Jahresmotto "Johannstadt – Soziale Stadt"
Das Jahresmotto "Johannstadt – soziale Stadt" der JohannStadthalle wird unter verschiedenen Aspekten betrachtet:
Zum einen wird sich im April 2010 die Videokünstlerin Sonja Dürscheid im Rahmen eines Kunststipendiums dem Thema annehmen. Für diese Zeit bekommt die Künstlerin das Atelier der JohannStadthalle zur Verfügung gestellt. In Form von Filmfragmenten, die durch visuelle Fundstücke, Audiointerviews (dokumentarisch) u.ä. entstehen, möchte sie den Stadtteil untersuchen.
Andererseits möchte die JohannStadthalle gemeinsam mit Schülern der umliegenden Schulen in Form einer Workshopreihe die Lebensbedingungen im Stadtteil unter die Lupe nehmen. Ab Mai werden sich die Schüler und Architekten in der JohannStadthalle zu Arbeitsterminen treffen. Am Tag des offenen Denkmals (12.09.2010) sollen die Ergebnisse präsentiert werden.
Darüber hinaus beteiligt sich die JohannStadthalle an der bundesweiten Netzwerkkampagne "bauTraum" der Bundesstiftung Baukultur.
Details zum Workshopprojekt:
"Johannstadt – soziale Stadt" Visionen für den Stadtteil: Baut und gestaltet aktiv Eure Johannstadt!
"Johannstadt – soziale Stadt" ist ein kostenloses Workshop- und Präsentationsprojekt (Schwerpunkt Architektur)
für Schüler ab Klasse 7
… in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Architektur macht Schule“ der Architektenkammer Sachse
… im Rahmen der Netzwerkkampagne „bauTraum“ (www.baut-raum.de) der Bundesstiftung Baukultu
Insgesamt 12 Workshoptermine finden einmal wöchentlich im Mai/Juni und August/September 2010 statt.
Eine Präsentation und ein Katalog zeigen Eure Arbeiten. Entwerft und verteidigt Eure Präsentation selbst! Bis Ende Oktober 2010 werden sie in der JohannStadthalle gezeigt.
Der JohannStadthalle e.V. überreicht allen erfolgreichen Teilnehmern ein Zertifikat.
Soziale Stadt geht jeden an: Wie wird das Verhältnis zwischen den Menschen durch ihr architektonisches Umfeld bestimmt?
Die Workshops im Überblick:
"Biografie der Johannstadt" … von der Siedlungsentwicklung bis heute
"Häuser erzählen Geschichten" … eine kleine Baustilkunde
"Wen treffe ich wo in Johannstadt?" … Arbeiten, Wohnen, Leben in Johannstadt
"Freiräume für die Johannstadt" … Grün- und Brachflächen in Johannstadt
"Wie wohnen die Johannstädter?" … damals, heute, morgen
die Workshops werden diplomierten Architekten geleitet: Frau Dipl.-Ing. von Ruediger, Frau Dipl.-Ing. Brod-Kilian und Frau Dipl.-Ing. Cremer
Termine:
Auftakt
4. Mai 2010
Workshops – Erforschen, Erkennen, Visionen
11./18./25. Mai und 1./8./15./22. Juni 2010
Workshops – Ideen umsetzen
17./24./31. August und 7. September 2010
Ausstellungseröffnung
12. September 2010, Tag des offenen Denkmals
Ausstellungsöffnungszeiten:
14. September bis 10. Oktober 2010
Fête de la Musique – Macht Musik
Pünktlich zur Sommersonnewende, am 21. Juni 2010, bringt die JohannStadthalle in Zusammenarbeit mit dem Institut Francais Dresden viel Musik in die Johannstadt und darüber hinaus!
Seit mittlerweile 28 Jahren hat die Fête de la Musique ihre Tradition in Frankreich. Pünktlich zur Sommersonnenwende am 21. Juni feiern Jung und Alt das große Fest der Musik.
Das Besondere – die Musik ist Inhalt und Thema zugleich. Jeder darf Musik machen – mit oder ohne Instrument, allein oder im Chor, laut oder leise, klassisch oder modern,.. Es gibt keine Grenzen!!!
