lädt alle kleinen und großen Spielefans an diesem Wochenende zum 15. Dresdner Spielefest ein. Anlässlich des Jubiläums kann am Sonnabend bis 1 Uhr nachts gespielt werden. An beiden Tagen stehen 500 Spiele zur Ausleihe bereit. Es gibt einen Spieleflohmarkt, eine Kleinkinderecke, Bingo, Bauaktionen u.v.m.

"Blended" geben ihr Bühnen-Debüt in Dresden

Dresdener Neuste Nachrichten - Online 26/10/2017

Egal, ob es sich um einen Coversong, ein Mash-Up oder einen eigens komponierten Song handelt – die Sänger von „Blended“ arrangieren ihre Titel selbst. Zum „Sing:x“ Festival in der JohannStadthalle sind sie am 28.Oktober live zu erleben.

Sie wollen blenden, gemeinsam gut funktionieren. So stellen sich die Mitglieder der Gruppe „Blended“ ihre Auftritte vor. Die fünf Musiker wählten bewusst einen Namen, der sie nicht gleich in eine musikalische Schublade stecken oder etwas über ihren Musikstil verraten kann. Sie brauchen keine Instrumente, sie singen a cappella. Und sie haben viel vor: Proben in Dresden, Bühnenarbeit in Dortmund und Choreografie-Erarbeitung in Berlin ergeben einen straffen Zeitplan für das noch sehr junge Ensemble.

Während ihres Jazzgesangsstudiums an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden lernten sich Jana Pöche und der gebürtige Chilene Victor Rodriguez kennen und stellten schnell ihre gemeinsame Lust auf eine A-cappella-Truppe fest. Zwei Jahre später stieß die Berlinerin Nina Emerson dazu, und gemeinsam suchten die drei Studenten nach zwei komplettierenden Sängern, die sie im Frühjahr 2017 in Felix Herrmann und Indra Tedjasukmana fanden. Zum Songschreiben treffen sie sich im Proberaum oder fahren in den Ferien raus aufs Landhaus nach Schweden.

Egal, ob es sich um einen Coversong, ein Mash-Up oder einen eigens komponierten Song handelt – die Sänger arrangieren ihre Titel selbst. Der Klang erinnert ein wenig an die Gruppe „Pentatonix“, die mit ihren Popsong-Adaptionen u.a. 2016 den Grammy gewannen. „Blended“ bewundern deren Art, möchten sie aber keinesfalls kopieren.

„Ohne unsere Technik sind wir aufgeschmissen“, meint Victor und erklärt dabei, dass diese Form des A-cappella-Gesangs von der technischen Untermalung lebt und auch gewissermaßen abhängt. Sie arbeiten mit speziellen Mikrofonen und Effekten, um den Klang vollends steuern zu können, ein akustisch geeigneter Raum ist daher unbedingt notwendig. Man könnte also von „e cappella“ sprechen, einem Stil des absoluten Gesanges, der ohne Technik nicht mehr auskommt und auf e(lektrische) Mittel angewiesen ist. „Natürlich können wir ohne Mikrofon singen“, betont Victor, „aber für unsere Songs wollen wir Effekte auf unsere Stimmen haben und eine ausgewogene BeatBox einmischen“, um ein optimales Klangerlebnis zu bieten.

Ihr Ziel steht, der Plan scheint strukturiert. Derzeit basteln sie an ihrem Bühnenprogramm. Anfang nächsten Jahres soll eine Single und ein dazugehöriges Album produziert werden, parallel dazu lehren Jana, Nina und Victor an der Dresdner „Music Academy“, während sich Felix als Student und Indra u.a. als Dozent an der Musikhochschule in Münster ihren Lebensunterhalt verdienen. Ihr Weg führte sie schon zum Landeschorwettbewerb Nordrhein-Westfalen nach Dortmund und auch nach Graz zum „Vokal.total“-Wettbewerb, wo sie den zweiten Platz gewannen und zusätzlich den „magenta Newcomer Award“ erhielten.

Am Wochenende geben sie ihr Bühnen-Debüt in Dresden, wo sie beim „Sing:x“-Festival auftreten und sich mit anderen Ensembles aus der A-cappella-Szene wie den Jazzchören Dresden und Freiburg oder dem französischen Ensemble „Ommm“ die Bühne teilen. „Blended“, sich eher als Vocal Band denn als A-cappella-Formation verstehend, steht also für neue Wege, besondere Klänge und musikalische Reife, auf die man gespannt sein darf.

Blended live zum „Sing:x“ Festival in der JohannStadthalle am 28.Oktober ab 19.30Uhr

Tickets auf reservix.de

Von Robert Pfretzschner

Musikalische Lesung mit Emmerlich

Dresdner Neuste Nachrichten - 13/10/2017

Gemeinsam mit dem Dresdner Swing Quartett tritt Gunther Emmerlich am 20. Oktober um 19 Uhr für eine musikalische Lesung in der Johannstadthalle auf. Mit seiner markanten Bassstimme wird Emmerlich den abend mit bekannten und beliebten Melodien sowie heiteren und interesaanten Geschichten gestalten. Vor einigen Jahren hatte sich der Opernsänger und Entertainer dem Schreiben zugewandt. Schon sein erstes Buch "Ich wollte mich mal ausreden lassen" war ein voller Erfolg. In seinem neusten Buch erzählt er gewohnt selbstironisch aus seinem abwechslungsreichen Leben über Erlbetes und Gedachtes, Freudiges und Heiteres, Trauriges und Wehmütiges, sowie Denk- und Erinnerungswürdiges. Tickets können für 18,60 Euro im Vorverkauf an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen sowie in der Johannstadthalle und für 20,80€ an der Abendkasse gekauft werden. Reservierungen sind telefonisch unter der Tickethotline 0151 65713026 möglich

Drachen vor der Haustür

AUGUSTO - 21./27. August 2017

Beim Johannstädter Drachenfest steigen Riesen-Plüschtiere in die Luft.

