WohnKultur –
Ausstellung zum Bauen und Wohnen nach 1945

Am Beispiel der Johannstadt, die infolge der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 fast vollkommen zerstört war, wird die Geschichte des Wohnungs- baus aus den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit erzählt.

Vom historischen Altbau – nach 1990 denkmalgerecht saniert -, über die ersten Wohngebäude aus Trümmersteinen, die Ziegelsplitt-Platten, bis hin zu modernen Betonplattenbauten und neuen Niedrigenergiehäusern vereint der Dresdner Stadtteil Johannstadt alle Baustile auf seinem Raum, die nach 1945 entwickelt und umgesetzt wurden.

So nutzt das Museum WohnKultur die Möglichkeit, anhand der Entwicklung des Stadtteils Johannstadt die Geschichte des Wiederaufbaus nach dem Krieg, der Zeit der DDR und der Wende, anhand der Betrachtungsschwerpunkte Architektur, Design und dem Thema Genossenschaften allgemeingültig zu präsentieren.

Die Ausstellung „WohnKultur“ ergänzt das Angebot des JohannStadthalle e. V. Eine Vielzahl an Veranstaltungen im Kulturzentrum wird mit Angeboten der Ausstellung verknüpft.

Kontakt

JohannStadthalle
Holbeinstraße 68
01307 Dresden
Tel 0351 501 931 81
m.beyer@johannstadthalle.de

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Donnerstag 9 - 17 Uhr; Freitag 9 - 13 Uhr und zu vielen Veranstaltungen der JohannStadthalle.

Die Ausstellung ist barrierefrei.

EINTRITT

Erwachsene 4 € Euro, bis 18 Jahre frei

Einblicke in die Ausstellung

Was Sie in unserem Museum erwartet.

Die Ausstellung erleben

Führungen, pädagogische Angebote und Möglichkeiten der Teilhabe

Projekte

Hier finden Sie aktuelle und durchgeführte Projekte

Das Zeitzeugenarchiv

in der WohnKultur

Das Zeitzeugenarchiv

Zeitzeugen spielen hinsichtlich der Vermittlung der Themen der Ausstellung eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere für die Zeit des Wiederaufbaus. Wir verfügen bereits über einen Fundus von Zeitzeugeninterviews, der ständig erweitert wird. Wir möchten diese Interviews einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Daher werden wir in nächster Zeit die Inhalte der Interviews an dieser Stelle präsentieren.

...hier geht es weiter zu den Interviews

Exponat des Monats

Ein Postkartenautomat

... wartet auf seine Rekonstruktion.

Wer kann uns helfen diesen alten Postkartenautomat zu reaktivieren?

Wir wollen in Zukunft Postkarten aus der Johannstadt über diesen Automaten verkaufen. Dazu müssen wir den Automaten aber erst einmal reparieren. Wer traut sich ran?

Wir freuen uns über Ihre Mithilfe!

50193181 oder h.fischer@johannstadthalle.de

 

Der Stadtteil

Ein ganz besonderer Dresdner Stadtteil zwischen Großem Garten und Elbestrand.

Das JohannStadtArchiv

ein Archiv für den Stadtteil Johannstadt

Das JohannStadtArchiv

ein Archiv für den Stadtteil Johannstadt

Am 16. Oktober 2010 eröffneten wir das JohannStadtArchiv (JoStA) offiziell mit einer Sonderausstellung zur Entwicklung unseres Stadtteils.

Das Archiv, hervorgegangen aus dem ehemaligen Bürgerladen, bietet eine umfangreiche Sammlung historischer Postkarten, Stadtpläne, Bebauungspläne, Katasterpläne und Luftaufnahmen des Stadtteils. Im Bestand befinden sich außerdem die 2610 Seiten umfangreiche Johannstädter Chronik „Eines Königs Stadtteil“ von Günter Hofmann, Dresdner Geschichtsbücher und Hefte, diverse Bücher und Broschüren zur Johannstadt sowie Literatur zur Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt Dresden.

Für Interessierte steht das Archiv zum Stöbern und Forschen donnerstags 16.00 –bis 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung offen.

Haben Sie alte Fotos, Informationen und andere Materialien zur Johannstadt zu Ihrer Verfügung? Die Mitarbeiter des Archives freuen sich darüber und würden gern diese Dinge digitalisieren bzw. auch für Ausstellungen weiterverwenden …

www.johannstadtarchiv.de

Ein Johannstädter Alphabet

Das Johannstädter Alphabet

Hier zeigen wir, alphabetisch geordnet, Informationen zu Johannstädter Orten. Dabei beschränken wir uns zunächst auf einen Ort pro Buchstabe. Da wir sehr viel mehr Informationen haben, wechseln wir die Inhalte regelmäßig aus. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Hinweise auf interessante und markante Orte geben. Die arbeiten wir dann ein!

Zu den Buchstaben gelangen Sie ...hier

 

Baubeobachtung

Neubau Turnhalle des Bertolt-Brecht-Gymnasiums

Baubeobachtung

In der nächsten Zeit werden wir den Neubau der Turnhalle des Bertolt-Brecht-Gymnasiums beobachten. Aber als erstes haben wir die alten Turnhallen des Schulgebäudes dokumentiert. Das Schulgebäude ist ein typischer Schulbau "Typ Dresden". Die Turnhallen wurden 1972 gebaut und waren bis zu diesem Monat in Gebrauch.

Einige Aufnahmen der alten Hallen sehen Sie ...hier

 

Das Henriettenstift

Rechercheprojekt

Das Henriettenstift

1852 von dem jüdischen Bankier und Gemeindevorsteher Wilhelm Schie gegründet und war eine der größten sozialen Stiftungen Dresdens in der damaligen Zeit. 1903 und 1904 wurde der Bau erweitert. 1940 wurde das Haus zum sogenannten Judenhaus deklariert. Am 14. Juli 1942 wurden alle Bewohner des Henriettenstifts, 44 Frauen und drei Männer, nach Theresienstadt deportiert. Am 28. September 1942 ging das Haus in das Eigentum der NSDAP über.

Wer kann sich noch an dieses Gebäude erinnern?

TEAM

Wer macht mit, und was gibt es für Sie zu tun?

WORKSHOP ZUKUNFTSSTADT

Bauen und Wohnen nach 2030

Hier geht es zur Projektseite:

www.workshop.johannstadthalle.de