„Fête de la Musique“ wird durch die folgenden Prinzipien charakterisiert:
1) alle Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich und ohne Eintrittsgeld
2) alle Musiker treten ohne Gagen auf.
3) alle Konzerte finden an ungewöhnlichen Auftrittsorten, insbesondere unter freiem Himmel statt.
4) Kooperationen zwischen kulturellen Institutionen und Regierungsbehörden.
5) die Pflege von internationaler Zusammenarbeit, insbesondere zwischen den teilnehmenden Städten und Gemeinden.
In diesem Jahr werden erstmals der JohannStadthalle e.V. und das Institut français de Dresde die Fête de la Musique zusammen organisieren. Geplant sind auf der Johannstädter Seite Auftrittsorte an den Brunnen der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt und dem Fährgarten Johannstadt.
DAS AKTUELLE PROGRAMM:
Fährgarten Johannstadt, Käthe Kollwitz Ufer 23b
16.00 Musikschule Komma, Die
16.45 D.o.F. , Punk, Rock, Alternativ
ÄNDERUNG!!! 17.15 Soundproof fällt aus
18.00 Christopher Simpson, Live-Art-Performance
18.45 Stilbruch, Akustikrock auf klassischen Instrumenten
Zirkusbrunnen, Sarrasanistrasse
16.00 Kita Hauptstrasse, Kinderchor
16.30 Herr Ziermann, mit Wiener Harmonika und Mundharmonika
17.15 Das Küchentrio, deutsche Lieder
18.00 Rainer Herzog und Christoph Mögel
19.00 Der freie Chor , „Wasserprogramm“
Zwillingsbrunnen, Florian – Geyer Strasse
15.30 BeBe Gymnasium, Schülerchor
16.00 Günther Hahn, mit Akkordeon
17.00 Judith Reimann, mit Gitarre und eigenen Liedern
17.30 SuRoMa, französischen Walzer, Musette, auch Tango
18.00 Herr Ziermann, mit Wiener Harmonika und Mundharmonika
NEU!!! 18.30 Anna Katharina Schumann
19.00 AMV Arion Chor, gemischt
JohannStadthalle
19.30 Sea of Love, alternativ
20.00 Sebastian Lohse & Band, deutsch alternativ
Das gesamte Programm der Fête de la Musique Dresden 2010 finden Sie unter www.institut-francais.fr/-dresden
Der JohannStadthalle e.V. möchte sich bei allen Mitwirkenden und ehrenamtlichen Helfern der ersten Fête de la Musique in Dresden Johannstadt auf das Herzlichste für ihren Mut zu einer neuen Bereicherung des Kulturlebens im Stadtteil und für ihr hohes Engagement bedanken!
Die musikalische Sommersonnenwende erwies sich trotz vieler anderer kultureller Angebote in der Stadt als eine insgesamt sehr gute Erfahrung. So war die Resonanz sowohl von Seiten der Musiker als auch von Seiten des Publikums positiv. Die Brücke zwischen Künstler und Zuhörer wurde geschlagen: So mancher frischte seine Liedtexte auf, lauschte entzückenden Klängen oder aber staunte über unbekannte Musikinstrumente.
So wünschen wir uns, dass die Idee von Mitmachern und Zuhörern enthusiastisch weitergetragen wird. Wir freuen uns bereits jetzt auf den 21.06.2011 … vielleicht wieder mit Ihrer Beteiligung!
Das Team des JohannStadthalle e.V.
JohannStadtUniversität
Ab Januar 2010 bietet die JohannStadthalle eine neue Reihe, die "JohannStadtUniversität", an. In monatlichen Vorlesungen möchte die Universtät einen Einblick in das Schaffen der umliegenden Forschungsinstitute anbieten (Max Planck, BIZ, MTZ u.a.) und somit eine Brücke zwischen Bürger und Forschung schlagen. Bereichert durch praktische Übungen, veranschaulichende Exponate etc. wird die JohannStadtUniversität durch das gesamte Jahr begleiten.