Als Vorbild dient meist ein Plüschtier: "Da schaue ich mir genau an, wie es zusammengenäht ist und übertrage die Stoffteile auf Papier", sagt Steffen Gaubatz. Vergrößert aus Ballonseide geschnitten, lernen die Vorlagen dann bald das Fliegen: "Meistens erst nach dm zweiten oder dritten Versuch."
Der kleine Maulwurf aber ist längst ein Selbstflieger. Der Größte aus Gaubatz' Sammlung misst fast zehn Meter und ist das Maskottchen des Drachenfestes, das regelmäßig im September den Herbst an den Elbwiesen beim Fährgarten Johannstadt begrüßt. Die Drachenkunde klassifiziert diese Art der Ballonähnlichen als "freifliegende Figurendrachen", und es bedarf einiger Kniffe, sie in der Luft zu halten: "Vorn sind Ventielöffnungen drin, die den Wind rein- aber nicht raus lassen", sagt Gaubatz und: " Mit dem richtigenWind kann eigentlich alles fliegen." Seine Tipps für alle Eltern, die auf dem Johannstädter Drachenfest endlich den Drachen steigen lassen wollen, den das Kind mal geschenkt bekommen hat: "Die meisten Supermarkt-Drachen brauchen nur eine Windstärke von zwei. So wenig Wind lässt gerade mal die Blätter an den Bäumen wedeln." Bei Windstärke drei, wie er sie für den Maulwurf braucht, bewegen sich dann auch die äste. Ebenfalls wichtig: " Gegen den Wind starten und der Schwanz soll sieben mal länger als der Drache sein." Das gilt besonders für Eddi, den Klassiker im Drachenviereck: "Dann fliegt er stabiler, dreht und ruckt nicht ständig." Und noch besser tut er das, wenn die Stäbe ein wenig biegsam und nicht fest verleimt sind.

Selber kaufen für Ungeduldige
Der Johannstadthalle e.V., der das Fest organisiert, wird auch eine Bastelstraße aufbauen, auf der Kinder genau diesen Eddi bauen können. Für schnell Frustrierte gibt's auch einen Stand mitKaufbaren Fluggeräten. Der Johannstädter Fährgarten hält Warmes für ordentlich Durchpustete bereit.

Herbstfest in der JohannStadthalle

Dresdener Neuste Nachrichten - 13/09/2017

Vom Freitag bis zum Sonntag veranstaltet der JohannStadthalle e.V. das Johannstädter Herbstfest mit einem buntgemischten Programm. Fernsehmoderator, Musiker und Entertainer Ross Antony und die Junx spielen zum Auftakt am Freitag an der Holbeinstraße 68 Schlager. Am Sonnabend geht es beim Oktoberfestabend dagegen zünftig zu: Neben den Schürzenjägern auf der Bühne sorgen die bayrischen Schmankerl und der Fassbieranstich für das passende Ambiente. Der Sonntag beginnt bei einem freudigen Frühschoppen mit der Jindrich Staidel Combo, nachmittags steht Stefanie Hertel. DJ und Moderator Mario Dalibor führt durch das Wochenende. Karten ab acht Euro sind in der JohannStadthalle und an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.reservix.de enthält. Reservierungen sind telefonisch unter der Nummer 0151/65713026 möglich.

Johannstädter Drachenfest

URBANITE - Monatsmagazin

Schon zum 12. Mal kommen Drachenfreunde und Frischluftenthusiasten im Fährgarten Johannstadt voll auf ihre Koten: jeder ist eingeladen, seine Drachen steigen zu lassen. Für Musik und Tanz ist ebenso gesorg wie für Großdrachen zum Staunen.
Eintritt ist frei

Jindrich Staidel Combo

URBANITE - Monatsmagazin

Die Jindrich Staidel Combo - das sind vier Musiker, die eine musikalisch-kuturelle Reise ins Hinterland der Fantasie zu den Quellen der Jazzpolka unternehmen. Währenddessen leitet Pro Haska, ein Tscheche gefangen im Körper eines Deutschen, durch das Programm. Am 17. September sind sie in der Johannstadthalle zu Gast.

Auf´m Limonadensee

Wochenkurier DD/RBL 23/08/2017

JOHANNSTADT. "Meister Frohsinn und der große Inselwettstreit" heißt ein Kindermitmachkonzert am 27. August um 15 Uhr in der JohannStadthalle. Meister Frohsinn und seine Freunde machen sich auf den Weg zur Glücksinsel und durchqueren den Limadenozean. Der ist rosarot, zuckersüß und mit einem Erdbeerboot befahrbar.

Auf Abenteuersuche auf dem Limonadenozean

DAWO! 19./20. August

Am 27. August um 15 Uhr machst du dich in der JohannStadthalle mit Meister Frohsinn und seinen Freunden auf den Weg zur Glücksinsel und durchquerst dabei den Limonadenozean. Er ist rosarot, schmeckt zuckersüß und sogar das Erdbeerboot kann darin schwimmen. Ja, du hast richtig gehört. Im großen Limonadenozean kannst du spannende Abenteuer erleben. Mach dich also auf den Weg zur Glücksinsel.  Mit "Knutschi", dem fliegenden Auto, gehst du auf Abenteuerreise und manchmal wird es auch ein wenig gefährlich. Aber keine Sorge, du hast gute Freunde an deiner Seite, die über besondere Fähigkeiten verfügen. Hauptmann Donnerknall erklärt dir gern, warum die Piraten "Sauerkrautpiraten" genannt werden und warum sie seit einiger Zeit mit Überschall durch den Limonadenozean sausen.  Also komm mit, träume einen süßen Erdbeertraum und los geht's auf große Fahrt!  Die Musiker Michael Junghannß, Bianca Aristia und Michael Heinemann laden dich zu einem kunterbunten Liederkonzert zum gespannten Lauschen und Mitmachen ein.

Johannstadt bekommt neuen Stadtteilverein

DNN 19./20. August

Das Quartiersmanagement "Nördliche Johannstadt" lädt zur Gründungsveranstaltung eines neuen Stadtteilvereins am 24. August in die JohannStadthalle. Bereits im Februar hatte es gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Kultur- und Sozialeinrichtungen, Wohungsunternehmen und Bewohnern die Gründung vorbereitet. Der erste Satzungsentwurf und die vorläufigen Mitgliedsbeiträge stehen, jetzt soll auch ein erster Vorstand gewählt werden.  Der Stadtteilverein soll vielfältige Aufgaben übernehmen, u.a. die Publikation stadtteilrelevanter Informationen, die Schaffung von Angeboten zur interkulturellen und generationsübergreifenden Begegnung oder die Förderung von Projekten und Initiativen durch Bürger. Man erhofft sich damit, die Lebensqualität im Viertel zu verbessern und das 2022 auslaufende Förderprogramm "Soziale Stadt" zu ersetzen sowie auf die gesamte Johannstadt auszuweiten.(...)

Benefizkonzert für das Kinderhospiz Dresden

DNN

Sechs Dresdner Liedermacher spielen am Freitag, dem 18. August, in der JohannStadthalle, Holbeinstr. 68, für einen guten Zweck. Die Musiker Anne Singer, Robert Graefe, Syncopicks, Farkas, Brettel und Toszi geben ab 20 Uhr ein Benefizkonzert zu Gunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Dresden. Das Kinderhospiz Dresden ist Anlaufstelle für Familien mit schwer erkrankten Kindern. Ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen und begleiten die Betroffenen und ihre Familie über Jahre, sind Ansprechpartner für alle wichtigen Themen. Eintrittskarten sind am Veranstaltungstag für zehn Euro an der Abendkasse erhältlich.

Breakdancer im Wettstreit

Sächsische Zeitung

Die JohannStadthalle wird am Sonnabend zum Hotspot der regionalen und nationalen Breakdance-Szene. Beim "Urban Breaks" wetteifern B-Boys und B-Girls mit akrobatischen Tricks auf dem Tanzparkett. Ab 16 Uhr steht ein Vorausscheid zum Wettbewerb "Vita Cola Kingz Of The Circle" auf dem Programm. Außerdem treten Teams zum Battle an. Der Nachwuchs ist bereits ab 13 Uhr dran.

La dolce Vita in Dresden

DAWO! 05./06. August 2017

Passend zur Urlaubszeit im italienischen Farbenkleid, lädt die Johannstadt Daheimgebliebene zu einem Ausflug in den Süden ein. La dolce Vita, das süße Leben, zelebrieren Film, Vortrag, italienische Snacks und Wein sowie natürlich Fubßball. Das italienisch-deutsche Trio Subjazz spielt ein Risotto aus Jazz, Rock und schickem Bossa Nova. Den pfeffrigen Sound des Saxofons unterstützen das edelsüße Klavier und das körnige Schlagzeug für vollen Hörgenuss und als Anlass zum Tanzen.

Messe für Alleinerziehende

DNN von Tomke Giedigkeit

34 Aussteller präsentieren Unterstützungs- und Beratungsangebote

Am Mittwoch findet in der JohannStadthalle die zweie Messe für Alleinerziehende statt. Zwischen 14 und 18 Uhr informieren 34 Aussteller in den Räumen an der Holbeinstraße 68 über Hilfsangebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Jobsuche, Erziehung, Kinderbetreuung und Finanzen.

Die Messe wird vom Alleinerziehenden Netzwerk Dresden (AND) und den Gleichstellungsdirektionen der Landeshauptstadt und Sachsen organisiert. Marion Kynast, Projektleiterin des Frauenförderwerks, nennt als häufigste Sorge der Alleinerziehenden die Abstimmung von Kinderbetreuung auf den Berufsalltag. „Gerade für Menschen in Berufen mit wenig geregelten Arbeitszeiten oder im Verkauf ist die Abendbetreuung der Kinder ein großes Problem.“ Bei der Messe, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand, gaben 37 Prozent der Besucher an, durch die Informationsangebote einen passgenauen Hinweis auf eine Arbeitsstelle gefunden zu haben.