PROGRAMM 2010:
25. Februar 2010, 18 Uhr
Demenz – Woran erkennt man sie und wie kann man sie behandeln? (Dipl.-Psych. Luisa Jurjanz und Dr. med. Shirin Meyer, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus)
Hausarbeit
1. Welche diagnostischen Schritte und Methoden sollte eine leitliniengetreue Demenzdiagnostik umfassen?
2. Nennen Sie mindestens 3 Nichtmedikamentöse Behandlungsstrategien und ordnen Sie diese den entsprechenden Krankheitsstadien zu.
18. März 2010, 18 Uhr
Kräfte in der Zelle: Optische Pinzetten messen Molekülkräfte auf Nanoebene (Dr .Erik Schäffer, Biotechnologisches Zentrum der TU Dresden)
Hausarbeit
1. Wie groß sind die Kräfte und Auslenkungen, die man typischer Weise mit einer optischen Pinzette misst, und warum sind optische Pinzetten gut für Messungen an einzelnen Biomolekülen geeignet?
2. Was für eine Funktion hat das Motorprotein Kinesin-1 und wie schnell und stark ist der Motor?
15. April, 18 Uhr
Bioaktive Wirkstoffe in Lebensmitteln – Hilfe bei Bluthochdruck (Dr. Melanie Martin, Medizinisch Technisches Zentrum)
Hausarbeit
1. Wie groß bzw. klein darf ein Peptid sein, um eine bioaktive Wirkung zu haben?
2. Welche weiteren Eigenschaften neben einer blutdrucksenkenden Wirkung können einige Peptide haben. Nennen Sie 2 Beispiele.
20. Mai, 18 Uhr
Forschungsstand Typ 1 Diabetes – Ursachen und Heilungsmöglichkeiten (Anne-Kristin Heninger, Center of Regenerative Therapies cluster of Excellence / TU Dresden)
Hausarbeit
1. „…. Ende November im Café Eisold schräg gegenüber vom Haupteingang des Universitätsklinikums suchen einige Patienten Trost am Kuchenbuffet: Donauwellen locken dort und Christstollen natürlich. Ein Kunde im Jogginganzug bestellt sächselnd weich eine „Eierschegge mit Rosinen. »Mer Sachsen sind ein süßes Volk“, erklärt ein Cafébesucher…..“ Ist es möglich durch übermäβiges Essen von Kuchen und Süβem, Typ-1-Diabetes zu bekommen?
2. Warum ist es so wichtig andere Therapiestrategien zu finden, als nur die Behandlung mit externem Insulin? Nennen Sie ein Beispiel einer solchen neuen Therapiemöglichkeit.
17. Juni, 18 Uhr
Medikamente in Entwicklung: Wie wird es gemacht, wieso kostet das soviel? (PhD Marc Bickle, Max Planck Institute of Molecular Cell Biology and Genetics)
16. September 2010, 18 Uhr
Extremer Leichtbau nach dem Vorbild der Natur (Dipl.-Ing. Axel Spickenheuer, Leibnitz Institut für Polymerforschung Dresden)
14. Oktober, 18 Uhr
Überleben im Weltraum – Lebenserhaltungssysteme für Astronauten (Dr.-Ing. Tino Schmiel, Dresden University of Technology, Institute of Aerospace Engineering)
18. November, 18 Uhr
Holz zwischen Tradition und Zukunft (Prof. Dr. André Wagenführ, TU Dresden, Institut für Holz- und Papiertechnik)
17. Dezember, 18 Uhr
FIPEX auf der Internationalen Raumstation – ein Weltraumexperiment aus der Dresdner Johannstadt (Dr.-Ing. Tino Schmiel, Dresden University of Technology, Institute of Aerospace Engineering)
Ausstellung "Schokofabrik"
Im Juni 2010 zeigt die Künstlerateliergemeinschaft "Schokofabrik" (Johannstadt – Hopfgartenstrasse) in einer Kooperation mit der JohannStadthalle ihr Schaffen in der kleinen Halle + Nebenräume.
Kunst zum Anfassen: ein Rahmenprogramm mit Workshops und anderen Veranstaltungen bringt dem Publikum während der Ausstellungszeit die verschiedenen Disziplinen der Kunst näher.