„Mit der Messe wollen wir die verschiedenen Angebote bündeln“, sagt Willem Zank von WBS-Training, das auch gezielte Schulungen für alleinerziehende Elternteile anbietet. Ein großes Problem ist zudem die psychische Gesundheit der Mütter und Väter durch die ständige Belastung. „Wir wollen die Arbeitgeber dafür sensibilisieren“, sagt Kynast. Der Landesverband Sachsen von Selbsthilfegruppen für Alleinerziehende fordert eine 25 bis 30 Stunden Woche für alleinlebende Mütter und Väter.

Während der kostenlosen Messe wird es neben Ständen auch ein Vortragsprogramm geben. Themen sind unter anderem Kursangebot, Finanzen und das Kindeswohl während einer Scheidung. Für die Kleinen wird eine Kinderbetreuung mit Schminken angeboten.

2015 waren in Dresden nach Angaben der kommunalen Statistikstellen rund 2000 Alleinerziehende als arbeitslos gemeldet. Damit ist ihr Anteil an der Arbeitslosenzahl besonders hoch. Um ihnen die Berufstätigkeit zu erleichtern, unterstützt der AND das Projekt „Leih-Omis“. Senioren kümmern sich bis zu 20 Stunden in der Woche um die Kinder. Aktuell werden noch viele Omis und Opis in Dresden gesucht.

Weitere Informationen zum „Leih-Oma“ Projekt und zum Messeprogramm finden Interessierte unter www.alleinerziehende-dresden.de

Beruf mit Kind

Augusto, 25. - 31.05.2017

Als wichtigste Komponente zum Gelingen der Messe für (Allein-) Erziehende in der JohannStadthalle ist sicherlich die Kinderbetreuung vor Ort. Denn gerade die ungeklärte Frage, wer die Kinder versorgt, während sich der Erziehungsberechtigte um sein berufliches Fortkommen kümmert, verhindert in erster Linie ebendies Fortkommen. Während der Nachwuchs also beim Kinderschminken oder Basteln stillhält, können sich die Eltern beraten lassen: Zu Ausbildungsplätzen und beruflichem Wiedereinstieg, zu Erziehungsfragen, Familien- und Mutter- oder Vater-Kind-Kuren oder zur Gestaltung von Bewerbungsmappen. Partner vor Ort sind u.a. die IHK, HWK, das Jobcenter Dresden, die Arbeitsagentur, kommunale Beratungsstellen der Landeshauptstadt und Stellen wie die Schuldnerberatung und das Elterntelefon. Vorträge behandeln Themen wie „Scheidung und Trennung – was braucht das Kind“ oder: Wie stellt man eine monatliche Finanzplanung auf?

Abenteuer Stadt

SAX 06/2017

Sommer und Ferien sind in Sicht – da können Kinder was erleben

Im Juni beginnen die sommerlichen Schulferien in Sachsen diesmal ziemlich früh, und nur die wenigsten Eltern können mit den Kleinen die komplette Zeit im Urlaub verbringen. Was also anstellen mit den ohne Schule Unbeschäftigten, wenn man sie nicht den Glotzen und Konsolen überlassen möchte? Zudem kann man ja nicht jeden Tag ins Freibad und Kino gehen, wenn man etwas Abwechslung in den schulfreien Sommertagen haben möchte. Wir haben einige Tipps zusammengetragen, nicht nur für die Ferienzeit.

Ein zauberhafter Kindertag

Auch der Monat Juni beginnt mit einem Ersten, und das ist dann bekanntlicherweise immer der Kindertag. Die JohannStadthalle wird sich deshalb am Nachmittag in einen magischen Ort verwandeln, aber nicht im Sinne von Harry Potter, sondern eher klassisch mit Sprüchen wie „Hokus Pokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater“. Und was verbindet das Zauberhafte mit dem Lustigen besser als ein Zauberclown – und so wird Salami Bim mit der Zauberlehrerin Frau Prof. Strumpf die Kinder mit magischen Aktionen erstaunen und so im Wortsinne Be-Geisterung auslösen.

Wo geht die Reise hin?

DNN von Sebastian Burkhardt

Schüler starten mit „Komm auf Tour“ spielend in die Berufsorientierung

Bis zum Freitag können Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen den Grundstein für ihr zukünftiges Berufsleben legen. Im Rahmen der Aktionstage „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ ist in der JohannStadthalle ein Erlebnisparcours aufgebaut, in dem die Jugendlichen unter fachmännischer Betreuung ihre Vorlieben und Stärken herausfinden können.

„Die Talentfindung kann nicht früh genug beginnen. Die Förderung über Spiel und Spaß ist viel besser als trockene Wissensvermittlung“, sagte Thomas Wünsche, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Dresden. Bei dem knapp 50.000 Euro teuren Projekt, das nun bereits zum dritten Mal in Dresden stattfindet und von Stadt, Land und Arbeitsagentur getragen wird, sollen die Schüler aber noch nicht auf spezielle Fähigkeiten und Berufe getrimmt werden. „Hier geht es um Persönlichkeitsentwicklung und darum, das Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten und Stärken zu finden“, erklärt Claudi Bühring vom Jugendamt Dresden.