Vorab das Programm zur Ausstellung:
28. Mai, 20 Uhr Vernissage „die Schokowerker – Künstler der Schokoladenfabrik stellen aus“
Die Ausstellung ist bis zum 27. Juni jeweils Di-So, 14-19 Uhr geöffnet
DieSchokowerker, das sind neun Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichen Alters, beruflicher, nationaler bzw. internationaler Herkunft, deren künstlerischen Aktivitäten in der ehemaligen Schokoladenfabrik der „Block“-Schokolade in der Hopfgartenstraße in Dresden-Johannstadt zu Hause sind.
Zum ersten Mal werden sie in der Ausstellung zu einer gemeinsamen künstlerischen Aktion zusammentreffen. Hier wird sich zeigen, wie viel Gemeinsamkeit nötig und wie viel Freiheit eingefordert werden muss, um ein gemeinsames Objekt zum Thema „Wasser“ entstehen zu lassen. Der Werdegang des Objektes ist vom 31. Mai bis zum 04. Juni täglich mit zu verfolgen.
29 Mai-27. Juni Schokowerker / work in progress mit Frank Ole Haake
Im Zeitraum der Ausstellung bemalt Frank Ole Haake sechs Glasscheiben in der Technik der Hinterglasmalerei. Das Thema lautet: indianischer Mythos zur schöpferisch-mitfühlenden Intelligenz.
Besucher sind auch außerhalb der Öffnungszeiten willkommen. (Bitte telefonisch anmelden unter: 0176 641 44 532
02. Juni, 20 Uhr / Schokowerker – Cembalokonzert mit Iwai Yasushi
Im Rahmen der Künstleraktionen der Schokowerker gibt Iwai Yasushi ein Cembalokonzert, während die Künstler am Objekt arbeiten.
03. Juni, 19-21 Uhr / Schokowerker – Workshop „Mein gespiegeltes Ich“
Im direkten Anschluss an die Ausstellung leitet Katharina Probst den Selbstportrait-Workshop „Mein gespiegeltes Ich“. Mit Hilfe eines Spiegels sollen die charakterisierenden Merkmale des eigenen Gesichts gefunden und gezeichnet werden. Teilnehmer bringen bitte einen größeren Handspiegel mit.
07./08./09. Juni, jeweils 17-21 Uhr / Schokowerker – Workshop „Filzkurs“
Unter der Anleitung von Henriette Rückert können selbständig Schmuck, Taschen, Bilder und ähnliches aus Filz hergestellt werden. Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.
09.+16. Juni, jeweils 17 Uhr
10. Juni, 19-21 Uhr / Schokowerker – Workshop „Mein gespiegeltes Ich“
Im direkten Anschluss an die Ausstellung leitet Katharina Probst den Selbstportrait-Workshop „Mein gespiegeltes Ich“. Mit Hilfe eines Spiegels sollen die charakterisierenden Merkmale des eigenen Gesichts gefunden und gezeichnet werden. Teilnehmer bringen bitte einen größeren Handspiegel mit.
11. Juni, 19 Uhr / Schokowerker – Filmabend „Der Abriss“
Bei dem Filmabend von und mit Frank Ole Haake wird der Dokumentarfilm „Der Abriss“ gezeigt. Das bedeutet 45 Minuten künstlerisch-assoziative Minuten zum „Wegknabbern“ des Centrum Warenhauses Dresden.
12. Juni, 10-18 Uhr / Schokowerker – Workshop „Bürger-Mal-Atelier“
Offener Workshop zum Ausprobieren verschiedener künstlerischer Techniken für Anfänger und Fortgeschrittene mit Spaß am Experimentieren. Der Kurs – unter der Leitung von Anke Ewers – ist geeignet für Menschen von 1-99 Jahren.
19. Juni, 14-18 Uhr / Schokowerker – Workshop „Radierkunst – Mit der kalten Nadel ins weiche Material“
Was ist Grafik? Unter der Leitung von Wolfgang Bruchwitz soll herausgefunden werden, wie man – auch ohne Vorkenntnisse – drucken kann. Gearbeitet wird mit den einfachsten Mitteln, lediglich mit einbisschen handwerklichem Geschick. Benötigt werden ein Kopf voller Ideen, Lust zum Experimentieren und keine Angst vor schwarzen Händen.
24. Juni, 20 Uhr / Schokowerker – Filmabend mit Kino Gieno
Gezeigt wird ein Screening verschiedener Kurzfilme.