So können die Jugendlichen an verschiedenen Stationen rund um ein Labyrinth, einen „Zukunftstunnel“ oder eine Theaterbühne ihre Vorlieben herausfinden. Für jede „entdeckte“ Stärke gibt es einen Button ans Hemd, der am Ende des Parcours zu einem Blick in einen Schrank berechtigt. Dort verbergen sich verschiedene Gegenstände vom Schreibblock bis zum Lötkolben, die eine Idee für die Zukunftsgestaltung liefern.

Ziel sei es laut Wünsche zudem, die Schüler für das wichtige Thema Berufseinstieg zu sensibilisieren, damit anschließend die Lust an weiteren Projekten wie beispielsweise dem Girls- und Boys-Day wächst. Gleichzeitig werden bei den Aktionstagen auch die Lehrer der rund 950 angemeldeten Schüler angeleitet, um das Thema in der Schule weiter zu intensivieren. Zudem werden die Kinder auch von Auszubildenden und Mitarbeitern des Arbeitsamtes betreut, um Erfahrungen auszutauschen.

Rund 24 Prozent aller angefangenen Ausbildungen in Dresden werden innerhalb der ersten drei Monate abgebrochen, gut 10 Prozent sind es noch auf die gesamte Lehrzeit gesehen. „Wir müssen die Treffsicherheit erhöhen, und diese Zahlen senken“, sagt Claus Lippmann, Leiter des Dresdner Jugendamts. So sei „Komm auf Tour“ der erste bedeutsame Eintrag im Berufsorientierungsheft eines jeden Ober- und Förderschülers. „Das ist der Grundstein, um weiter an unserem großen Netzwerk und unsere vielen Angebote anzuknüpfen“, so Lippmann.

 

Kasper, Krokodil und Co

DNN von Julia Krumm

Erstes Puppentheaterspektakel in der JohannStadthalle

Puppen- und Theaterfreunde können sich am Wochenende auf Vorstellungen der besonderen Art freuen. In der JohannStadthalle, der Holbeinstr. 68, findet ab heute bis zum Sonntag das erste Puppentheaterspektakel statt. Auf sechs Bühnen wollen acht regionale Puppenspieler und Künstler ein abwechslungsreiches Programm zum Zuschauen, Staunen und vor allem auch zum Mitmachen präsentieren. "Das Vorhaben eines Puppentheaters in der JohannStadthalle bestand schon seit längerer Zeit. Durch die tolle Zusammenarbeit mit dem bekannten Puppenspieler Jens Hellwig und die finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung und zahlreicher Firmen aus der Nachbarschaft konnten wir es glücklicherweise realisieren", erklärt Ulrike Cadot-Knorr, Geschäftsführerin der JohannStadthalle e.V. "Im Dresdner Stadtgebiet gibt es nur noch selten richtiges Puppentheater. Der Beruf des Puppenspielers sowie das aufwendige Anfertigen der Spielpuppen geraten schnell in den Hintergrund. Das wollen wir ändern", fügt Jens Hellwig, künstlerischer Leiter des Spektakels, hinzu.(...)  Auch zwischen den Vorstellungen wird es nicht langweilig. Für einen kleinen Materialpreis können Kinder und Eltern an einem Workshop teilnehmen. Unter der Anleitung von Studenten der Dresdner Kunsthochschule werden dabei Spielpuppen gebaut. (...)  Kinder jeden Alters sowie Eltern und Großeltern sind willkommen. Eine jährliche Fortsetzung des Puppentheaterspektakels ist bereits geplant.

Mit Kasper und Krokodil

Augusto von Siri Klose

In der Johannstadthalle geht es um Puppenspiel zum Zugucken und Selbermachen.

Das erste Johannstädter Puppentheaterspektakel "Kasper, Krokodil & Co." wendet sich nicht in erster Linie an ein hochverehrtes Publikum, sondern eher an angehende Puppenspieler - gern auch im Gerade-Laufen-gelernt-Alter: "Mitwirkung wird bei uns großgeschrieben", sagt Projektleiterin Yvonne Alheit vom Johannstadthalle e.V., die es organisiert hat. "Deshalb können die Besucher bei einigen Stücken mitmachen oder auf der Offenen Bühne eigene Geschichten erfinden."

Gemütliche Elfriede und wartende Pinguine

Jeweils mittags bieten die Puppenspielerinnen Pauline Späte und Karla Wintermann den Workshop "Figurenbau" an, in dem kleine und große Besucher die passenden Figuren herstellen können. Wer gleich losspielen will, kann sich im Fundus bedienen. Inspirationen liefern auch die begleitenden Ausstellungen "Puppenbau" und "Historische Puppen" - und natürlich die vielen Stücke der Puppenspieler aus Dresden und Umgebung. Von den großen Sorgen der kleinen Frau erzählt Karla Wintermann, Volkmar Funke vom Zwerg Nase und Frieda Friedemann vom Froschkönig. Die Landesbühnen sorgen zum einen für den ganztägigen Walkact "Elfriede". Die freundliche Kaffeetanten-Puppe in Lebensgröße wird von Kora Tscherning gestützt. Und auch das Stück "Siehst du schon die Wichtel flitzen" am Sonntag kommt aus Radebeul. Die DEFA-Puppentrickfilme Dornröschen, Gestiefelter Kater und Kaisers neue Kleider gehören ebenfalls zum Programm. Yvonne Alheit und der Johannstadthallen-Verein haben das Spektakel ins Leben gerufen, weil die bisherigen einzelnen Puppenspiel-Aufführungen auf großes Interesse stießen. Nur für Eltern ist übrigens die "feierliche Eröffnung mit Sekt und Häppchen" am Freitagabend gedacht: Dann erklären Volkmar Funke den Frackzwan der Pinguine in "Am Südpol, denkt man, ist es heiß" und Jens Hellwig den "Faust in kurz". 

Erstes Johannstädter Puppentheaterspektakel

DNN online von Gerrit Menk

Dresden.  Die Puppen sind los! Am Wochenende findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel „Kasper, Krokodil & Co.“ in der JohannstadtHalle statt. Vom Handpuppen- über Marionettentheater bis hin zur offenen Bühne erleben die Besucher ein breites Spektrum an Vorführungen und Mitmachaktionen. Am Freitag, 31. März, werden nach der Eröffnung um 20 Uhr zwei Puppentheaterstücke für Erwachsene von Volkmar Funke und Jens Hellwig aufgeführt, zum Ausklang gibt es Musik und Kulinarisches.

Am Sonnabend und Sonntag können ganztägig die Ausstellungen „Puppenbau“ und „Historische Puppen“ besichtigt werden, es gibt Musik von Frank Deutscher und von den Landesbühnen wird Walking-Act Elfriede vor Ort sein. Von 12 bis 14 Uhr findet jeweils ein Workshop „Figurenbau“ statt, für Teilnehmer fällt ein kleiner Materialkostenbeitrag an. Aufgeführt werden unter anderem der Froschkönig, Zwerg Nase und der Wolf und die sieben Geißlein. Das komplette Programm steht auf www.johannstadthalle.de. (...)

"Am Südpol denkt man ist es heiß"

DAWO

Vom 31. März bis zum 2. April findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel unter dem Titel „Kasper, Krokodil & Co.“ In der Johannstadthalle statt. Eröffnet wird das große Spektakel am Freitag um 20 Uhr feierlich mit Häppchen und Sekt. Dargeboten werden zwei Puppenthetaerstücke für Erwachsene. Zum einen wird Volkmar Funke dass Figurentheaterstück „Am Südpol denkt man ist es heiß“ nach dem gleichnamigen Buch von Elke Heidenreich präsentieren. Zum anderen werden die Besucher mit dem Stück „Faust in kurz“ präentiert von der Puppenbühne Jens Hellwig, eine etwas andere Interpretation von Goethes Faust kennenlernen. Einen weiteren Höhepunkt des Abends stellt der Besuch der Puppe Elfriede dar, die den Weg aus den Landesbühnen Sachsen von Radebeul in die Johannstadt auf sich nimt, um sich unter das Publikum zu mischen.

Ein Blick in die Seele der Frau

Dresdner Neuste Nachrichten

Olaf Böhme präsentiert seinen Film "Ich schaue dich an"

Der Kabarettist Olaf Böhme ist morgen zum Internationalen Frauentag zu Gast in der JohannStadthalle. Gemeinsam mit Stefan Martin präsentiert er "Ich schaue dich an", einen Film über die Schönheit der Frau und die Seele des Menschen. Siebenundzwanzig Frauen und Mädchen zwischen 14 und 73 Jahren finden sich nacheinander zwischen Kamera und weißer Rückwand ein, sind für zwei Stunden der Leere des Raumes und sich selbst überlassen. Erinnerungen und Empfindungen steigen auf und werden sichtbar. Diese Wandlungen, das Hervortreten der vergessenen, verborgenen und versteckten Seiten zeigt der Film, ohne ein einziges gesprochenes Wort, allein begleitet durch die Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Die Aufnahmen zu diesem Film entstanden im Herbst 2008 unter der Kameraführung von Stefan Martin. Im Frühjahr 2011 schuf Böhme die vorliegende Schnittfassung. Böhme wird in den Film führen und anschließend für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Bereits zum Frauentag 2010 war Böhme zu Gast in der Dresdner JohannStadthalle um die Rohfassung von "Ich schaue dich an" vorzuführen, nun ist der Film fertig. Um den Künstler war es in den vergangenen Jahren eher ruhig geworden. 2008 erhielt Böhme, vor allem bekannt geworden durch seine Rolle des "betrunkenen Sachsen", die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Eine Stammzellenspende vier Jahre später rettete ihm das Leben. Im gleichen Jahr kündigte er seinen Rückzug von der Bühne an.

Kasper, Krokodil & Co

In Dresden-Johannstadt sind die Puppen los! Vom 31. März bis 2. April findet zum ersten Mal das dreitägige Johannstädter Puppentheaterspektakel unter dem Namen Kasper, Krokodil & Co. in der JohannStadthalle statt. Nach der Eröffnung am 31. März können an den beiden folgenden Tagen ab 10 Uhr die großen Kleinen und die kleinen Großen spannenden Puppengeschichten lauschen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und typische Puppentheaterfilme genießen. Von Handpuppentheater über Marionettentheater bis hin zu einer offenen Bühne gibt es ein breites Spektrum an Vorführungen und Mitmachmöglichkeiten, so auch Workshops, in denen Handpuppen gebastelt werden können.

Zukunftswerkstatt Wohnen

Dresdner Stadtteilzeitung, Ausgabe 3/2017, von C. Pohl

"Was ist euer Wohnding?" fragt Museumspädagogin Claudia die Hortkinder der 16. Grundschule. Und fordert sie auf, selbst zu entwerfen, was sie sich in einer Wohnung der Zukunft vorstellen können. Und dann geht es los, mit Schere, Folie, Papier, Knete... Die Kinder sind mittendrin in der "Zukunftswerkstatt Wohnen". Das ist ein neues Projekt in der JohannStadthalle, in Ergänzung zur Dauerausstellung "Wohnkultur", die hier 2012 eröffnet wurde. Anhand der eigenen Wohngeschichte soll über die Zukunft des Wohnens nachgedacht werden. Die Ideen werden dann in einem konkreten Modell umgesetzt. "Wohnen ist ein Grundbedürfnis, egal wie und wo man wohnt", erklärt Ulrike Cadot-Knorr, die Geschäftsführerin des Vereins JohannStadthalle. Wenn man für die Zukunft bauen möchte, müsse man junge Leute befragen. Dem pflichtet Thomas Dittrich, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt, bei: "Wir bauen gegenwärtig so, wie wir es uns heute vorstellen. Die neuen Häuse werden mindestens 50 bis 80 Jahre Bestand habem. Deshalb müssen wir zukunftstähig bauen." Das wirft viele Fragen auf: Wie viel Platz wird zum Wohnen gebraucht? Wie passt sich eine Wohnung wechselnden Ansprüchen an? Wie nachhaltig sind die eingesetzten Materialien? Welche Rolle spielen Internet und digitale Vernetzung? Mit dem Projekt sollen Schüler ab der Grundstufe bis zum Gymnasium angesprochen werden. Die Mädchen und Jungen der 16. Grundschule sind die ersten, die sich während der Februarferien in der Zukunftswerkstatt ausprobieren. Drei Tage lang, etwa jeweils drei Stunden, beschäftigen sie ich mit dem, was sie umgibt. Sie schauen sich z.B. in der Dauerausstellung Wohnkultur an, wie man früher lebte, sind in der Johannstadt unterwegs, um die gebaute Umgebung genauer unter die Lupe zu nehmen. Zum Schluss bauen sie ein Modell von einem Gebäude oder einem Stadtviertel. Dafür können sie verschiedene Materialien kreativ einsetzen. Diese befinden sich in drei mobilen Möbeln mit vielen Schubkästen, extra angefertigt von einer Tischlerei. Ermöglicht wurde das Vorhaben Zukunftswerkstatt durch die finanzielle Förderung der IKEA Stiftung und der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt. Das Projekt steht allen Schulen offen, sie können sich für die Projekttage bewerben.

Abgründig schön

Augusto 2.-8. März 2017

Wer H.C. Schmidt einmal erlebte, wie er die amerikanische Sänger- und Schauspieler-Ikone Tom Waits imitiert, wird das nicht vergessen. Imitieren ist hierbar stark untertrieben. Der Mann wird mit dem ersten Ton buchstäblich zu Tom Waits und sogar noch mehr - man spürt, dass die eigene Tragik, der Alkohol, Freud und Leid auf berührende Weise in der Musik eines anderen zusammenfließen. Am 3.3. ist es um 19 Uhr in der Dresdner JohannStadthalle soweit.

Tom Waits ist ein Dresdner

DAWO! 25./26. Februar

 

Auch ein Dresdner Musik-Urgestein fängt mal an. Als H.C. Schmidt mit 12 oder 13 Jahren in der Dresdner Anton-Graff-Straße zum ersten Mal anfing Musik zu machen, wusste er noch nichts von den vielen Projekten, mit denen er mal seinen Lebensunterhalt bestreiten würde. Als Erwachsener heuerte er u.a. bei der Artrockband Electra an - nur eine von vielen Bands, in denen er reifte.

Abgründig schön

Wer H.C. Schmidt einmal erlebte, wie er die amerikanische Sänger- und Schauspieler-Ikone Tom Waits imitiert, wird das nicht vergessen. Imitieren ist hierbei stark untertrieben. Der Mann wird mit dem ersten Gesangston buchstäblich zu Tom Waits und sogar noch mehr - man kann spüren, dass die eigene Tragik, der Alkohol, Freud und Leid auf berührende Weise in der Musik eines anderen zusammenfließen. Dabei wollte H.C. Schmidt eigentlich abschließen mit dem Projekt. "Ich habe mich eine ganze Weile gesperrt", sagte er mal. "Aber wegen großer Nachfrage habe ich mich dazu entschlossen, damit wieder auf die Bühne zu gehen." Gut so, denn selbst Tom Waits wäre entzückt darüber, mit welcher Hingabe dieser Mann allzumenschliche Abgründe zu besingen vermag. Es sind Lieder "über Autos, Kiffer und Schrotflinten, jenen gewidmet, denen kein Mond, keine Sterne, kein Obdach winken, denen selbst der eigene Schatten verloren gegangen zu sein scheint." (tv)

H.C. Schmidt singt Tom Waits, 3.3., 19 Uhr; JohannStadthalle

Kinder planen das Wohnen der Zukunft

Sachsen Fernsehen

Die Johannstadt wurde in Folge der Bombardierung im Februar 1945 fast vollständig zerstört. Die Ausstellung WohnKultur in der JohannStadthalle erzählt die Geschichte des Wohnungsbaus in dem Dresdner Stadtteil nach dem zweiten Weltkrieg. Zukunft musste hier gestaltet werden und erstmals sollen dieser Tage hier auch Johanntädter Kinder Zukunft gestalten.

Kreative Ideen und Visionen für künftiges Wohnen - Im Rahmen der Ausstellung Wohnkultur in der Dresdner Johannstadthalle beginnt aktuell das Projekt "ZukunftsWerkstatt - Wohnen".

Ziel des Projekts ist es, Fragen nach dem Wohnen in der Zukunft zu stellen und erste Ideen an konkreten Modellen zu realisieren. So bannten am Dienstagvormittag rund ein dutzend Kinder ihre Ideen auf Papier und ließen erste Knetmodelle mit ihren Wohnvorstellungen der Zukunft entstehen. Im Rahmen des Projekts soll auch die Darstellung sozialer, ökonomischer und nachhaltiger Perspektiven eine zentrale Rolle spielen.

So sieht auch die Wohnungsbaugenossenschaft Johannstadt Potenzial im Projekt.

Aber nicht nur Zukunftsvisionen sind in der JohannStadthalle Thema. Als Begegnungsstätte des Stadtviertels verstehen sie sich vielmehr als Ort kulturellen Lebens. Mit zahlreichen Angeboten können Besucher hier ihre Freizeit vielseitig gestalten.

Im Rampenlicht

DAWO 18./19. Februar 2017 von Tom Vörös

Lieber Jindrich Staidel,

hach, nun ist es endlich an der Zeit für den "Masopust", den Fasching auf Tschechisch. Dabei wurde ich bis jetzt den Eindruck nicht los, dass Sie, lieber Jindrich Staidel, mit Ihrer Band das ganze Jahr über Fasching feiern. Allen voran Ihr Mann am Saxo- und Mikrofon, Pro Haska, der mit seinen Ansagen einen wahren Konfettirausch an bunten Wortfremdeleien in den deutsch-tschechischen Spracchabfluss einspeist. Viel hinzufügen kann man da nicht, weder als Deutscher noch als Tscheche. Man hat den Eindruck, Pro Haska würde sich permanent auf dem breitgefächerten Grenzfluss der Sprachschöpfung bewegen. Allerdings so charmant-galant, dass man ihm jedes Wort verzeiht So ein wohlgeformtes "Dechisch" hat meine sprachlich bescheidene Wenigkeit vorher jedenfalls noch nie vernommen. Da ist es vielleicht sogar für den gemeinen Faschingsmuffel an der Zeit, sich mal unter die Narren zu begeben und zu erleben, wie ausufernd mit dem Mund gefeiert werden kann.

Sie, lieber Jindrich Staidel, machen es genau richtig. Sie tröten lieber kraftvoll in die Posaune - also heiße, aber unterhaltsame Luft.

24.2., 19 Uhr, JohannStadthalle

Faschingsumzug

Dresdner Stadtteilzeitung, Blasewitzer Zeitung, Ausgabe 2/2017

Zu einem närrischen Umzug sind alle Kinder am 28. Februar ab 10 Uhr eingeladen: Schlüpft in eure Kostüme und kommt als Cowboy, Ritter, Prinzessin, Katz oder Maus... Gern können kleine Musikinstrumente zum Stimmungmachen mitgebracht werden.

Start ist an der JohannStadthalle, Holbeinstraße 68

Schwungvoll ins Neue

Augusto 05.-11.01.2017

Das Swing-Fieber ebbt offenbar niemals ab. Und wer hat schon ernsthaft etwas dagegen, sich möglichst lässig ins neue Jahr hinüberzuschwingen. Das hiesige New Town Swing Orchestra, 1997 von Dresdner Musikern gegründet, bietet zum Start ins neue Musikjahr ein Rundum-Sorglos-Paket für Freunde transatlantischer Klangwelten. Höchstwahrscheinlich besonders motiviert im nunmehr 20-jährigen Jubiläumsjahr, werden die Musiker natürlich wieder Klassiker servieren, u.a. von Ikonen der Musikgeschichte wie Count Basie, Duke Ellington, Benny Goodmann und Glen Miller. Aber auch zeitgemße Arrangements aus den Bereichen Bebop, Latin, Rock und Funk gehören zum langjährig verfeinerten und ständig wachsenden Repertoire des beschwingten Ensembles. Einige der Bandmitglieder, die heute Trompete, Posaune, Saxofon, Schlagwerk spielen oder auch singen, spielten vor der Gründung ihrer eigenen Big Band bereits gemeinsam in der Big Band des Dresdner Heinrich-Schütz-Konservatoriums.